Wolfgang Sebastian Meyer
deutscher Organist und Pianist
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Wolfgang Sebastian Meyer (* 27. August 1936 in Berlin; † 10. Januar 1966 in Italien) war ein deutscher Organist und Pianist.
Leben
Wolfgang Sebastian Meyer wurde als Sohn des Kölner Oboisten Wilhelm Meyer geboren. 1962 gewann er den ersten Preis für Orgel beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD. Er lehrte von 1963 bis 1966 als Dozent an der Rheinischen Musikschule in Köln.[1] 1966 verunglückte er in Norditalien mit dem Auto tödlich. 1966 komponierte Karl-Heinz Stockhausen das Werk „Adieu“ in Gedenken an Wolfgang Sebastian Meyer.[2][3]
Tondokumente
- Wolfgang Sebastian Meyer – In memoriam. LP, Sonotec.
- Max Reger: Phantasie und Fuge über B-A-C-H op. 46. Aufnahme des WDR.[4]
- Max Reger: Choralfantasie „wachet auf, ruft uns die Stimme“ op. 52/2. Aufnahme des WDR, 1963.
- Franz Liszt: Fantasie und Fuge über „Ad nos, ad salutarem undam“. Aufnahme des WDR 1963.
- Wolfgang Amadeus Mozart: Fantasie f-Moll KV 608. Aufnahme des WDR 1963.
Literatur
- Oliver Kluge: Viel bestaunt und früh verstorben. Ein James Dean der Orgel: die Tragik des Wolfgang Sebastian Meyer. In: Organ – Journal für die Orgel. Ausgabe 2000/3.