Agnieszka Pomaska
polnische Politikerin
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Leben und Beruf
Agnieszka Pomaska wuchs in der Dreistadt (Trójmiasto) auf und kam schon als Kind mit dem Wassersport in Berührung.[1] 1994 wurde sie polnische Meisterin im Segeln in der Klasse Optimist, 1998 zweite Junior-Vizemeisterin im Windsurfen in der Mistral-Klasse und 2000 Polnische Meisterin im Freestyle-Windsurfen.[1] Sie erwarb ihr Abitur am Nikolaus-Kopernikus-Lyzeum in Danzig.[2] Im Jahr 2005 schloss Agnieszka Pomaska an der Universität Danzig ihr Politologiestudium mit einem Magister ab.
Agnieszka Pomaska ist verheiratet und Mutter von zwei Töchtern.[3]
Politik
2001 wurde Pomaska Vorstandsmitglied des Stadtverbandes der Młodzi Demokraci, der Jugendorganisation der Platforma Obywatelska (PO), im Jahr darauf Vorstandsmitglied der örtlichen PO. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2002 wurde sie in den Stadtrat Danzigs gewählt.[4] Nachdem sie 2006 wiedergewählt worden war,[5] wurde sie stellvertretende Vorsitzende des Stadtrates Danzigs. Bei den vorgezogenen Parlamentswahlen 2007 erreichte sie im Wahlkreis 25 Gdańsk 9.495 Stimmen.[6][3][1] Dies reichte nicht für einen Einzug in den Sejm. Im Juni 2009 rückte Agnieszka Pomaska für Jarosław Wałęsa, der in das Europäische Parlament gewählt worden war, in den Sejm nach[7][8] und legte dafür ihr Mandat im Stadtrat nieder.[9] Von 2010 bis 2021 war sie Vorsitzende der PO in Danzig. Bei der Parlamentswahl 2011 wurde sie wiedergewählt.[10] Anschließend wurde sie Vorsitzende des Sejm-Ausschusses für EU-Angelegenheiten.
Sie gehört zu den 89 Personen aus der Europäischen Union, gegen die Russland im Mai 2015 ein Einreiseverbot verhängt hat.[11][12] Im selben Jahr wurde sie stellvertretende Vorsitzende der PO in der Woiwodschaft Pommern. Auch bei der Parlamentswahl 2015 wurde sie wiedergewählt.[13] In dieser Legislaturperiode war sie stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für EU-Angelegenheiten. 2017 wurde sie in den nationalen Vorstand der PO gewählt.[14] Bei der Parlamentswahl 2019 gelang ihr auf der Liste des Wahlbündnisses Koalicja Obywatelska, an dem sich die PO beteiligte, die erneute Wiederwahl.[15] 2021 bewarb sie sich um den Vorsitz der pommerschen PO unterlag aber dem Woiwodschaftsmarschall Mieczysław Struk.[16] 2022 wurde sie stellvertretende Vorsitzende der Frauenorganisation der Europäischen Volkspartei.[17] Im selben Jahr wurde sie Vorsitzende der Gesetzgebungsinitiative „Tak dla In Vitro“, die sich dafür einsetzt, dass die Kosten für In-vitro-Fertilisation vom Staat übernommen werden.[18] Bei der Parlamentswahl 2023 gewann sie für die KO erneut ein Sejmmandat.[19] 2024 wurde sie stellvertretende Vorsitzende der Parlamentarischen Versammlung des Europarates[20] und zudem erneut Vorsitzende des Sejmausschusses für EU-Angelegenheiten.
Weblinks
- Website von Agnieszka Pomaska (polnisch, deutsch, englisch)
