Alison Saar

US-amerikanische Künstlerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Alison Saar (* 5. Februar 1956 in Los Angeles)[1] ist eine amerikanische Künstlerin, die vor allem durch ihre Skulpturen und Installationen bekannt ist, die häufig weibliche Körper darstellen und Fragen von Geschlecht und kulturellem Erbe thematisieren.

Alison Saar

Leben

Alison Saar wurde als Tochter der Bildhauerin Betye Saar und des Keramikers[2] und späteren Kunstkonservators Richard Saar in Los Angeles geboren.[1] Sie wuchs zusammen mit zwei Schwestern in Laurel Canyon, einer ländlichen Gegend in Kalifornien, auf.[3] Saars ältere Schwester Lezley[4] ist Malerin und Installationskünstlerin, deren Werk sich mit den Mythen und den fluiden Konzepten von Identität, insbesondere im Hinblick auf Mehrfachzugehörigkeit und Transidentität, beschäftigt.[5]

Bereits im Alter von etwa zwölf Jahren begann Saar, handgefertigte Puppen zu gestalten, denen sie individuelle Geschichten und Charaktereigenschaften verlieh. Diese frühen Arbeiten weckten ihr Interesse an dreidimensionaler und figurativer Kunst. Saar sieht in diesen Puppen einen entscheidenden Ursprung ihres heutigen Schaffens: Ihre Skulpturen zeichnen sich durch eine ähnliche Haltung und Ausdrucksweise aus und erinnern in ihrer Präsenz an Puppen.[6]

Saar wurde früh von der Volkskunst und der Fähigkeit visionärer Künstlerinnen und Künstler beeinflusst, aus weggeworfenen Objekten ästhetische Werke zu schaffen. Während der High School und ihres Studiums unterstützte sie ihren Vater 11 Jahre bei Restaurierungsarbeiten[7], wobei sie mit Artefakten unterschiedlicher Kulturen – darunter chinesische Fresken, ägyptische Mumien sowie präkolumbianische und afrikanische Kunst – vertraut wurde und Kenntnisse über Materialien, Techniken und Ästhetik erwarb.[3]

Inspiriert durch die Kunst von Mark Rothko und Josef Albers[8] studierte Saar Kunst und Kunstgeschichte am Scripps College[9] in Claremont (Kalifornien), unter anderem bei Samella Lewis, einer anerkannten Expertin für afroamerikanische und karibische Kunst, und belegte dort vorwiegend kunsthistorische Seminare.[3]

1978 erhielt sie einen Bachelor of Arts mit ihrer Abschlussarbeit über südafrikanisch-amerikanische Volkskunst[3] mit einem Schwerpunkt auf dem Werk autodidaktischer afroamerikanischer Künstlerinnen und Künstler wie Horace Pippin, William Edmondson, Nellie Mae Rowe, Clementine Hunter oder Bill Traylor.[5]

Nach einer Auszeit wurde Saar klar, dass sie, wie sie selbst sagte, „a better maker than writer“ sei, und sie beschloss, ihre kreative Ausdrucksform konsequent in der bildenden Kunst weiterzuverfolgen.[6] 1981 erwarb sie den Master of Fine Arts vom Otis-Parsons Institute in Los Angeles.[10] Anschließend arbeitete Saar zwei Jahre in der Baum Silverman Gallery in Los Angeles.[6]

Von 1982 bis 1995 lebte Saar zusammen mit ihrem Ehemann, dem Künstler Tom Leeser in einem Loft im New Yorker Stadtteil Chelsea[5] und hatte mit ihm zwei Kinder: Sohn Kyle wurde 1989 geboren, Tochter Maddy Inez 1993.[11] Auch sie wurde Künstlerin.[12] Seit 1995 lebt Saars wieder in Los Angeles[13] und hat ein Studio in der Nähe ihres Geburtsorts.[5]

Ihre Tätigkeit im Studio Museum in Harlem, wo sie zunächst für die Verwaltung und Dokumentation der Kunstwerke verantwortlich war, mündete 1983 in eine Position als Artist in Residence. Sie begann in ihre Kunst gefundene Objekte aus dem städtischen Umfeld zu integrieren und verband damit Alltagsmaterialien mit kultureller Symbolik. Während eines Arbeitsaufenthalts 1985 in Roswell (New Mexico) erweiterte sie ihre ursprünglich urban geprägte Formensprache um Einflüsse aus der Kultur der indigenen Völker des Südwestens der USA sowie aus der mexikanischen Kunsttradition.[9]

