Yukinori Miyabe

japanischer Eisschnellläufer From Wikipedia, the free encyclopedia

Yukinori Miyabe (japanisch 宮部 行範; * 18. Juli 1968 in Tokio; † 7. März 2017 in Tokio) war ein japanischer Eisschnellläufer.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Yukinori Miyabe
Nation Japan Japan
Geburtstag 18. Juli 1968
Geburtsort Tokio
Sterbedatum 7. März 2017
Sterbeort Tokio
Karriere
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Bronze 1992 Albertville 1000 m
Platzierungen im Eisschnelllauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 7. März 1992
 Weltcupsiege 4
 Gesamt-WC 500 6. (1992/93)
 Gesamt-WC 1000 1. (1994/95)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 500 Meter 0 1 3
 1000 Meter 4 5 6
 
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Werdegang

Miyabe trat international erstmals in der Saison 1991/92 in Erscheinung. Dabei verpasste er bei der Sprintweltmeisterschaft 1992 in Oslo als Vierter im Sprint-Mehrkampf um 0,25 Punkten eine Medaille und belegte bei den Olympischen Winterspielen 1992 in Albertville den 18. Platz über 500 m sowie den neunten Rang über 1500 m. Zudem gewann er dort über 1000 m die Bronzemedaille. Im März 1992 nahm er in Savalen erstmals am Eisschnelllauf-Weltcup teil und kam dort über 500 m auf die Plätze sieben und fünf sowie über 1000 m auf die Plätze vier und drei. In der Saison 1992/93 errang er in Karuizawa über die Distanzen 500 m und 1000 m jeweils den dritten Platz und erreichte mit zehn weiteren Top-Zehn-Platzierungen den achten Platz in der Weltcupwertung über 1000 m sowie den sechsten Rang in der Weltcupwertung über 500 m. Bei der Sprintweltmeisterschaft 1993 in Shibukawa wurde er Sechster im Sprint-Mehrkampf. In der folgenden Saison lief er über 1000 m mit dem Plätzen vier, drei und zwei erneut auf den achten Platz in der Weltcupwertung über diese Distanz und belegte bei den Olympischen Winterspielen 1994 in Lillehammer den 21. Platz über 1500 m sowie den 14. Rang über 1000 m. In der Saison 1994/95 holte er über 1000 m drei Weltcupsiege und gewann mit zwei zweiten Plätzen sowie einen dritten Platz die Weltcupwertung über die Distanz. Bei der Sprintweltmeisterschaft 1995 in Milwaukee kam er auf den 13. Platz im Sprint-Mehrkampf. Nach Platz zwei über 1000 m in Heerenveen zu Beginn der Saison 1995/96, holte er in Roseville über 1000 m seinen vierten und zugleich letzten Weltcupsieg. Zum Saisonende wurde er in Calgary Dritter und in der Weltcupwertung Fünfter über diese Distanz. Zudem errang er bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 1996 in Hamar den 17. Platz über 1000 m.

In den folgenden Saisons 1996/97 und 1997/98 nahm Miyabe nur wenigen Weltcups teil und startete international letztmals in der Saison 1998/99. Dabei lief er mit drei zweiten sowie zwei dritten Plätzen auf den neunten Platz in der Weltcupwertung über 500 m sowie auf den dritten Rang in der Weltcupwertung über 1000 m. Bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 1999 in Heerenveen wurde er Zwölfter über 1000 m und Zehnter im 2 × 500 m-Lauf. Bei japanischen Meisterschaften siegte er in Jahren 1992 und 1995 im Sprint-Mehrkampf. Nach seiner Karriere studierte er an der Ohio State University und war ab 2005 als Mitarbeiter für das japanische Olympische Komitee tätig.[1] Er starb im März 2017 an Krebs.[2] Sein Bruder Yasunori Miyabe war ebenfalls als Eisschnellläufer aktiv.

Erfolge

Olympische Winterspiele

Sprint-Weltmeisterschaften

Einzelstrecken-Weltmeisterschaften

Weltcupsiege

Weitere Informationen Nr., Datum ...
Nr. Datum Ort Disziplin
1. 3. Dezember 1994 Japan Obihiro 1000 m
2. 8. Dezember 1994 Japan Obihiro 1000 m
3. 28. Januar 1995 Osterreich Innsbruck 1000 m
4. 24. Februar 1996 Vereinigte Staaten Roseville 1000 m
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Persönliche Bestleistungen

Weitere Informationen Disziplin, Zeit ...
DisziplinZeitDatumOrt
500 m35,72 s26. Januar 1999Klobenstein
1000 m1:10,43 min20. März 1998Calgary
1500 m1:49,67 min15. August 1998Calgary
3000 m4:31,39 min11. Februar 1990Karuizawa
5000 m7:12,54 min3. Januar 1998Nagano
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Einzelnachweise

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