Miyabe trat international erstmals in der Saison 1991/92 in Erscheinung. Dabei verpasste er bei der Sprintweltmeisterschaft 1992 in Oslo als Vierter im Sprint-Mehrkampf um 0,25 Punkten eine Medaille und belegte bei den Olympischen Winterspielen 1992 in Albertville den 18. Platz über 500m sowie den neunten Rang über 1500m. Zudem gewann er dort über 1000m die Bronzemedaille. Im März 1992 nahm er in Savalen erstmals am Eisschnelllauf-Weltcup teil und kam dort über 500m auf die Plätze sieben und fünf sowie über 1000m auf die Plätze vier und drei. In der Saison 1992/93 errang er in Karuizawa über die Distanzen 500m und 1000m jeweils den dritten Platz und erreichte mit zehn weiteren Top-Zehn-Platzierungen den achten Platz in der Weltcupwertung über 1000m sowie den sechsten Rang in der Weltcupwertung über 500m. Bei der Sprintweltmeisterschaft 1993 in Shibukawa wurde er Sechster im Sprint-Mehrkampf. In der folgenden Saison lief er über 1000m mit dem Plätzen vier, drei und zwei erneut auf den achten Platz in der Weltcupwertung über diese Distanz und belegte bei den Olympischen Winterspielen 1994 in Lillehammer den 21. Platz über 1500m sowie den 14. Rang über 1000m. In der Saison 1994/95 holte er über 1000m drei Weltcupsiege und gewann mit zwei zweiten Plätzen sowie einen dritten Platz die Weltcupwertung über die Distanz. Bei der Sprintweltmeisterschaft 1995 in Milwaukee kam er auf den 13. Platz im Sprint-Mehrkampf. Nach Platz zwei über 1000m in Heerenveen zu Beginn der Saison 1995/96, holte er in Roseville über 1000m seinen vierten und zugleich letzten Weltcupsieg. Zum Saisonende wurde er in Calgary Dritter und in der Weltcupwertung Fünfter über diese Distanz. Zudem errang er bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 1996 in Hamar den 17. Platz über 1000m.
In den folgenden Saisons 1996/97 und 1997/98 nahm Miyabe nur wenigen Weltcups teil und startete international letztmals in der Saison 1998/99. Dabei lief er mit drei zweiten sowie zwei dritten Plätzen auf den neunten Platz in der Weltcupwertung über 500m sowie auf den dritten Rang in der Weltcupwertung über 1000m. Bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 1999 in Heerenveen wurde er Zwölfter über 1000m und Zehnter im 2 × 500m-Lauf. Bei japanischen Meisterschaften siegte er in Jahren 1992 und 1995 im Sprint-Mehrkampf. Nach seiner Karriere studierte er an der Ohio State University und war ab 2005 als Mitarbeiter für das japanische Olympische Komitee tätig.[1] Er starb im März 2017 an Krebs.[2] Sein Bruder Yasunori Miyabe war ebenfalls als Eisschnellläufer aktiv.
Erfolge
Olympische Winterspiele
1992 Albertville: 3. Platz 1000m, 9. Platz 1500m, 18. Platz 500m