Zawisza Czarny (Schiff, 1952)
Segelschulschiff der polnischen Pfadfinder (aktuell)
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Die Zawisza Czarny (POL 1) ist das größte Schiff der polnischen Pfadfinder, der Heimathafen ist Gdynia.
Die Zawisza Czarny unter Segeln[1] (1972 in Kiel) | ||||||||||||||||
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Schiff
Das Schiff wurde 1952 von der Remontowa Shipbuilding SA, Danzig gebaut. Die Zawisza Czarny besitzt einen Stahlrumpf und wurde ursprünglich als Fischereischiff genutzt.[2] 1961 wurde das Schiff zum ersten Mal generalüberholt. 1963 wurde es um drei Meter verlängert. Nachdem es außer Betrieb gestellt worden war, wurde es zum Segelschiff umgebaut. Das Schiff wurde mit den heutigen drei Masten ausgestattet und ein ehemaliger U-Boot-Motor wurde als Schiffsdiesel eingebaut.
Das Rigg des Schiffes hat Seltenheitswert. Der Schoner ist zwischen den drei Masten mit Spreizgaffelsegeln (englisch Wishbone rig) getakelt. Heute sind nur noch wenige Großsegler mit diesem Rigg bestückt, meist wird es von kleineren Seglern genutzt. Außerdem führt die Zawisza Czarny neben drei Vorsegeln ein Rahsegel am Fock- und ein Hochsegel am Besanmast.
Name

Das Schiff ist nach dem legendenbehafteten polnischen Ritter und Deutschorden-Mitglied Zawisza Czarny von Garbow (deutsch auch Sawischa, Sabisch, Sewisch, Zawisch) benannt. Er lebte um die Wende des 14./15. Jahrhunderts. Zawisza war Ritter am Hof des Königs Władysław II. Jagiełło, kam im Kampf gegen die Osmanen um und gilt in Polen als Symbol für Mut.
Einsatz
Siehe auch
Zawisza Czarny (Schiff, 1902): das erste Schiff dieses Namens, erbaut 1902
Literatur
- Otmar Schäuffelen, Herbert Böhm: Die letzten großen Segelschiffe. Delius Klasing Verlag, Bielefeld 2010, ISBN 978-3-7688-3191-8
Weblinks
- Fotos und Beschreibung des Schiffes (polnisch)
