Zimpel-Tauer

ehemalige Gemeinde in Sachsen From Wikipedia, the free encyclopedia

Zimpel-Tauer, obersorbisch Cympl-Turjo/?, war eine Gemeinde mit etwa 250 bis 300 Einwohnern in der östlichen Oberlausitz zwischen Niesky und Hoyerswerda südlich der diese beiden Städte verbindenden Bahnstrecke Węgliniec–Falkenberg/Elster.

Gemäß amtlicher Volkszählung 1910 waren damals 75,5 % der Gemeindebevölkerung Sorben.[1] Im Jahr 1956 sprach noch ein Drittel der Bevölkerung Sorbisch;[2] mittlerweile ist die Sprache aus dem dortigen Alltag weitgehend verschwunden.

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
JahrEinwohner
1871[3]339
1885286
1905[4]286
1925288
1939[5]284
1946252
1950260
1964265
1971253
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Am 30. September 1928 wurden die Landgemeinden Zimpel und Tauer unter dem Namen Zimpel zusammengeschlossen, zum 8. März 1933 erfolgte die Umbenennung in Zimpel-Tauer. Im Jahr 1973 wurde Zimpel-Tauer nach Klitten eingemeindet. Beide Ortschaften erhielten den Ortsteilstatus, wodurch der Doppelname nicht mehr gebräuchlich ist.

Durch die geographische Nähe und die geringe Ortsgröße erfolgte die gemeinsame Erhebung der Einwohnerzahlen bereits im ausgehenden 19. Jahrhundert.

Quellen und weiterführende Literatur

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