Adda Kesselkaul

deutsche Malerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Adda Kesselkaul (* 20. September 1895 in Frankfurt am Main; † 1. Juli 1969 in München) war eine deutsche Künstlerin, die als Tiermalerin bekannt wurde.

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Fotografie Adda Kesselkaul, Wolfgang Gurlitt, Julyet Gurlitt
Felicitas Timpe (1923–2006), 1954
Bildarchiv der Bayerischen Staatsbibliothek, Fotoarchiv Felicitas Timpe

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Leben und Werk

Adda Kesselkaul wuchs in Düren auf. Ihre Eltern waren Elisabeth Kesselkaul (geborene Tillman) und Otto Kesselkaul, der Landrat von Düren war. Ihre künstlerische Ausbildung erfuhr sie an der Düsseldorfer Akademie bei Professor Julius Junghanns im Fach Tiermalerei und 1923 bei Angelo Jank in München, dessen Meisterschülerin sie wurde. Es folgten Studienreisen nach Indien, China, Japan und Afrika. Weitere Studien erfolgten in Berlin, bei dem Impressionisten Eugen Spiro, und in Paris bei André Lhote.

Die Künstlerin widmete sich zwar auch der Landschaftsmalerei, ihr Interesse richtete sich jedoch vor allem an die Tierwelt. Ihre Tierdarstellungen, insbesondere Pferde, erfolgten meistens in Aquarellen, doch sie beherrschte auch die Ölmalerei[1] und schuf Kohlezeichnungen. 1937 wurde in der nationalsozialistischen Aktion „Entartete Kunst“ ihr Aquarell Zebra, Lama und Kamel aus dem Lindenau-Museum in Altenburg beschlagnahmt und zerstört. Die konkreten Gründe dafür sind nicht bekannt.[2] Viele Arbeiten der frühen Jahre gingen im Zweiten Weltkrieg verloren.[3] Im fortgeschrittenen Alter unternahm sie noch Studienreisen nach Ägypten, dem Libanon und Italien, in Begleitung des Malers Kurt Hubertus Paesler-Luschkowko. Sie war auch mit Wolfgang Gurlitt befreundet.[4] Nachdem sie zunächst in Bonn gelebt hatte, zog sie 1954 nach München, wo sie 1969 verstarb.[5]

Ausstellungen (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

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