AfD Schleswig-Holstein

Landesverband der Partei Alternative für Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Die AfD Schleswig-Holstein ist der Landesverband der rechtspopulistischen[2] und rechtsextremen[3] Partei Alternative für Deutschland in Schleswig-Holstein. Der Landesverband wurde von Doris von Sayn-Wittgenstein als Vorsitzende geführt, bis sie am 28. August 2019 aus der Partei ausgeschlossen wurde.[4] Mit Jörg Nobis als Spitzenkandidaten trat die Landespartei erstmals zur Landtagswahl 2017 an und zog mit einer Fraktion in den Landtag von Schleswig-Holstein ein.[5] Zur Bundestagswahl 2017 trat die AfD mit dem Spitzenkandidaten Bruno Hollnagel und 2025 mit Kurt Kleinschmidt an.[6][7] Bei der Landtagswahl 2022 scheiterte der Landesverband an der Fünfprozenthürde und ist Stand 2024 parteiintern neben seinem Bremer Pendant einer von zwei Landesverbänden, die nicht in einem Landtag vertreten sind.

Schnelle Fakten
AfD Schleswig-Holstein
Vorsitzender Kurt Kleinschmidt
Stellvertreter Volker Schnurrbusch
Julian Flak
Schatz­meisterin Andrea Gaidetzka
Gründungs­datum 27. April 2013
Gründungs­ort Brügge
Hauptsitz Christianstraße 164
24534 Neumünster
Landtagsmandate
0/69
Mitglieder­zahl 2.000 (Stand: Januar 2026)[1]
Website afd-sh.de
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Geschichte

Der Landesverband wurde am 27. April 2013 gegründet. Auf dem Gründungsparteitag in Brügge wurden Jannis Andrae und Ulrike Trebesius zu der Doppelspitze des Landesvorstandes gewählt.[8] Anfang 2015 trat der Co-Sprecher Andrae wegen beruflicher Überlastung von seinem Amt zurück und kandidierte auf dem Parteitag am 21. März nicht erneut als Sprecher, worauf Trebesius alleinige Vorsitzende wurde.[9][10]

Im Rahmen der Abspaltung der Allianz für Fortschritt und Aufbruch von der AfD kam es auch in der AfD Schleswig-Holstein zu Parteiaustritten sowie Rücktritten, darunter waren neben der Vorsitzenden Ulrike Trebesius und dem Generalsekretär Jürgen Joost auch weitere Mitglieder des Landesvorstandes sowie einige Kreisvorsitzende.[11] Die Mehrheit der Mitglieder des Landesvorstandes Schleswig-Holstein unterstützte den Flügel um Bernd Lucke und unterzeichnete die Gründungserklärung des Vereins Weckruf 2015.[12]

Ein neuer Landesvorstand wurde auf einem außerordentlichen Landesparteitag am 9. August 2015 in Bad Bramstedt gewählt, unter dem Vorsitz von Thomas Thomsen und Markus Scheb.[13] Nach Auseinandersetzungen innerhalb des Vorstands um die Führung der Landespartei trat Scheb zurück und Neuwahlen wurden auf einem Landesparteitag am 16. April 2016 angesetzt. Nach Vorwürfen gegen ihn verließ Thomsen diesen Parteitag vorzeitig, sodass bei den Neuwahlen Bruno Hollnagel und Jörg Nobis neue Vorsitzende wurden.[14][15]

