Wulf Tagg

deutscher Reichsgerichtsrat From Wikipedia, the free encyclopedia

Wulf Tagg (* 9. Februar 1839 in Wilster; † 3. Januar 1914) war ein deutscher Reichsgerichtsrat.

Leben

Wulf Tagg war Sohn eines Arztes.[1] Er studierte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Rechtswissenschaft und wurde 1858 Mitglied des Corps Saxonia Kiel.[2] Als Inaktiver wechselte er an die Universität Leipzig. Nach den Examen wurde er 1862 vereidigt. 1867 wurde er Kreisrichter und 1877 Kreisgerichtsrat. 1879 war er Landgerichtsrat in Kiel. 1886 ernannte man ihn zum Oberlandesgerichtsrat in Kiel. 1895 wurde Landgerichtspräsident.

Tagg gehörte am 10. Dezember 1875 zu den Gründungsmitgliedern der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte.

Im Jahr 1896 kam Tagg an das Reichsgericht in Leipzig. Er war im I. Strafsenat und im VI. Zivilsenat des Reichsgerichts tätig. 1910 trat Tagg in den Ruhestand.

Werke

  • (anonym) Aus dem heimischen Rechtsleben in den Jahren 1834 bis 1894 : Festschrift für die Eröffnung des neuen Oberlandesgerichtsgebäudes in Kiel am 18. Oktober 1894, MPIER-Digitalisat

Literatur

  • Adolf Lobe: Fünfzig Jahre Reichsgericht am 1. Oktober 1929. Berlin 1929, S. 364.

Einzelnachweise

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