ʻAna Poʻuhila

tongaische Leichtathletin From Wikipedia, the free encyclopedia

ʻAna Kilistina Poʻuhila (* 18. Oktober 1979 in Nukuʻalofa) ist eine ehemalige tongaische Leichtathletin, die sich auf das Kugelstoßen spezialisiert hat und auch im Diskus- und Hammerwurf an den Start ging. Sie wurde viermal Ozeanienmeisterin im Kugelstoßen sowie einmal im Speerwurf und siegte auch bei den Pazifikspielen und zählt damit zu den erfolgreichsten Leichtathletinnen ihres Landes.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
ʻAna Poʻuhila
Voller Name ʻAna Kilistina Poʻuhila
Nation Tonga Tonga
Geburtstag 18. Oktober 1979 (46 Jahre)
Geburtsort Nukuʻalofa, Tonga
Größe 180 cm
Gewicht 97 kg
Karriere
Disziplin Kugelstoßen
Status zurückgetreten
Karriereende 2012
Medaillenspiegel
Pazifikspiele 3 × Goldmedaille 3 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Ozeanienmeisterschaften 5 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 3 × Bronzemedaille
Pacific Logo
 Pazifikspiele
Gold Suva 2003 Kugelstoßen
Silber Suva 2003 Diskuswurf
Gold Apia 2007 Kugelstoßen
Silber Apia 2007 Diskuswurf
Gold Nouméa 2011 Kugelstoßen
Silber Nouméa 2011 Diskuswurf
Bronze Nouméa 2011 Hammerwurf
Ozeanienmeisterschaften
Gold Adelaide 2000 Kugelstoßen
Gold Adelaide 2000 Speerwurf
Bronze Adelaide 2000 Diskuswurf
Bronze Adelaide 2000 Hammerwurf
Gold Christchurch 2002 Kugelstoßen
Silber Christchurch 2002 Diskuswurf
Gold Townsville 2004 Kugelstoßen
Bronze Townsville 2004 Diskuswurf
Gold Apia 2006 Kugelstoßen
Silber Apia 2006 Diskuswurf
letzte Änderung: 3. Februar 2026
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Sportliche Laufbahn

Erste internationale Erfahrungen sammelte ʻAna Poʻuhila vermutlich im Jahr 1998, als sie bei den Juniorenozeanienmeisterschaften in Nukuʻalofa mit einer Weite von 25,84 m den fünften Platz im Hammerwurf belegte. 2000 siegte sie bei den Ozeanienmeisterschaften in Adelaide mit 14,36 m im Kugelstoßen und gewann im Diskus- und Hammerwurf mit 38,41 m und 35,29 m jeweils die Bronzemedaille. Zudem sicherte sie sich mit 42,32 m den Titel im Speerwurf. Im Jahr darauf startete sie dank einer Wildcard im 100-Meter-Lauf bei den Weltmeisterschaften im kanadischen Edmonton und schied dort mit 13,57 s in der ersten Runde aus. Anschließend siegte sie bei den Südpazifik-Minispielen in Burnt Pine mit 15,13 m im Kugelstoßen und gewann im Diskusbewerb mit 42,28 m die Bronzemedaille. 2002 belegte sie bei den Commonwealth Games in Manchester mit 15,09 m den zehnten Platz und im Dezember verteidigte sie bei den Ozeanienmeisterschaften in Christchurch mit 15,66 m erneut im Kugelstoßen und sicherte sich mit dem Diskus mit 45,11 m die Silbermedaille hinter ihrer Landsfrau Melehifo Uhi. Im Jahr darauf siegte sie bei den Südpazifikspielen in Suva mit neuem Landes- und Spielerekord von 15,89 m im Kugelstoßen und gewann im Diskusbewerb mit 48,14 m die Silbermedaille hinter ihrer Landsfrau Uhi. Anschließend schied sie bei den Weltmeisterschaften nahe Paris mit 14,96 m in der Qualifikationsrunde im Kugelstoßen aus. 2004 nahm sie erstmals an den Olympischen Sommerspielen in Athen teil und verpasste dort mit 15,33 m den Finaleinzug, ehe sie bei den Ozeanienmeisterschaften in Townsville mit 14,89 m die Goldmedaille mit der Kugel gewann und im Diskuswurf mit 45,49 m die Bronzemedaille hinter Tereapii Tapoki von den Cook-Inseln und ihrer Landsfrau Uhi gewann.

2005 siegte sie bei den Südpazifik-Minispielen in Koror mit neuem Landesrekord von 16,92 m und gewann im Diskusbewerb mit 45,49 m die Bronzemedaille. Anschließend schied sie bei den Weltmeisterschaften in Helsinki mit 15,14 m in der Qualifikationsrunde aus. Im Jahr darauf belegte sie bei den Commonwealth Games in Melbourne mit 16,43 m den siebten Platz im Kugelstoßen, ehe sie bei den Ozeanienmeisterschaften in Apia mit 16,57 m ihren dritten Titel in Folge gewann und dort mit dem Diskus mit 52,48 m die Silbermedaille hinter Tereapii Tapoki gewann. 2007 verpasste sie bei den Weltmeisterschaften in Osaka mit 16,62 m den Finaleinzug im Kugelstoßen und anschließend siegte sie bei den Südpazifikspielen in Apia mit 16,60 m mit der Kugel und gewann im Diskusbewerb mit 48,92 m die Silbermedaille hinter Tapoki. Im Jahr darauf nahm sie erneut an den Olympischen Sommerspielen in Peking teil und kam dort im Kugelstoßen mit 16,42 m nicht über die Vorrunde hinaus. Zudem war sie dort Fahnenträgerin Tongas während der Eröffnungsveranstaltung der Spiele.

2009 schied Poʻuhila bei den Weltmeisterschaften in Berlin mit einer Weite von 16,09 m in der Qualifikationsrunde aus. Anschließend siegte sie bei den Pazifik-Minispielen in Rarotonga mit 16,53 m im Kugelstoßen sowie mit 53,10 m und 50,70 m auch im Diskus- und Hammerwurf. 2011 siegte sie bei den Pazifikspielen in Nouméa mit 15,72 m zum dritten Mal im Kugelstoßen, gewann im Diskuswurf mit 48,22 m die Silbermedaille hinter der Samoanerin Margaret Satupai und sicherte sich mit dem Hammer mit 47,27 m die Bronzemedaille hinter Elise Takosi und Bina Ramesh aus Neukaledonien. Im Jahr darauf schied sie bei den Olympischen Sommerspielen in London mit 15,80 m in der Vorrunde im Kugelstoßen aus und beendete daraufhin ihre aktive sportliche Karriere im Alter von 33 Jahren.

Persönliche Bestleistungen

  • Kugelstoßen: 18,03 m, 10. Juli 2008 in Albertville (Landesrekord)
  • Diskuswurf: 53,10 m, 22. September 2009 in Rarotonga
  • Hammerwurf: 53,53 m, 22. Juli 2009 in Aix-les-Bains (Landesrekord)
  • Speerwurf: 45,25 m, 3. Mai 2008 in Mont-Dore (Landesrekord)

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