Der ehemalige Landesvorsitzende Thomas Thomsen strengte ein zivilrechtliches Verfahren am Landgericht Kiel an, da bei dem Parteitag im April 2016 Dutzende Mitglieder bewusst nicht eingeladen worden seien. Hollnagel und Nobis wiesen den Vorwurf zurück. Das Landgericht entschied, die Klage sei zu diesem Zeitpunkt nicht zulässig, da zunächst das parteiinterne schiedsgerichtliche Verfahren durchlaufen werden müsse.[16] Im Mai 2017 urteilte das Landesschiedsgericht der AfD, dass die Wahl des Landesvorstandes im April 2016 wegen fehlerhafter Einberufung des Landesparteitages rechtswidrig war und wiederholt werden müsse.[17] Der Landesvorstand legte daraufhin Berufung vor dem Bundesschiedsgericht ein.[18] Infolge Rückzugs des Schatzmeisters Bernhard Noack und seines Stellvertreters und dem darauffolgenden Rücktritt dreier Vorstandsmitglieder, u. a. des Landesvorsitzenden Bruno Hollnagel, reduzierte sich die Anzahl der Vorstandsmitglieder von 13 auf 6, sodass laut Satzung der Landesvorstand unverzüglich neu zu wählen oder wieder zu vervollständigen war. Auf einem Landesparteitag am 8. und 9. Juli wurde – nach einer Satzungsänderung, die künftig nur noch neun Vorstandsmitglieder vorsieht – ein komplett neuer Vorstand gewählt.[19]

Der AfD-Bundesvorstand beschloss am 17. Dezember 2018 gegen die damalige Landesvorsitzende Doris von Sayn-Wittgenstein ein Parteiausschlussverfahren zu starten. Ein Grund dafür ist, dass Sayn-Wittgenstein 2014 den als rechtsextrem geltenden Verein Gedächtnisstätte e. V. beworben hatte und Mitglied sein soll. Letzteres soll sie in Fraktionskreisen bestätigt haben – sie bestreitet dies jedoch. Außerdem wurde Sayn-Wittgenstein „vor dem Hintergrund mutmaßlich strafrechtlich relevanter Vorgänge“ die weitere Ausübung von Parteiämtern, bis zum Abschluss des Verfahrens vor dem Schiedsgericht, untersagt.[20] Infolgedessen übernahmen die beiden bisherigen stellvertretenden Landesvorsitzenden Bruno Hollnagel und Matthias Niemeyer die Führung des Landesverbandes. Am 29. Juni 2019 wurde Doris von Sayn-Wittgenstein erneut zur Landesvorsitzenden gewählt. Seit ihrem Parteiausschluss am 28. August 2019 bis Ende August 2022 war das Amt des Landesvorsitzenden unbesetzt. Beim Parteitag 2021 hatte in mehreren Wahlgängen kein Kandidat für den Landesvorsitz eine Mehrheit erhalten.[21]

Bei der Landtagswahl am 8. Mai 2022 scheiterte die AfD Schleswig-Holstein mit 4,4 % an der 5-Prozent-Hürde und verpasste damit den Wiedereinzug in den Landtag.[22] Es war das erste Mal seit 2013, dass die AfD bei einer Landtagswahl die Sperrklausel nicht überwand und aus einem Landesparlament ausschied.

Mit 8,1 Prozent hatte die AfD bei den Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023 2,6 Prozentpunkte Zugewinn zur letzten Wahl.[23] Als Reaktion darauf veröffentlichten alle im Schleswig-Holsteinischen Landtag vertretenen Parteien ein gemeinsames Positionspapier, in dem sie jegliche Zusammenarbeit mit der AfD, weder in direkter noch indirekter Form, ablehnten.[24][25]

Bei der Europawahl 2024 erreichte die AfD in Schleswig-Holstein mit 12,2 % erstmals ein zweistelliges Wahlergebnis. Mit Volker Schnurrbusch (Platz 16) und Julian Flak (Platz 19) verfehlten jedoch beide schleswig-holsteinischen Mitglieder der Kandidatenliste der AfD den Einzug ins europäische Parlament.

