Miyabe trat international erstmals in der Saison 1989/90 in Erscheinung. Dabei wurde er bei der Sprintweltmeisterschaft 1990 in Tromsø Fünfter im Sprint-Mehrkampf und bei den Winter-Asienspielen 1990 in Sapporo Vierter über 500m. In der Saison 1990/91 startete er erstmals im Eisschnelllauf-Weltcup und lief dabei über 500m mit drei Weltcupsiegen sowie drei zweiten Plätzen und einen dritten Platz auf den zweiten Platz in der Weltcupwertung. Zudem errang er über 1000m jeweils einmal den zweiten und dritten Platz und bei der Sprintweltmeisterschaft 1991 in Inzell erneut den fünften Platz im Sprint-Mehrkampf. Bei der Winter-Universiade 1991 in Sapporo gewann er über die Distanzen 500m und 1000m jeweils die Silbermedaille. In der Saison 1991/92 kam er mit 14 Top-Zehn-Platzierungen, darunter drei dritte sowie jeweils zwei zweite und erste Plätze auf den dritten Platz in der Weltcupwertung über 1000m sowie auf den zweiten Rang in der Weltcupwertung über 500m. Außerdem errang er bei der Sprintweltmeisterschaft 1992 in Oslo wie in den Vorjahren den fünften Platz im Sprint-Mehrkampf und belegte bei den Olympischen Winterspielen 1992 in Albertville den 19. Platz über 1000m sowie den fünften Rang über 500m. Nachdem Plätzen 35, 20, sieben und vier zu Beginn der Saison 1992/93, lief er im Weltcup viermal auf den zweiten sowie zweimal auf den dritten Platz und wurde damit Vierter in der Weltcupwertung über 500m. Bei der Sprintweltmeisterschaft 1993 in Shibukawa holte er die Silbermedaille im Sprint-Mehrkampf und bei den Einzelstreckenasienmeisterschaften 1993 in Chichibu die Goldmedaille über 1000m. Zudem errang er dort den achten Platz über 500m. In der Saison 1993/94 erreichte er mit je einen ersten, zweiten und dritten Platz den fünften Platz in der Weltcupwertung über 500m und beim Saisonhöhepunkt, den Olympischen Winterspielen 1994 in Lillehammer, den neunten Platz über 500m. Zudem stellte er im März 1994 in Calgary über 1000m mit einer Zeit 1:12,37 Minuten einen neuen Weltrekord auf, welchen er bis zum 22. Dezember 1995 und einen weiteren Weltrekord mit 144,445 Punkten im Sprint-Mehrkampf auf. Dieser hielt bis zum 3. März 1996.
In der Saison 1994/95 siegte Miyabe in Obihiro und in Calgary über 1000m und kam mit einem zweiten Platz sowie zwei dritten Plätzen auf den siebten Platz in der Weltcupwertung über 500m sowie auf den dritten Rang in der Weltcupwertung über 1000m. Beim Saisonhöhepunkt, der Sprintweltmeisterschaft 1995 in Milwaukee, gewann er die Bronzemedaille im Sprint-Mehrkampf. In der Saison 1995/96 holte er drei Weltcupsiege und damit seine letzten Siege im Weltcup. Mit weiteren zwei zweiten Plätzen sowie einen dritten Platz lief er abschließend auf den achten Platz in der Weltcupwertung über 1000m sowie auf den dritten Rang in der Weltcupwertung über 500m. Bei der Sprintweltmeisterschaft 1996 in Heerenveen belegte er den siebten Platz im Sprint-Mehrkampf und verpasste bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 1996 in Hamar als Vierter im 2 × 500m-Lauf um 0,05 Sekunden eine Medaille. Zu Beginn der Saison 1996/97 wurde er bei den Einzelstreckenasienmeisterschaften 1997 in Obihiro Vierter im 2 × 500m-Lauf. Im weiteren Saisonverlauf kam er beim Weltcup in Calgary auf den dritten Platz über 1000m und erreichte mit acht Top-Zehn-Ergebnissen den siebten Platz in der Weltcupwertung über 500m. Bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 1997 in Warschau lief er auf den 19. Platz über 1000m und bei der Sprintweltmeisterschaft 1997 in Hamar auf den siebten Rang im Sprint-Mehrkampf. In seiner letzten internationalen Saison als aktiver Sportler 1997/98 kam er mit zwei zweiten Plätzen auf den achten Platz in der Weltcupwertung über 500m und wurde bei den Einzelstreckenasienmeisterschaften 1998 in Obihiro Achter im 2 × 500m-Lauf sowie Fünfter über 1000m. Bei der Einzelstreckenweltmeisterschaften 1998 in Calgary errang er den 16. Platz im 2 × 500m-Lauf. Bei japanischen Meisterschaften siegte er in Jahren 1990, 1991, 1993 und 1996 im Sprint-Mehrkampf. Sein Bruder Yukinori Miyabe war ebenfalls als Eisschnellläufer aktiv.