Wikiwand AI

Aguia Jean Martial Arnaud Kouamé

ivorischer römischer-katholischer Priester From Wikipedia, the free encyclopedia

Aguia Jean Martial Arnaud Kouamé (* 26. März 1977 in Abidjan) ist ein ivorischer römisch-katholischer Geistlicher und Weihbischof in Abidjan.

Leben

Aguia Jean Martial Arnaud Kouamé studierte von 1997 bis 2000 Philosophie und von 2001 bis 2004 Katholische Theologie am Priesterseminar Saint Paul VI in Abidjan.[1] Dort erlangte er ein Lizenziat im Fach Philosophie und einen Bachelor im Fach Katholische Theologie. Am 15. Januar 2005 empfing er das Sakrament der Priesterweihe für das Erzbistum Abidjan.[2]

Nach der Priesterweihe war Kouamé zunächst als Pfarrvikar der Kathedrale St. Paul in Abidjan tätig. 2008 wurde er für weiterführende Studien nach Frankreich entsandt, wo er 2012 an der Universität Straßburg ein Lizenziat im Fach Kanonisches Recht sowie einen Master im Fach Philosophie und einen Master in den Fächern Geschichtswissenschaft und Wissenschaftsphilosophie erwarb. Nach weiteren Studien an der Katholischen Universität Lille erlangte er 2013 zudem ein Lizenziat im Fach Moraltheologie. Anschließend setzte er seine Studien an der Universität Straßburg fort und wurde 2018 zum Ph.D. im Fach Ethik promoviert. Neben seinem Studium wirkte er als Pfarrvikar der Pfarreien St. François d’Assise in Straßburg (2008–2010), Bonne Nouvelle in Hem (2010–2011) und Saint-Fiacre in Dunkerque (2011–2013) sowie Notre-Dame-du-Chêne in Plobsheim (2013–2018). Nach der Rückkehr in seine Heimat war Kouamé von 2018 bis 2022 als Pfarrer der Pfarrei St. François Xavier d’Abobo in Abobo, einem Stadtteil von Abidjan, tätig.[2] Ab 2022 war er Pfarrer der Pfarrei Saint Ambroise Ma vigne, Ma vie im Stadtteil Cocody[2] und ab 2025 zusätzlich Dechant des Dekanats Père Jacques Nomel.[3] Außerdem war er ab 2022 Verantwortlicher für die Vereinigung Amis de Sainte Philomène.[4] Darüber hinaus gehörte er ab 2025 dem Priesterrat und dem Diözesanvermögensverwaltungsrat des Erzbistums Abidjan an.

Am 13. Mai 2026 ernannte ihn Papst Leo XIV. zum Titularbischof von Sutunurca und zum Weihbischof in Abidjan.[2] Der Apostolische Nuntius in der Elfenbeinküste, Erzbischof Mauricio Rueda Beltz, spendete ihm am 11. Juli desselben Jahres in der Kathedrale St. Paul in Abidjan die Bischofsweihe; Mitkonsekratoren waren der Erzbischof von Abidjan, Ignace Kardinal Bessi Dogbo, und der Weihbischof in Abidjan, Gaspard Béby Gnéba. Sein Wahlspruch Noli negligere gratiam in te („Vernachlässige nicht die Gnade in dir“) stammt aus 1 Tim 4,14 EU.

Einzelnachweise

Related Articles

Timelines

Top Qs

Fact Checks