Zwei Stunden vor Mitternacht
Film von Jack Sholder (1982)
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Zwei Stunden vor Mitternacht (Verweistitel: Ausbruch der wilden Wölfe, Originaltitel: Alone in the Dark) ist ein US-amerikanischer Horrorfilm von Jack Sholder aus dem Jahr 1982 mit Donald Pleasence, Dwight Schultz, Jack Palance und Martin Landau in den Hauptrollen. Der Film handelt von der Familie eines Psychiaters, die während eines Stromausfalls von vier entflohenen Geisteskranken belagert wird.
| Film | |
| Titel | Zwei Stunden vor Mitternacht / Ausbruch der wilden Wölfe |
|---|---|
| Originaltitel | Alone in the Dark |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1982 |
| Länge | 92 Minuten |
| Altersfreigabe |
|
| Produktionsunternehmen | New Line Cinema, Masada Productions |
| Stab | |
| Regie | Jack Sholder |
| Drehbuch | Jack Sholder |
| Produktion | Robert Shaye |
| Musik | Renato Serio |
| Kamera | Joseph Mangine |
| Schnitt | Arline Garson |
| → Besetzung und Synchronisation | |
Handlung
Der Psychiater Dan Potter übernimmt eine Stelle in einer experimentellen psychiatrischen Klinik in New Jersey, die von Dr. Bain geleitet wird. Gemeinsam mit seiner Frau Nell und der Tochter zieht er in ein Haus in der Nähe. In der Klinik werden besonders gefährliche Patienten auf einer gesicherten Station untergebracht. Unter ihnen sind der ehemalige Kriegsgefangene Frank Hawkes, der pyromanische Evangelist Byron „Prediger“ Sutcliff, der fettleibige Kinderschänder Ronald Elster und der schüchterne Serienmörder John „the Bleeder“ Skaggs, der sich weigert, sein Gesicht zu zeigen.
Wütend über Weggang von Dr. Potters Vorgänger – Dr. Merton – geben die Patienten Potter die Schuld und glauben, er habe Merton ermordet, um seinen Platz einzunehmen. Die vier Männer planen ihn zur Strafe zu töten. Nach einem regionalen Stromausfall fällt das Sicherheitssystem der Klinik aus. Die vier Männer entkommen, töten dabei mehrere Mitarbeiter und bewaffnen sich. In der folgenden Nacht kommt es im und um das Haus zu mehreren Gewalttaten.
Nach mehreren Konfrontationen überlebt von den vier Patienten nur Frank Hawkes. Als die Stromversorgung wiederhergestellt wird, erkennt dieser anhand einer Fernsehsendung, dass seine Vermutung falsch war und flieht. Der Film endet in einen Rockclub, wo Hawkes eine Pistole auf eine betrunkene Frau richtet. Angenommen, er mache einen Witz, lacht die Frau – daraufhin Frank ebenfalls.
Besetzung und Synchronisation
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher[1] |
|---|---|---|
| Frank Hawkes | Jack Palance | Wolfgang Hess |
| Dr. Leo Bain | Donald Pleasence | Manfred Lichtenfeld |
| Byron „Prediger“ Sutcliff | Martin Landau | Horst Naumann |
| Dr. Dan Potter | Dwight Schultz | Eberhard Mondry |
| Ronald „Fatty“ Elster | Erland Van Lidth | |
| Nell Potter | Deborah Hedwall | Dagmar Heller |
| Toni Potter | Lee Taylor-Allan | Eva Kinsky |
| Detective Burnett | Gordon Watkins | Michael Gahr |
| Tom Smith / Skagg | Phillip Clark | |
| Lyla Potter | Elizabeth Ward | |
| Ray Curtis | Brent Jennings | Norbert Gastell |
| Detective Barnett | Gordon Watkins | |
| Bunky | Carol Levy | |
| Billy | Keith Reddin | |
| Marissa Hall | Annie Korzen | Marion Hartmann |
| Receptionist at Haven | Lin Shaye | |
| Mom | Dorothy Dorian James |
Veröffentlichung
Der Film wurde am Wochenende des 1. Oktober 1982 regional im US-Bundesstaat Michigan veröffentlicht.[2] In den Wochen darauf folgten auch Städte in Missouri,[3] Kalifornien und New York.[4]
In Deutschland erschien der Film ungekürzt auf VHS, bei einer späteren VHS-Neuauflage unter dem Titel Ausbruch der wilden Wölfe.[5]
Kritik
| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| Rotten Tomatoes (Tomatometer) | 69 %[6] |
| DVD Talk | |
| Dread Central | |
| Actionfreunde | |
| TV Spielfilm | 👍[10] |
Der Filmdienst kritisiert: „Berühmte Vorbilder werden mehr schlecht als recht in diesem spannungsarmen und klischeebeladenen Horrorfilm zitiert.“[11]
TV Spielfilm lobt den Film als satirischen Home-Invasion-Schocker mit tollen Altstars zum Fürchten.[12]
Die Filmwebsite Moviebreak bemängelt, dass es sich trotz solider Darsteller und einer interessanten Story um keinen brauchbaren Film handle. Außer der kuriosen Anfangssequenz, dem Schlussakt und einigen Gemeinsamkeiten mit vorherigen oder späteren Horrorfilmen werde nichts erwähnenswertes geboten.[13]
Die Filmwebsite Actionfreunde urteilt: „Ein solider Vertreter aus der zweiten Reihe des Genres. Die Schurken hinterlassen Eindruck, Sholder hat als Regisseur und Drehbuchautor auch einige pfiffige Ideen, leistet sich in Sachen Dramaturgie und Inszenierung aber auch ein paar Schnitzer. Als Erstlingswerk respektabel.“[5]