Bei der Bundestagswahl 2025 konnte die AfD in Schleswig-Holstein ihren bisherigen Bestwert von der Europawahl überbieten und erreichte 16,3 %. Der schleswig-holsteinische Landesverband wird künftig mit fünf Abgeordneten im Bundestag vertreten sein.[26] Des Weiteren konnte die AfD Schleswig-Holstein auch noch ein Mandat im Europäischen Parlament gewinnen, da Maximilian Krah nach seinem Wahlsieg im Bundestagswahlkreis Chemnitzer Umland – Erzgebirgskreis II in den Bundestag einziehen konnte, infolgedessen sein EU-Mandat abgab und mit Volker Schnurrbusch ein Schleswig-Holsteiner erster Nachrücker auf der Wahlliste der AfD war.[27]

Im Januar 2026 verlegte die AfD Schleswig-Holstein ihre Landesgeschäftsstelle von Kiel nach Neumünster.[28]

Organisation

Die Landesgeschäftsstelle befindet sich in Neumünster. Für parteiinterne Streitigkeiten gibt es ein Landesschiedsgericht.

Weitere Informationen Nr., Datum ...
Landesparteitage
Nr. Datum Ort Landesvorsitzende(r) /
Spitzenkandidat(in)
Wahlergebnis Thema
01. Landesparteitag Jannis Andrae

Ulrike Trebesius

Gründung des Landesverbandes; Wahl des Landesvorstandes
Landeswahlversammlung Wahl der Landesliste zur Bundestagswahl 2013
Außerordentlicher

Landesparteitag

23. November 2013 Neumünster
21. März 2015 Kiel Ulrike Trebesius 79 % Änderung der Landessatzung; Neuwahl des Landesvorstandes
16. April 2016 Henstedt-Ulzburg Bruno Hollnagel

Jörg Nobis

Neuwahl des Landesvorstandes
10./11. September 2016 Rendsburg Beschluss des Wahlprogramms zur Landtagswahl 2017
15. Oktober 2016 Jörg Nobis 79 % Wahl der Landesliste zur Landtagswahl 2017
Landeswahlversammlung 28./29. Januar 2017 Kaltenkirchen Wahl der Landesliste zur Landtagswahl 2017

Wahl der Landesliste zur Bundestagswahl 2017

8./9. Juli 2017 Henstedt-Ulzburg Doris von Sayn-Wittgenstein Neuwahl des Landesvorstandes
0. Landesparteitag 13. Oktober 2018 Henstedt-Ulzburg
0. Landesparteitag 29./30. Juni 2019 Henstedt-Ulzburg Doris von Sayn-Wittgenstein 56 % Neuwahl des Landesvorstandes
0. Landesparteitag 5. Juni 2021 Büdelsdorf Neuwahl des Landesvorstandes
Landeswahlversammlung 6. Juni 2021 Büdelsdorf Uwe Witt Wahl der Landesliste zur Bundestagswahl 2021
Landeswahlversammlung 5./6. Februar 2022 Elmshorn Jörg Nobis Wahl der Landesliste zur Landtagswahl 2022
0. Landesparteitag 27./28. August 2022 Henstedt-Ulzburg Kurt Kleinschmidt Neuwahl des Landesvorstandes
0. Landesparteitag 16. September 2023 Henstedt-Ulzburg Resolutionen verabschiedet, Änderung der Landessatzung
0. Landesparteitag 2. November 2024 Henstedt-Ulzburg Kurt Kleinschmidt 54 % Neuwahl des Landesvorstandes, Resolutionen verabschiedet
Landeswahlversammlung 3. November 2024 Henstedt-Ulzburg Wahl der Landesliste zur Bundestagswahl 2025
0. Landesparteitag 21. Juni 2025 Henstedt-Ulzburg Satzungsänderungen, Anti-Verfassungsschutz-Resolution verabschiedet[29]
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Landesvorstand

Der aktuell amtierende Landesvorstand wurde am 27. August 2022 gewählt. Stand September 2024 setzt er sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:

Landesvorsitzender[30] Kurt Kleinschmidt
Stellvertretende Landesvorsitzende Volker Schnurrbusch, Julian Flak
Schatzmeisterin Andrea Gaidetzka
Stellvertretender Schatzmeister Andrej Claasen
Beisitzer Nicole Baer, Fabian Voß, Arnulf Fröhlich

Kreisverbände

Der Landesverband besteht aus derzeit 14 Kreisverbänden.

