Zwinglipass
Alpenpass zwischen den Kantonen Appenzell Innerrhoden und St. Gallen.
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Der auf einer Höhe von 2011 m ü. M. liegende Zwinglipass ist ein Alpenpass an der Grenze zwischen den Schweizer Kantonen Appenzell Innerrhoden und St. Gallen.
| Zwinglipass | |||
|---|---|---|---|
| Himmelsrichtung | Südwesten | Nordosten | |
| Passhöhe | 2011 m ü. M. | ||
| Kanton | Sankt Gallen | Appenzell Innerrhoden | |
| Ausbau | Wanderweg | ||
| Gebirge | Alpstein | ||
| Besonderheiten | Kartenausschnitt (Swisstopo) | ||
| Karte | |||
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| Koordinaten | 747022 / 233377 | ||
Obschon der Geburtsort des Zürcher Reformators Huldrych Zwingli in der Nähe (in Wildhaus-Lisighaus) liegt, hat der Name damit keinen Zusammenhang. Das neuhochdeutsche zwing, zwinge bedeutet das "Verengende".[1]
Der Übergang liegt zwischen dem zweithöchsten Gipfel des Alpsteingebietes, dem Altmann und dem Chreialpfirst, und ist durch Bergwanderwege gut erschlossen. Die Wasserscheide vom Altmann zum Chreialpfirst bildet die natürliche Kantonsgrenze der beiden Kantone Appenzell Innerrhoden und St. Gallen.
Wanderwege

Über den Pass führt ein Bergwanderweg von Unterwasser/Wildhaus, über Bollenwees am Fählensee, nach Brülisau oder über den Chreialp- und Roslenfirst ebenfalls zur Bollenwees bzw. weiter über den Stauberenfirst zum Hohen Kasten.
Alpenvereinshütte
Die Zwinglipasshütte (2000 m ü. M.) ist eine Alpenvereinshütte der Sektion Toggenburg des SAC und liegt südlich wenige Höhenmeter unterhalb des Passüberganges. Bei der 1970 eröffneten Hütte wird auf ein einfaches Konzept Wert gelegt. So werden jeweils am letzten Samstag des Monats Juni ca. 5 Tonnen Material durch ca. 120 freiwillige «Sherpas vom Zwinglipass» von der Chreialp zur Hütte getragen. Durch diese Hötteträgete kann auf den Einsatz von Helikoptern nahezu ganz verzichtet werden. Die 1991 erweiterte, 2007 und 2010 renovierte Hütte bietet 42 Schlafplätze in verschiedenen Räumen; ferner gibt es einen Winterraum mit 8 Schlafplätzen.
Weblinks
- Zwinglipasshütte auf der Webseite des SAC-Sektion Toggenburg
