Xanthomegnin
chemische Verbindung
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Xanthomegnin ist eine Verbindung aus der Gruppe der Mykotoxine und wird insbesondere in Arten der Schimmelpilzgattung Penicillium (Pinselschimmel) gebildet. Es wirkt nephrotoxisch (nierenschädigend) und hepatotoxisch (leberschädigend).
| Strukturformel | |||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||
| Name | Xanthomegnin | ||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C30H22O12 | ||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||
| Molare Masse | 574,49 g·mol−1 | ||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||
Eigenschaften
Die Verbindung ist ein dimeres 1,4-Naphthochinon. Es wurde gezeigt, dass Xanthomegnin dem Pilz Trichophyton rubrum in Abhängigkeit vom pH-Wert eine leuchtend rote oder gelbe Farbe verleiht.[2]
Xanthomegnin ist nephrotoxisch und hepatotoxisch. Die Aufnahme kann bei Tieren tödlich sein. Auf zellulärer Ebene beeinträchtigt das Toxin die Atmungskette.[3]
Vorkommen
Xanthomegnin wurde 1963 aus dem Dermatophyten Trichophyton megninii extrahiert.[4] Xanthomegnin wurde auch in menschlichen Nägeln und Hautmaterial gefunden, die mit Trichophyton rubrum infiziert waren.[3]
Das Toxin wird zudem in Arten der Gattungen Aspergillus und Penicillium gebildet (A. ochraceus, P. cyclopium, P. viridicatum),[5][6][7] ferner in Talaromyces.[6]
Als Stoffwechselprodukt von Schimmelpilzen, die auf Getreide wachsen, die als Lebens- und Futtermittel verwendet warden, ist Xanthomegnin als Mykotoxin im Tierfutter bedeutsam.[8]