Weitere Informationen Kreisverband, Vorsitzende(r) ...
Kreisverbände (Stand: Dezember 2025)
Kreisverband Vorsitzende(r)
Dithmarschen Silvia Scholz
Flensburg-Schleswig Martin Neubauer
Herzogtum Lauenburg Rainer Junge
Kiel Eike Reimers
Lübeck Andrea Gaidetzka
Neumünster Berith-Karoline Ortfeld
Nordfriesland Kurt Kleinschmidt
Ostholstein Volker Schnurrbusch
Pinneberg Nicole Baer
Plön Alexis Giersch
Rendsburg-Eckernförde Sven Chilla
Segeberg Julian Flak + Torben Miehle
Steinburg Ralf Kirbach
Stormarn Arnulf Fröhlich
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Parteivorsitzende

Weitere Informationen Amtszeit, Parteivorsitzende(r) ...
Amtszeit Parteivorsitzende(r)
April 2013 – März 2015 Jannis Andrae, Ulrike Trebesius
März 2015 – Juli 2015 Ulrike Trebesius
August 2015 – März 2016 Thomas Thomsen, Markus Scheb
März 2016 – Mai 2017 Bruno Hollnagel, Jörg Nobis
Mai 2017 – Juli 2017 Jörg Nobis (kommissarisch)[31]
Juli 2017 – Dezember 2018 Doris von Sayn-Wittgenstein
Dezember 2018 – Juni 2019 Bruno Hollnagel, Matthias Niemeyer (kommissarisch)
Juni 2019 – August 2019 Doris von Sayn-Wittgenstein
August 2019 – November 2019 Roland Kaden, Joachim Schneider (kommissarisch)
November 2019 – Mai 2022 Joachim Schneider (kommissarisch)
August 2022 – aktuell Kurt Kleinschmidt[32]
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Jugendorganisation

Die Junge Alternative Schleswig-Holstein war die Jugendorganisation der AfD Schleswig-Holstein. Sie wurde am 29. August 2014 gegründet und am 9. März 2025 aufgelöst.[33] Die JA Schleswig-Holstein war in 3 Regionalverbänden (Westküste, Ostküste und Südholstein) organisiert.

Am 18. Januar 2025 wurde mit dem schleswig-holsteinischen Landesverband der Generation Deutschland eine neue Jugendorganisation gegründet.[34] Anders als die Junge Alternative ist die Generation Deutschland kein eigenständiger Verein mehr, sondern Teil der Partei.

Wahlergebnisse

Weitere Informationen Landtagswahlen, Jahr ...
Landtagswahlen
Jahr Stimmenanzahl Stimmenanteil Sitze Spitzenkandidat(in)
2017[35] 86.711 5,9 % 5 Jörg Nobis
2022[36] 61.169 4,4 % 0
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Weitere Informationen Bundestagswahlen, Jahr ...
Bundestagswahlen
Jahr Stimmenanzahl Stimmenanteil Sitze Spitzenkandidat(in)
2013[37] 74.346 4,6 % 0 Ulrike Trebesius
2017 140.238 8,2 % 2 Bruno Hollnagel
2021 119.566 6,8 % 2 Uwe Witt
2025 306.191 16,3 % 5 Kurt Kleinschmidt
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Weitere Informationen Europawahlen, Jahr ...
Europawahlen
Jahr Stimmenanzahl Stimmenanteil
2014[38] 66.109 6,8 %
2019 100.258 7,5 %
2024[39] 180.443 12,2 %
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Weitere Informationen Kommunalwahlen, Jahr ...
Kommunalwahlen
Jahr Stimmenanzahl Stimmenanteil
2018 61.145 5,5 %
2023 94.870 8,1 %
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Landtagsfraktion

Seit der Landtagswahl am 8. Mai 2022 ist die AfD Schleswig-Holstein nicht mehr im Landtag vertreten. Eine AfD-Landtagsfraktion ist entsprechend nicht vorhanden.

