Șimand

Gemeinde in Rumänien From Wikipedia, the free encyclopedia

Șimand (deutsch Schimand, ungarisch Alsósimánd) ist eine Gemeinde im Kreis Arad im historischen Kreischgebiet in Rumänien.

Schnelle Fakten ȘimandSchimand Alsósimánd, Basisdaten ...
Șimand
Schimand
Alsósimánd
Șimand (Rumänien)
Șimand (Rumänien)
Basisdaten
Staat: Rumänien Rumänien
Historische Region: Kreischgebiet
Kreis: Arad
Koordinaten: 46° 26′ N, 21° 27′ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Fläche:100,28 km²
Einwohner:3.876 (1. Dezember 2021[1])
Bevölkerungsdichte:39 Einwohner je km²
Postleitzahl:317335
Telefonvorwahl:(+40) 02 57
Kfz-Kennzeichen:AR
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024[2])
Gemeindeart:Gemeinde
Gliederung:Șimand
Bürgermeister :Florin-Liviu Dema (PNL)
Postanschrift:Str. Principală, nr. 1119
loc. Șimand, jud. Timiș, RO–317335
Website:
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Lage der Gemeinde Șimand im Kreis Arad

Geografische Lage

Șimand liegt am Drum național 79 zwischen Arad und Chișineu-Criș, 30 Kilometer nordöstlich von der Kreishauptstadt Arad.

Nachbarorte

Șiclău Socodor Nadab
Sânmartin Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Cintei
Macea Sântana Olari

Geschichte

Der Ort Symand wurde 1274 erstmals urkundlich erwähnt. In einer Urkunde aus dem Jahr 1403 wird Schimand als „oppidum“ geführt.[3]

1725 geht die Gemeinde in den Besitz der Familie Edelspacher über, die bis 1889 einen bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung der Ortschaft ausüben wird. Der Arader Präfekt und Kameralverwalter Sigismund Edelspacher kaufte 1725 als „mixta donatio“ die Güter Schimand, Matscha, Gyorok und Lökösháza. Die Kaufsumme betrug 12.908 rheinische Gulden.[3]

Die deutsche Bevölkerung wurde im Zuge der privaten Ansiedlung von den Grundherren Edelspacher um 1800 nach Schimand gerufen. Diese kamen aus Ortschaften der näheren Umgebung: Elek, Aradsanktmartin und Sanktanna.[3]

Von 1717 bis 1920 gehörte die Gemeinde zum Königreich Ungarn, Komitat Arad. Die amtliche Bezeichnung war Alsósimánd. Nach der Dreiteilung des Banats am 4. Juni 1920 infolge des Vertrags von Trianon fiel die Gemeinde an das Königreich Rumänien. Seitdem ist die amtliche Bezeichnung Șimand.

Demografie

Weitere Informationen Volkszählung, Ethnie ...
Volkszählung[4] Ethnie
Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche andere
18804030259497843325
191052283486115456325
19304693333668260075
197746573674413367203
19924049352125285191
20024144361519737295
2021387629847915798 (382 Roma)
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Sehenswürdigkeiten

  • Kastell Cernovici mit Schlosspark[5]
  • Orthodoxe Kirche (Baujahr 1759)[6]

Literatur

Commons: Șimand – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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