Zef (Bootsklasse)
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Die Zef ist eine französische Jolle die von dem Schiffskonstrukteur Michel Nivelt entworfen wurde.
| Klassenzeichen | |
|---|---|
| Bootsmaße | |
| Länge üA: | 3,67 m |
| Breite üA: | 1,55 m |
| Tiefgang: | 0,75 m |
| Masthöhe: | 5,10 m |
| Gewicht (segelfertig): | 80–110 kg |
| Segelfläche | |
| Segelfläche am Wind: | 8,5 m² |
| Großsegel: | 6,78 m² |
| Fock: | 2,55 m² |
| Sonstiges | |
| Takelungsart: | Slup |
| Yardstickzahl: | 127 |
Konzeption
Die Zef-Jolle wurde für Binnengewässer, Flüsse und geschützte Buchten konzipiert. Aufgrund der kompakten Abmessungen, dem geringen Tiefgang und dem geringen Gewicht von 90 kg wurde sie zum Allzweckboot insbesondere für jugendliche Segler und Familien. Die Zef-Jolle wurde vorrangig zum Segeln genutzt. Sie konnte aber als auch zum Rudern gebraucht werden und wurde teilweise mit einem Außenbordmotor bestückt, um mit ihr zum Fischen zu fahren.[1]
Sie wurde ab 1962 bis etwa 1970 als Ein- bis Zweimannboot angeboten, wurde jedoch oft auch als kleines Familienboot genutzt. Es wurden über 18.000 Exemplare hergestellt und die Zef ist eine der meistverbreiteten Jollen in Frankreich. In Deutschland wurde die Zef-Jolle zeitweise von Metzeler gebaut.
Konstruktion
Die Zef-Jolle ist als Slup getakelt mit Großsegel und Fock. Der Rumpf besteht aus GFK, Deck, Schwert und Ruder sind häufig aus Holz gefertigt. Das Boot verfügt über ein hochklappbares Schwert (ursprünglich ein Säbel, später ein Schwenkschwert). Durch diese Konstruktion kann mit dem Boot leicht am Steg anlegen und in seichten Gewässern segeln. Die Segellatten des Großsegels bestehen vielen Einheiten aus Holz. Sie können leicht im Selbstbau ersetzt werden.[1]
Als Segelzeichen dient der Buchstabe Z.
Für den Einsatz in Segelschulen bestimmt war eine mit 3,20 m etwas kürzere Variante, die Zef Junior.
Literatur
- Yacht 7, 1969, S. 49