Yana Ross

lettische Theaterregisseurin From Wikipedia, the free encyclopedia

Yana Ross (* 1973 in Moskau) ist eine lettische Theaterregisseurin.[1] Im Jahr 2026 gab sie mit Anton Tschechows Die Möwe ihr Hamburg-Debüt am Deutschen Schauspielhaus.[2]

Yana Ross (2015)

Leben

Ross wurde 1973 in Moskau geboren und wuchs in Lettland auf.[1] Sie zog in die Vereinigten Staaten und absolvierte 2006 einen Master an der Yale School of Drama.[1] Heute lebt sie in Vilnius und arbeitet regelmäßig am Litauischen Nationaltheater.[3] Ihre berufliche Biografie ist durch internationale Stationen in Polen, Island, Finnland, Schweden, Litauen und Deutschland geprägt.[1]

Wirken

Von 2019 bis Herbst 2022 gehörte Ross zum Leitungskollektiv des Schauspielhauses Zürich; anschließend begann sie eine langfristige Zusammenarbeit mit dem Berliner Ensemble.[4] Bei den Salzburger Festspielen 2022 inszenierte sie Reigen. Nach Arthur Schnitzler als Koproduktion mit dem Schauspielhaus Zürich, für die zehn Mitglieder eines zeitgenössischen Autorenteams je eine Szene neu schrieben.[5] 2024 brachte sie am Berliner Ensemble die Knausgård-Adaption Sterben Lieben Kämpfen heraus.[6] Im Januar 2026 folgte am Deutschen Schauspielhaus Hamburg ihre Inszenierung von Tschechows Die Möwe.[2] Ross betont die Gegenwartsnähe von Tschechows Figuren und eine enge Ensemblearbeit.[7]

Einzelnachweise

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