Yūki Kobori

japanischer Schwimmer From Wikipedia, the free encyclopedia

Yūki Kobori (japanisch 小堀 勇氣 Kobori Yūki; * 25. November 1993 in Ishikawa)[1] ist ein ehemaliger japanischer Schwimmer.

Schnelle Fakten Medaillenspiegel, Olympische Spiele ...
Yūki Kobori
Yūki Kobori (2012)
Nation: Japan Japan
Schwimmstil(e): Freistil
Schmetterling
Geburtstag: 25. November 1993
Geburtsort: Ishikawa, Japan
Größe: 1,83 m
Gewicht: 77 kg
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Kurzbahnweltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Asienspiele 2 × Goldmedaille 3 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Panpazifische Meisterschaften 0 × Goldmedaille 3 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Universiade 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Medaillen
Olympische Ringe
 Olympische Spiele
Bronze Rio de Janeiro 2016 4 × 200 m Freistil
Fédération Internationale de Natation
 Kurzbahnweltmeisterschaften
Bronze Windsor 2016 4 × 200 m Freistil
Logo der Asian Games
 Asienspiele
Silber Guangzhou 2010 4 × 100 m Freistil
Silber Guangzhou 2010 4 × 200 m Freistil
Gold Incheon 2014 4 × 200 m Freistil
Gold Jakarta 2018 4 × 200 m Freistil
Silber Jakarta 2018 4 × 100 m Lagen
Bronze Jakarta 2018 100 m Schmetterling
Panpazifische Meisterschaften
Silber Irvine 2010 4 × 200 m Freistil
Silber Gold Coast 2014 4 × 200 m Freistil
Silber Tokio 2018 4 × 100 m Lagen
Bronze Tokio 2018 4 × 200 m Freistil
Logo der FISU bis 2019
 Universiade
Gold Taipeh 2017 4 × 200 m Freistil
Bronze Taipeh 2017 4 × 100 m Lagen
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Karriere

Kobori trat bereits im Nachwuchsbereich international in Erscheinung. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2008 in Monterrey gewann er mit der Staffel über 4 × 200 m Freistil die Bronzemedaille.

Im Jahr 2010 nahm Kobori an den Asienspielen in Guangzhou teil. Dort gewann er mit den Staffeln über 4 × 100 m Freistil und 4 × 200 m Freistil jeweils die Silbermedaille. Im Einzel über 200 m Freistil belegte er den fünften Platz. Bei den Panpazifischen Meisterschaften desselben Jahres in Irvine gewann er mit der Staffel über 4 × 200 m Freistil ebenfalls Silber. In den Einzelwettbewerben wurde er über 200 m Freistil Siebter, über 100 m Freistil 36., über 100 m Schmetterling 25. und über 200 m Lagen 13.

Bei den Weltmeisterschaften 2011 in Shanghai erreichte Kobori über 200 m Freistil den 16. Platz und belegte mit der Staffel über 4 × 200 m Freistil Rang sieben. Im Jahr 2012 nahm er erstmals an Olympischen Spielen teil. Die japanische Staffel über 4 × 200 m Freistil belegte in London den neunten Platz. Im selben Jahr startete er auch bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Istanbul, wo er über 200 m Schmetterling den vierten Platz belegte, über 200 m Freistil Rang 22 erreichte und mit der Staffel über 4 × 200 m Freistil Sechster wurde.

2013 gewann Kobori bei den japanischen Meisterschaften die Goldmedaille über 200 m Schmetterling. Bei den Weltmeisterschaften desselben Jahres in Barcelona belegte er über 200 m Schmetterling den neunten Platz und über 100 m Schmetterling Rang 25. Mit der Staffel über 4 × 200 m Freistil wurde er Fünfter.

Bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften 2014 in Doha startete Kobori über mehrere Distanzen. Er belegte über 200 m Freistil den 25. Platz und über 400 m Freistil Rang 22. Mit der Staffel über 4 × 50 m Freistil wurde er Sechster und mit der Staffel über 4 × 200 m Freistil Achter. Im selben Jahr gewann er bei den Asienspielen in Incheon mit der Staffel über 4 × 200 m Freistil die Goldmedaille. Bei den Panpazifischen Meisterschaften 2014 in Gold Coast gewann er mit derselben Staffel die Silbermedaille und erreichte in den Einzelwettbewerben über 400 m Freistil Rang sieben, über 200 m Freistil Rang elf, über 100 m Freistil Rang 31, über 100 m Schmetterling Rang 17 und über 200 m Lagen Rang 16.

Bei den Weltmeisterschaften 2015 in Kasan belegte Kobori über 200 m Freistil den 18. Platz. Mit der Staffel über 4 × 100 m Freistil erreichte er den sechsten Platz, mit der Staffel über 4 × 200 m Freistil Rang neun und mit der gemischten Staffel über 4 × 100 m Freistil Rang zehn.

Im Jahr 2016 nahm Kobori an seinen zweiten Olympischen Spielen teil. In Rio de Janeiro gewann er mit der japanischen Staffel über 4 × 200 m Freistil die Bronzemedaille. Bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften desselben Jahres im kanadischen Windsor gewann er mit der Staffel über 4 × 200 m Freistil ebenfalls Bronze. In den Einzelrennen belegte er über 200 m Freistil den 20. Platz und über 400 m Freistil Rang 30. Nach Abschluss seines Studiums an der Nihon-Universität begann er 2016 eine Tätigkeit bei Mizuno.

2017 gewann Kobori bei der Universiade in Taipeh mit der Staffel über 4 × 200 m Freistil die Goldmedaille. Zudem gewann er Bronze mit der Staffel über 4 × 100 m Lagen und belegte mit der Staffel über 4 × 100 m Freistil den vierten Platz. Im Einzel über 100 m Schmetterling wurde er Fünfter. Bei den Weltmeisterschaften desselben Jahres in Budapest belegte er über 100 m Schmetterling den 20. Platz und erreichte mit der Staffel über 4 × 100 m Lagen Rang vier.

Bei den Asienspielen 2018 in Jakarta gewann Kobori mit der Staffel über 4 × 200 m Freistil die Goldmedaille und mit der Staffel über 4 × 100 m Lagen die Silbermedaille. Zudem gewann er Bronze über 100 m Schmetterling und belegte über 50 m Schmetterling den siebten Platz. Bei den Panpazifischen Meisterschaften 2018 in Tokio gewann er mit der Staffel über 4 × 200 m Freistil die Bronzemedaille und mit der Staffel über 4 × 100 m Lagen die Silbermedaille. In den Einzelrennen wurde er über 200 m Freistil Achter, über 100 m Freistil 27. und über 100 m Schmetterling Sechster.

Auf nationaler Ebene gewann Kobori bei den japanischen Meisterschaften neben der Goldmedaille über 200 m Schmetterling im Jahr 2013 auch zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen. Bei den japanischen Kurzbahn-Meisterschaften gewann er zudem zwei Bronzemedaillen.

Seinen letzten Wettkampf bestritt Kobori bei den japanischen Meisterschaften im April 2021.

Commons: Yuki Kobori – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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