CCL2

Protein in Homo sapiens From Wikipedia, the free encyclopedia

CCL2 (englisch CC-chemokine ligand 2 ‚CC-Chemokinligand 2‘) ist ein Zytokin aus der Familie der CC-Chemokine. Synonyme für das CCL2 sind monocyte chemotactic protein 1 (MCP1) und small inducible cytokine A2.

Schnelle Fakten Eigenschaften des menschlichen Proteins, Bezeichner ...
CCL2
CCL2
nach PDB 1DOK
CCL2
Andere Namen
  • Chemokine (C-C Motif) Ligand 2
  • Monocyte Chemotactic And Activating Factor
  • Monocyte Chemotactic Protein 1
  • Monocyte Secretory Protein JE
  • SCYA2
  • MCAF
  • MCP1
  • Small Inducible Cytokine A2 (Monocyte Chemotactic Protein 1, Homologous To Mouse Sig-Je)
  • Monocyte Chemoattractant Protein-1
  • HSMCR30
  • GDCF-2
  • SMC-CF

Vorhandene Strukturdaten: 1DOK, 1DOL, 1DOM, 1DON, 1MCA, 1ML0

Eigenschaften des menschlichen Proteins
Masse/Länge Primärstruktur 99 Aminosäuren, 11025 Da
Bezeichner
Externe IDs
Vorkommen
Homologie-Familie Hovergen
Orthologe
Mensch Hausmaus
Entrez 6347 20293
UniProt P13500 Q62401
PubMed-Suche 6347 20293

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Eigenschaften

CCL2 wird an Orten einer Entzündung von Monozyten, T-Gedächtniszellen und dendritische Zellen gebildet, sezerniert, an Proteoglykane von Endothelzellen gebunden, durch die Matrix-Metalloprotease 12 (MMP-12) proteolytisch aktiviert und bindet dann diese Zelltypen dort.[1][2][3][4] CCL2 wird auch von Neuronen, Astrozyten und Mikroglia gebildet. Die Genexpression des CCL2 ist vornehmlich im Cortex cerebralis, im Globus pallidus, im Hippocampus, in den paraventrikulären und supraoptischen hypothalamischen Nuclei, in der Substantia nigra, im Nucleus motorius nervi facialis, in den trigeminalen motorischen und spinalen Nuclei, im gigantozellulären retikulären Nucleus und in den Purkinje-Zellen des Cerebellums.[5]

CCL2 wird von den Rezeptoren CCR2 und CCR4 gebunden.[6] Nach Stimulation von Zellen mit CCL2 wird die Genexpression von MCPIP1 induziert.

Einzelnachweise

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