Adipokine

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Adipokine (oder Adipozytokine) sind eine Gruppe endokrin aktiver Proteine aus dem Fettgewebe, wie Cytokine oder Peptidhormone. Das erste Adipokin wurde 1994 entdeckt: Leptin.[1] Seitdem wurden über hundert Adipokine beschrieben.[2] Beispiele für Adipokine sind neben Leptin Adiponectin, Apelin,[3] Chemerin,[4] Interleukin-6 (IL-6),[5] monocyte chemotactic protein-1 (MCP-1),[6] Plasminogen activator inhibitor-1 (PAI-1), Retinol binding protein 4 (RBP4), TNF-α, Visfatin, Omentin, Vaspin, Progranulin, CTRP-4.

Adipokine besitzen entzündungsfördernde oder -hemmende Eigenschaften und verbinden den Stoffwechsel mit dem Immunsystem.[7] Bei Hunger nehmen entzündungshemmende Adipokine zu und entzündungsfördernde ab, bei Gewichtszunahme umgekehrt.[7]

Entzündungsfördernde Adipokine sind an der Entstehung von Diabetes mellitus Typ II, Arteriosklerose und Bluthochdruck beteiligt.[8][9]

Einzelnachweise

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