2017–2022

Die gewählten Mitglieder der AfD im Schleswig-Holsteinischen Landtag waren:[40]

Weitere Informationen Abgeordnete(r), Einzug über ...
Abgeordnete(r)Einzug überFunktionen / Mitgliedschaften
Frank Brodehl (09/20 aus Partei und Fraktion ausgetreten)Listenplatz 4
Jörg NobisListenplatz 1Fraktionsvorsitzender
Doris von Sayn-Wittgenstein (12/18 aus der Fraktion ausgeschlossen)Listenplatz 3ehemalige Landesvorsitzende
Claus SchafferListenplatz 2stellvertretender Fraktionsvorsitzender
Volker SchnurrbuschListenplatz 5parlamentarischer Geschäftsführer
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Die Landesvorsitzende Doris von Sayn-Wittgenstein wurde am 4. Dezember 2018 aus der Fraktion ausgeschlossen.[41] Anlass war, dass Sayn-Wittgenstein 2014 den von der Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel mitgegründeten, als rechtsextrem geltenden Verein Gedächtnisstätte e. V. beworben hatte. Angeblich soll sie in Fraktionskreisen behauptet haben, auch Mitglied des Vereins gewesen zu sein, dies bestreitet sie aber.[42]

Am 25. September 2020 erklärte Frank Brodehl seinen Austritt aus der Partei und Fraktion. Er begründete diesen Schritt mit der „Zunahme völkisch-nationalistischer Kräfte“ im Landesverband der Partei. Nach dem Ausschluss von Doris von Sayn-Wittgenstein und dem Austritt von Frank Brodehl aus der Fraktion erfüllt die AfD-Fraktion nicht mehr die Mindestanzahl an Fraktionsmitgliedern von vier Abgeordneten und wurde aufgelöst.[43]

Landesgruppe im Deutschen Bundestag

2017–2021

Die Landesliste zur Bundestagswahl 2017 wurde auf einem zweitägigen Parteitag in Kaltenkirchen am 14./15. Januar 2017 aufgestellt.[44][45]

Weitere Informationen Abgeordneter, Listenplatz ...
AbgeordneterListenplatzAnmerkungen
Bruno Hollnagel Listenplatz 1 Stellvertretender Landesvorsitzender
Axel Gehrke Listenplatz 2 Verstarb am 22. September 2021, kurz vor Ende der Legislaturperiode
Gereon Bollmann Listenplatz 3 Am 1. Oktober 2021 für Axel Gehrke nachgerückt.[46]
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2021–2025

Weitere Informationen Abgeordneter, Listenplatz ...
AbgeordneterListenplatzAnmerkungen
Uwe Witt (seit 12/21 aus Partei und Fraktion ausgetreten) Listenplatz 1
Gereon Bollmann Listenplatz 2
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Am 30. Dezember 2021 erklärte Uwe Witt seinen Austritt aus Partei und Fraktion. Er begründete seine Entscheidung mit „Grenzüberschreitung“ von anderen AfD-Mitgliedern. Er habe bereits früher darauf hingewiesen, dass er Konsequenzen ziehen werde, falls diese „Grenzüberschreitungen“ die Bundestagsfraktion erreichen sollten oder der Bundesvorstand dagegen „keine klare Kante“ zeige.[47]

Seit 2025

Weitere Informationen Abgeordneter, Listenplatz ...
AbgeordneterListenplatzAnmerkungen
Kurt Kleinschmidt Listenplatz 1
Gereon Bollmann Listenplatz 2
Volker Schnurrbusch Listenplatz 3 verzichtet zugunsten des EU-Mandats
Kerstin Przygodda Listenplatz 4
Sven Wendorf Listenplatz 5
Alexis Giersch Listenplatz 6 Nachrücker für Schnurrbusch
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Am 26. Februar 2025 gab Volker Schnurrbusch bekannt, dass er das Bundestagsmandat nicht antreten, sondern stattdessen im europäischen Parlament die Nachfolge des ebenfalls in den Bundestag gewählten Maximilian Krah antreten werde. An Stelle von Schnurrbusch wird Alexis Giersch für die AfD Schleswig-Holstein in den Bundestag einziehen.[48]

Einzelnachweise

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