2-Methylcyclohexanon

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2-Methylcyclohexanon ist eine organische Verbindung aus der Gruppe der cyclischen Ketone.

Schnelle Fakten Strukturformel, Allgemeines ...
Strukturformel
Strukturformel von 2-Methylcyclohexanon
Allgemeines
Name 2-Methylcyclohexanon
Summenformel C7H12O
Kurzbeschreibung

farblose bis gelbliche Flüssigkeit mit acetonähnlichem Geruch[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 583-60-8 (Racemat)
EG-Nummer 209-513-6
ECHA-InfoCard 100.008.650
PubChem 11419
ChemSpider 10939
Wikidata Q20968563
Eigenschaften
Molare Masse 112,17 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig[2]

Dichte

0,93 g·cm−3[2]

Schmelzpunkt

−14 °C[1]

Siedepunkt

165 °C[2]

Löslichkeit

praktisch unlöslich in Wasser[2]

Brechungsindex

1,45 (20 °C)[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung[2]
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 302312332319335336226
P: 261210264280370+378303+361+353[2]
Toxikologische Daten

1980 mg·kg−1 (LD50, Ratte, oral)[1]
1640 mg·kg−1 (LD50, Kaninchen, transdermal)[1]

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C
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Herstellung

2-Methylcyclohexanon kann hergestellt werden, indem Cyclohexanon zunächst mit Pyrrolidin zu einem Enamin umgesetzt wird und dieses erst mit Methyliodid methyliert und dann hydrolysiert wird.[3]

Reaktionen

Die Reduktion von 2-Methylcyclohexanon ergibt 2-Methylcyclohexanol. Mit Natrium / Ethanol, Lithiumaluminiumhydrid oder Natriumborhydrid entsteht bevorzugt das trans-Isomer. Aluminiumisopropanolat ergibt eher das cis-Isomer, katalytische Hydrierung hauptsächlich das cis-Isomer.[4] Wird 2-Methylcyclohexanon zum Enolat deprotoniert und dann mit Methyliodid umgesetzt, entsteht bevorzugt 2,2-Dimethylcyclohexanon.[5] Bei der elektrochemischen Oxidation von 2-Methylcyclohexanon in Dichlormethan in Gegenwart von Trifluoressigsäure entsteht bevorzugt Heptano-1,5-lacton.[6]

Einzelnachweise

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