Aegis system equipped vessels
Kriegsschiffklasse der Japanischen Maritimen Selbstverteidigungsstreitkräfte
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Das Aegis system equipped vessel (ASEV, japanisch イージス・システム搭載艦 Aegis System Tōsaikan) bezeichnet eine im Bau befindliche Klasse von zwei Lenkwaffenkreuzern der japanischen Maritimen Selbstverteidigungsstreitkräfte (JMSDF).
Konzeptbild der Japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte | ||||||||||||
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Geschichte
Sowohl die Volksrepublik China als auch die Demokratische Volksrepublik Korea verfügen über Raketensysteme, die in der Lage wären, japanischen Boden zu erreichen. China verfügt zudem seit 1964 über Atomwaffen und seit 1967 über thermonukleare Sprengköpfe, Nordkorea ist vermutlich ebenfalls im Besitz von solchen Waffen.
Japan verfolgte daher seit 2004 ein Raketenabwehrprogramm[1]. Am 15. Juni 2020 gab der damalige japanische Verteidigungsminister Taro Kono bekannt, dass die Arbeiten zur Stationierung der Landkomponente diese Systems jedoch eingestellt wurden, da zusätzliche Kosten anfallen würden, um sicherzustellen, dass Wohngebäude nicht von den Raketenantrieben getroffen würden.[2] Später im selben Monat bestätigte der Japanische Sicherheitsrat die Einstellung des Projekts.[3] Am 23. September 2020 erklärte Lockheed Martin, dass eine mögliche Umrüstung des Flugabwehrsystems für den maritimen Einsatz aufgrund der erforderlichen Überarbeitung kostspielig wäre.[4] Nichtsdestotrotz sind Pläne für ein solches System weitergelaufen, mit momentanen Kosten von 1 Billionen Yen (5,6 Milliarden Euro) für beide Einheiten zusammen.
Durch die japanische Rüstungsbeschaffungsbehörde wurden am 23. August (Mitsubishi Heavy Industries) und 19. September 2024 (Japan Marine United) die Bauaufträge für zwei Einheiten erteilt. Mit der Auslieferung der Einheiten wird jeweils in den Jahren 2028 und 2029 gerechnet.[5]
Einheiten
Entwicklung
Ursprünglich wurden sowohl Ölbohrplattformen als auch zivile Schiffe in Betracht gezogen, als Ersatz für AEGIS Ashore zu dienen. Dadurch wären die Kosten massiv gesunken, allerdings wurden diese Plattformen aufgrund ihrer Anfälligkeit für Angriffe, als ungeeignet angesehen und verworfen.[6]
Folgende Entwicklungen sahen einen überschweren Zerstörer von bis zu 22.000 t Verdrängung und einer Länge von 210 m sowie einer Breite von unter 40 m vor. Ein solches Schiff wäre hinsichtlich seiner Größe mit den beiden Flugzeugträgern der japanischen Streitkräfte zu vergleichen gewesen, und etwa doppelt so groß wie bestehende Zerstörer der Maya-Klasse.[6][7] Spätere Entwicklungen verringerten die Verdrängung der geplanten Schiffe 12.000 t und reduzierten die Länge auf 190 m.
Bordhubschrauber
Ebenso wie bei den Zerstörern der Maya-Klasse wird ein Bordhubschrauber der Bekämpfung von U-Booten und für Verbindungsaufgaben dienen. Die wahrscheinlich zwei eingeschifften Bordhubschrauber werden mit Hilfe einer Verfahranlage automatisch vom Helipad in den Hangar und umgekehrt verfahren.[8]
Besatzung
Die Besatzung wird eine geplante Stärke von 240 Offizieren, Unteroffizieren und Mannschaften haben. Dies ist gegenüber der Maya-Klasse eine Reduzierung um 60 Personen, trotz der zusätzlichen Systeme, Fähigkeiten und Flugkörperanzahl.
