Alf Zimmer

deutscher Psychologe From Wikipedia, the free encyclopedia

Alf C. Zimmer (* 2. November 1943 in Bevensen) ist ein deutscher Psychologe und war unter anderem als Professor für Angewandte Psychologie tätig.

Werdegang

Alf Zimmer, Sohn von Margarete Zimmer, geborener Kleybolte, und des Diplom-Ingenieurs Adolf Zimmer, schloss sein Studium der Psychologie an der Universität Münster 1971 mit Diplom ab. Er ging im selben Jahr als wissenschaftlicher Assistent an die Universität Tübingen, wo er seine Dissertation vorbereitete, mit der er 1973 in Münster zum Dr. phil. promoviert wurde. Im selben Jahr kam er als wissenschaftlicher Assistent an die Universität Regensburg.

Ab 1976 war er Dozent für Allgemeine Psychologie an der Universität Oldenburg. 1980 kehrte er nach Münster zurück, wo er sich 1982 habilitierte und von 1980 bis 1984 außerordentlicher Professor für Angewandte Psychologie war. Zugleich war er von 1980 bis 1983 Visiting Scholar an der Stanford University (USA). 1981 erschien seine Schrift Multivariate Verfahren.

1984 folgte er einem Ruf an die Universität Regensburg auf den Lehrstuhl für Experimentelle und Angewandte Psychologie. Von 1988 bis 1990 war er Dekan der Philosophischen Fakultät II und ab 1990 Mitglied des Senats der Universität. Von 2001 bis 2009 war er deren Rektor. Außerdem war er von 2005 bis 2007 stellvertretender Vorsitzender und von 2007 bis 2009 Vorsitzender der Universität Bayern. 2009 wurde er emeritiert.

Ehrungen

Literatur

  • Zimmer, Alf. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1386.

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