Zheng trat am 10. Januar 2019 erstmals international in Erscheinung, als er im kanadischen Calgary im Nordamerikacup debütierte und den 14. Platz erreichte. Bereits am darauffolgenden Tag konnte er sich beim nächsten Rennen mit einem zweiten Rang seine erste Podestplatzierung sichern. Etwas mehr als ein Jahr später fuhr er am 15. Februar 2020 in Sigulda bei seinem ersten Weltcuprennen auf den neunten Platz. Es folgten zwei Debütsiege: Am 12. November 2021 gewann er in Lillehammer direkt sein erstes Europacup- und am 3. Dezember gleichen Jahres in Innsbruck sein erstes Intercontinentalcuprennen.
Aufgrund dieser guten Leistungen in den nachgeordneten Wettbewerbsserien wurde Zheng – obschon für ihn in der damals laufenden Weltcupsaison 2021/22 lediglich ein einziges Ergebnis zu Buche stand (19. Platz in Sigulda) – für die Olympischen Winterspiele im Februar 2022 nominiert, die in seiner chinesischen Heimat stattfanden. Dort gelang ihm eine Leistungssteigerung und er fuhr im Einzel auf den fünften Rang. Seine bislang erfolgreichsten Monate erlebte er während der Weltcupsaison 2023/24: Nach durchschnittlichem Start entschied er die letzten drei Saisonrennen in Sigulda, Altenberg und Lake Placid für sich, wodurch er den dritten Platz in der Gesamtwertung erreichte. Zwischen diesen drei Erfolgen gewann er im Februar 2024 bei der Weltmeisterschaft in Winterberg die Bronzemedaille im Einzel.
In der darauffolgenden Weltcupsaison 2024/25 vermochte er zwar, sich zweimal als Einzel-Dritter auf dem Podium zu platzieren, größere Erfolge blieben jedoch aus, weshalb er Gesamtneunter wurde. Wesentlich besser lief die Saison 2025/26, denn Zhengs schlechteste Platzierung in den sieben Einzelrennen war ein siebter Rang, während er dreimal auf den dritten Platz fuhr. In der Gesamtweltcupwertung musste er sich damit nur dem Briten Matt Weston geschlagen geben und wurde Zweiter. Darüber hinaus sicherte er sich im Januar 2026 in St. Moritz zusammen mit Zhao Dan seinen ersten Weltcupsieg im Mixed.