Wüstenfüchse kennen kein Erbarmen
Film von Luigi Batzella (1977)
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Wüstenfüchse kennen kein Erbarmen (Originaltitel: Kaput Lager – Gli ultimi giorni delle SS; Alternativtitel: Achtung! The Desert Tigers) ist ein italienischer Naziploitation-Film von Luigi Batzella aus dem Jahr 1977. Batzella verwendete dabei das Pseudonym Ivan Kathansky.
| Film | |
| Titel | Wüstenfüchse kennen kein Erbarmen |
|---|---|
| Originaltitel | Kaput Lager – Gli ultimi giorni delle SS |
| Produktionsland | Italien |
| Originalsprache | Italienisch |
| Erscheinungsjahr | 1977 |
| Länge | 83 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Luigi Batzella |
| Drehbuch | Luigi Batzella |
| Produktion | Natalino G. Gullo |
| Musik | Marcello Giombini |
| Kamera | Ugo Brunelli |
| Schnitt | Luigi Batzella |
| Besetzung | |
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Der deutsche Filmtitel spielt auf den Spitznamen von Generalfeldmarschall Erwin Rommel („Wüstenfuchs“) an.
Handlung
Während des Zweiten Weltkriegs errichtet das Deutsche Afrikakorps in der nordafrikanischen Wüste ein streng bewachtes Gefangenenlager. In diesem abgelegenen Stützpunkt werden alliierte Soldaten – darunter britische und amerikanische Einheiten – nach Gefechten in der Region festgesetzt. Die Gefangenen sind systematischer Gewalt, Folter und entwürdigenden Misshandlungen ausgesetzt. Frauen werden vergewaltigt, Männer kastriert, und medizinische Experimente werden durchgeführt. Die Lagerführung unter Leitung des sadistischen Kommandanten von Stolzen agiert brutal und ohne Skrupel.
Unter den Häftlingen befindet sich der amerikanische Major Lexman, der zum zentralen Organisator des Widerstands wird. Als die Zahl der Todesopfer steigt, formiert sich ein Fluchtplan. Unterstützung erhalten die Gefangenen von einer deutschen Krankenschwester, die ein Verhältnis mit dem Major hat.
In einer nächtlichen Aktion gelingt einer Gruppe um Lexman die Flucht aus dem Lager. Der Alarm wird ausgelöst, und Wachmannschaften nehmen sofort die Verfolgung auf. Die Flüchtenden müssen sich in der lebensfeindlichen Wüste behaupten und gleichzeitig den deutschen Truppen entkommen, die ihnen zahlenmäßig überlegen sind.
Kritiken
Das Lexikon des internationalen Films urteilte: „Ein kläglicher, von Faktenfehlern strotzender Film, in dem nur die Sexbeigaben ein neueres Produktionsjahr signalisieren.“[1]
Tobias Reitmann schreibt auf italo-cinema.de: „Alles in allem eine angenehme Schlaftablette, welche keinesfalls eine Abneigung zu orientalischen Tänzen verspürt, ebenfalls aber auch einem gewissen nymphomanischen Verlangen erlegen ist und erst recht nicht mit Pein an menschlicher Unversehrtheit geizt. […] Und somit reiht sich Batzella's erotische Kriegsfolter bestens in die umstrittene Naziploitation-Riege der damaligen Zeit mit ein, ohne jedoch allzu großes Aufsehen beim Zuschauer zu erregen.“[2]