Xin Xin

chinesische Schwimmerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Xin Xin (chinesisch 辛鑫; * 6. November 1996 in Jinan, Shandong) ist eine chinesische Langstreckenschwimmerin. Sie wurde 2019 Weltmeisterin im Freiwasserschwimmen über 10 km und vertrat ihr Land bei den Olympischen Spielen 2012, 2016, 2020 und 2024.

Karriere

Xin Xin nahm im Sommer 2012 für die chinesische Mannschaft im 800-Meter-Freistilschwimmen an den Olympischen Spielen 2012 in London teil. Sie qualifizierte sich mit einer Zeit von 8:40,88 min nicht für das Finale und erreichte den 24. Platz.[1] Sie trat dann im Herbst 2012 als Fünfzehnjährige bei dem FINA 10 Kilometer World Cup an und erreichte den siebten Platz.[2]

2014 schwamm sie in Setúbal erneut beim FINA 10 Kilometer World Cup mit und wurde Zwölfte.[2]

Xin Xin qualifizierte sich mit einem ersten Platz bei den Qualifikationsrennen im Juni 2016 für das chinesische Olympiateam im 10-Kilometer-Freiwasserschwimmen.[3] Bei den Spielen in Rio de Janeiro verfehlte sie auch nach der Disqualifizierung von Aurélie Muller mit 1:57:14,4 h die Medaillenplätze um 23 Sekunden und wurde nach Sharon van Rouwendaal (Gold), Rachele Bruni (Silber) und Poliana Okimoto (Bronze) Vierte.[4] Im Herbst des Jahres siegte sie beim FINA 10 Kilometer World Cup am 9. Oktober in Chun'an und erreichte beim FINA 10 Kilometer World Cup am 15. Oktober in Hongkong den 13. Platz.[2]

Bei den Schwimmweltmeisterschaften 2017 in Budapest erreichte Xin nur den elften Platz auf der Zehn-Kilometer-Strecke.[5] Einen Monat nach den Weltmeisterschaften erreichte sie den ersten Platz bei der chinesischen Meisterschaft über 10 Kilometer.[6]

Xin nahm 2018 an den Wettbewerben der FINA Marathon Swimming World Series teil.[2] Sie wurde Erste bei dem World-Series-Wettbewerb im August beim Wettbewerb im Lac Mégantic in Québec vor der Italienerin Rachele Bruni und der Ecuadorianerin Samantha Arevalo[7] und bei dem Wettkampf im September im Qiandao-See in dem Kreis Chun’an in ihrem Heimatland vor der Deutschen Leonie Beck und der Brasilianerin Ana Marcela Cunha.[8]

Xin Xin gewann bei den Schwimmweltmeisterschaften 2019 im südkoreanischen Gwangju in einem für die Expo 2012 angelegten künstlichen See bei Yeosu mit 1:54:47,2 h knapp vor der US-Amerikanerin Haley Anderson und der Italienerin Rachele Bruni den Zehn-Kilometer-Wettbewerb. Sie qualifizierte sich dabei nicht nur für die nächsten Olympischen Spiele, sondern erhielt auch das bis dahin höchste Preisgeld bei einer Schwimm-WM.[9] Sie war die erste Asiatin, die im Langstreckenschwimmen Weltmeisterin wurde.[10]

Sie wurde bei den wegen der COVID-19-Pandemie auf 2021 verschobenen Olympischen Spielen 2020 in Tokio mit 2:00:10,1 h Achte über 10 km Freiwasser.[11]

Bei den Schwimmweltmeisterschaften 2022 in Budapest trat sie zusammen mit Sun Jiake, Tang Haoyang und Zhang Ziyang in der gemischten Staffel über 4 × 1500 Meter an und erreichte den achten Platz. Sie trat dort auch über 10 km an und wurde 24.[2]

Bei den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris schloss Xin Xin unter 24 Teilnehmerinnen auf dem 24. Platz im Marathon-Schwimmen über 10 Kilometer ab.[12]

  • Xin Xin in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
  • Xin Xin bei worldaquatics.com
  • Xin Xin bei olympics.com

Einzelnachweise

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