Wikiwand AI

Albert-Voigt-Stift

Asyl in Weimar From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Albert-Voigt-Stift in Weimar, Berkaer Straße 2, wurde 1891–1892 aus Mitteln der Albert-und-Franziska-Voigt-Stiftung als „Asyl für hilfsbedürftige Männer und Frauen“ erbaut. Es beherbergt heute ein DRK-Altenheim und steht unter Denkmalschutz.[1]

DRK-Wohnen, Berkaer Straße 2

Das mehrgeschossige, in Ziegelstein-Mauerwerk und Fachwerk errichtete Gebäude mit einer bebauten Grundfläche von 418 m² wurde nach Plänen des Weimarer Stadtbaumeisters Bruno Schmidt auf dem von der Stadt Weimar zur Verfügung gestellten 4.630 m² großen Grundstück ausgeführt. Es bot seinerzeit Unterkunft für 20 Männer und 20 Frauen. Die reinen Baukosten (ohne Inneneinrichtung) lagen bei 70.000 Mark. Der „einfach ausgestattete“ Bau war nach Süden ausgerichtet, so dass alle Wohnräume Sonnenlicht hatten.

Stifter waren Kommissionsrat Albert Voigt (1829–1895) und seine Ehefrau Franziska, deren Grabstätte auf dem Historischen Friedhof in Weimar liegt. Der renommierte Bildhauer Karl Donndorf (Sohn des Bildhauers Adolf von Donndorf) schuf 1896 das Relief auf dem Grabmal.[2] Eine Aktenüberlieferung zur Stiftung ist im Stadtarchiv Weimar vorhanden.[3]

Literatur

Einzelnachweise

Related Articles

Timelines

Top Qs

Fact Checks