Albertshof (Wiesenttal)
Ortsteil von Wiesenttal
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Albertshof ist ein Gemeindeteil des Marktes Wiesenttal im Landkreis Forchheim (Oberfranken, Bayern).[2] Die Gemarkung Albertshof hat eine Fläche von 7,798 km². Sie ist in 1061 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 7349,63 m² haben.[3] In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Kuchenmühle, Neudorf und Voigendorf.[4]
Albertshof Markt Wiesenttal | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 49′ N, 11° 16′ O |
| Höhe: | 458 (453–469) m ü. NHN |
| Einwohner: | 82 (25. Mai 1987)[1] |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1972 |
| Postleitzahl: | 91346 |
| Vorwahl: | 09196 |
Der Wiesenttaler Gemeindeteil Albertshof | |


Geografie
Das in der Wiesentalb gelegene Dorf befindet sich etwa eineinhalb Kilometer nordnordöstlich des Wiesenttaler Gemeindesitzes Muggendorf auf einer Höhe von 458 m ü. NHN.[5]
Geschichte
Der Ort wurde 1333 als „Albershouwen“ erstmals urkundlich erwähnt.[6] Das Grundwort des Ortsnamens repräsentiert mit der alt- und mittelhochdeutschen Bezeichnung „Hof“ den Inbegriff des Eigentums an Grundbesitz und Bauwerken, während das Bestimmungswort auf den Personennamen „Albert“ zurückgeht.[7]
Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts unterstand Albertshof der Landeshoheit des auch als Markgraftum Brandenburg-Bayreuth bezeichneten Fürstentums Bayreuth.[8] Die im fränkischen Raum hierfür maßgebliche Dorf- und Gemeindeherrschaft wurde dabei vom Kastenamt Streitberg ausgeübt.[9] 1791/1792 wurde Albertshof preußisch, nachdem der letzte hohenzollernsche Markgraf Karl Alexander gegen eine Leibrente auf seine Herrschaftsgebiete verzichtet und diese an das von seinen königlichen Verwandten regierte Königreich Preußen übergeben hatte. Das Königreich bildete aus diesen zersplitterten Gebietsteilen das von Ansbach aus verwaltete Territorium Ansbach-Bayreuth. Im Rahmen des mit dem Kurfürstentum Bayern abgeschlossenen Hauptlandesvergleichs trat das preußische Königreich dann unter anderem das gesamte Kastenamt Streitberg an das Kurfürstentum ab, wodurch auch Albertshof bayerisch wurde.[10][11][12][13]
Durch die zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Königreich Bayern durchgeführten Verwaltungsreformen wurde Albertshof mit dem Zweiten Gemeindeedikt 1818 eine Ruralgemeinde, zu der die beiden Dörfer Neudorf und Voigendorf sowie die Einöde Kuchenmühle gehörten. Im Zuge der kommunalen Gebietsreform in Bayern wurde die Gemeinde Albertshof am 1. Januar 1972 Bestandteil der neu gebildeten Flächengemeinde Wiesenttal.[14]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Albernhofen. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 39–40 (Digitalisat).
- Gertrud Diepolder: Bayerischer Geschichtsatlas. Hrsg.: Max Spindler. Bayerischer Schulbuch Verlag, München 1969, ISBN 3-7627-0723-5.
- Dorothea Fastnacht: Ehemaliger Landkreis Ebermannstadt (= Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Oberfranken. Band 4). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2000, ISBN 3-7696-9701-4.
Weblinks
- Albertshof in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 18. September 2021.
- Albertshof im BayernAtlas, abgerufen am 20. August 2019
- Albertshof auf historischer Karte, abgerufen am 20. August 2019
