Zoe Tembo

sambische Menschenrechtlerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Zoe Mumbi Tembo (geb. als Zoe Mumbi; gest. am 11. März 2001) war eine sambische Menschenrechtlerin.

Leben

Sie war Koordinatorin für katholische Studierende in Afrika bei der Organisation Pax Romana. 1992 nahm sie an einem Kurs des International Service for Human Rights (ISHR) in Genf teil und absolvierte dort ein Praktikum.

Unmittelbar danach begann sie ihre Tätigkeit am African Centre for Democracy and Human Rights Studies (ACDHRS) in Banjul, Gambia. Sie war zunächst stellvertretende Direktorin, ehe sie 1994 als Nachfolgerin von Raymond Sock als erste Nicht-Gambierin und erste Frau Direktorin wurde.[1] Während ihrer Tätigkeit dort kooperierte sie weiterhin mit dem ISHR und war dort als Beraterin tätig.

Im März 2001 starb sie überraschend nach kurzer Krankheit. Präsident Yahya Jammeh spendete 50.000 Dalasi für das Begräbnis. Hannah Forster folgte ihr als Direktorin.[1]

Zu ihren Ehren wurde das neue Gebäude der Organisation Zoe Tembo Building genannt.

Das Zoe Tembo Building am Bertil Harding Highway in Kerr Seringe bei Kololi

Familie

Sie war mit Joseph Tembo verheiratet, mit dem sie mehrere Kinder hatte.[2]

Einzelnachweise

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