Wolfgang Stinnesbeck

deutscher Professor für Geologie und Paläontologie From Wikipedia, the free encyclopedia

Wolfgang Stinnesbeck (* 23. September 1955 in Troisdorf) ist ein deutscher Geologe und Paläontologe. Er war ab 1996 Professor an der Universität Karlsruhe (Technische Hochschule) und anschließend von 2007 bis 2019 Professor für Geologie und Paläontologie mit dem Schwerpunkt Biostratigraphie und Paläoökologie am Institut für Geowissenschaften der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Stinnesbeck ist bekannt für seine Forschung, unter anderem zu mexikanischen Unterwasserhöhlen (Cenotes) und dem Aussterben der Dinosaurier.[1][2][3]

Werdegang

Stinnesbeck studierte Geologie und Paläontologie an der Universität Bonn und wurde dort 1986 mit einer Arbeit über die endkreidezeitliche Fauna der Quiriquina-Schichten in Zentralchile promoviert. Von 1987 bis 1996 baute er im Rahmen einer CIM/GTZ-Stelle die Paläontologie an der Facultad de Ciencias de la Tierra der Universidad Autónoma de Nuevo León in Linares (Mexiko) auf und leitete dort die entsprechende Abteilung. 1996 folgte Stinnesbeck einem Ruf an die Universität Karlsruhe (Technische Hochschule), wo er bis 2007 als Professor für Historische Geologie bzw. Geologie und Paläontologie wirkte. Von 2007 bis zu seiner Verabschiedung in den Ruhestand im Jahr 2019 war er Professor für Geologie und Paläontologie am Institut für Geowissenschaften der Universität Heidelberg.[4] Stinnesbeck war an zahlreichen internationalen Forschungskooperationen beteiligt, insbesondere mit Partnern in Mexiko, Chile und Kanada.[5][6][7][8][9][10]

Commons: Wolfgang Stinnesbeck – Sammlung von Bildern
Wikispecies: Wolfgang Stinnesbeck – Artenverzeichnis

Einzelnachweise

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