Ökumenisches Kirchenmusikfestival Köln

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Das Ökumenische Kirchenmusikfestival Köln fand zwischen 1997 und 2021 in 2- bis 3-jährlichem Turnus elfmal jeweils im Herbst an ausgesuchten Spielstätten, vornehmlich Kirchen in Köln und aus dem Kölner Raum, statt und präsentierte Sakralmusik aller Stilepochen mit Schwerpunkten auf Orgel- und Chormusik unter Beteiligung regionaler und internationaler Künstler. Es war das größte Kirchenmusikfestival Deutschlands.[1][2]

Das Festival ging auf eine Initiative des katholischen Regionalkantors Wilfried Kaets[3] zurück, der die künstlerische Leitung innehatte. Es wurde in Kooperation des Gesamtverbandes der katholischen Kirchengemeinden der Stadt Köln und des evangelischen Stadtkirchenverbandes Köln durchgeführt. Neben klassischen Werken der Sakralmusik waren regelmäßig Uraufführungen von Neukompositionen (darunter Auftragswerke für das Festival) und innovative Projekte (Installationen, Ambient Music, musikalische Wanderungen u. Ä.) zu erleben. Die Festivals standen jeweils unter einem prägenden Motto, das in der Programmgestaltung durch die beteiligten Künstler umgesetzt wurde, so etwa die folgenden:

  • 2006: Übergänge[4]
  • 2011: Wurzeln & Visionen[5]
  • 2013: himmelwärts[6]
  • 2016: Vom Dunkel zum Licht[7]
  • 2019: Psalmtöne
  • 2021: 321 – Orgel (Verbindung 1700 Jahre jüdisches Leben in Köln mit dem Jahr der Orgel).[1]

Einzelnachweise

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