Werk

Alison Saar ist besonders für ihre kraftvollen Darstellungen schwarzer Frauen bekannt. Ihre Figuren zeichnen sich durch eine standhafte, entschlossene Körperhaltung mit breiten Schultern und festem Stand aus und sollen Stärke, Würde und Widerstandskraft symbolisieren.[9] Saar verbindet in ihrem Werk persönliche Erfahrungen mit mythologischen und historischen Bezügen, wodurch ihre Themen universelle Gültigkeit erhalten.[14]

Durch die Kombination von afrikanischer Kunst und Ritualen, griechischer Mythologie und Elementen des deutschen Expressionismus hinterfragt sie stereotype Darstellungen und formuliert eine Kritik an menschlicher Diskriminierung.[15] Die Figuren ihrer Skulpturen sind häufig mit abstrahierten oder nach innen gerichteten Blicken dargestellt, was ihre emotionale Wirkung verstärkt, ohne den direkten Kontakt zu den Betrachtenden zu suchen. In der Verbindung von Stärke und Verletzlichkeit verkörpern die dargestellten Frauen grundlegende Aspekte menschlicher Existenz – soziale, politische und biologische. Sie stehen sinnbildlich für eine verdichtete Darstellung des Menschseins.[14]

Saar arbeitet häufig mit gefundenen Materialien, etwa grob bearbeitetes Holz aus Containern, Blech, Nägel, Keramikscherben, Glasfragmente, gebrauchte Säcke und andere Überreste des städtischen Lebens.[1] Insbesondere Zinnplatten, deren geprägte Ornamente im 19. und frühen 20. Jahrhundert die Wände und Decken von Manhattans Gebäuden schmückten, wurden zu einem charakteristischen Element ihres Œuvres. Sie verkleidete damit Skulpturen und verzierte die Rahmen ihrer Assemblagen.[5] Das Verwenden von Blech dient dabei sowohl praktischen als auch symbolischen Zwecken: Es verdeckt Unregelmäßigkeiten des wiederverwendeten Holzes und fungiert zugleich als eine Art schützende Haut oder Rüstung. Die ornamentalen Muster des Metalls erinnern Saar an afrikanische Narbentätowierungen (Skarifizierungen), die als kulturelle „äußere Biografien“ gelesen werden können – Zeichen von Zugehörigkeit, Identität und persönlicher Geschichte. Zudem verwendete Saar Pfosten und Balken, die sie auf den Straßen Manhattans fand. Diese Fundstücke verliehen ihren Arbeiten eine altersgeprägte Patina und den Eindruck einer von der Zeit verwitterten und erodierten Welt.[9]

Saar reamigiert häufig Figuren aus dem Roman Onkel Toms Hütte in ihren Arbeiten, um afroamerikanische Figuren neu darzustellen und nutzt die literarische Vorlage, um stereotype Darstellungen zu überarbeiten und neue Narrative von Empowerment zu schaffen.[16]

Mamba Mambo (1985)

Das Werk bezieht sich auf die traditionellen, mit Pailletten bestickten Voodoo-Flaggen, die in haitianischen Zeremonien verwendet werden, um Geister herbeizurufen. In Saars Interpretation zeigt das Werk eine nackte schwarze Frau mit roten High Heels, die in jeder Hand eine sich windende Schlange hält. Diese Figur verbindet Attribute der Voodoo-Priesterin und sollen Kraft, Autorität und weibliche Selbstbestimmung symbolisieren. Durch die Einbindung eigener Symbole – etwa ihrer Initialen in Form von Veve-Zeichen – macht Saar das Werk selbstreferenziell und thematisiert laut Lisa Farrington die Rückeroberung des weiblichen Körpers und Blicks aus einer feministischen Perspektive.[17]

Swing Low: Harriet Tubman Memorial (2006)

Harriet Tubman wurde in den Jahren nach ihrem Tod im Jahr 1913 zu einer feministischen Ikone innerhalb afroamerikanischer Frauenorganisationen. Schwarze Künstlerinnen wie Bisa Butler, Faith Ringgold und Elizabeth Catlett fanden in ihr eine zentrale Inspirationsfigur, die sie dazu anregten, den Kampf um Gleichberechtigung – sowohl als Schwarze als auch als Frauen – künstlerisch zu dokumentieren. Harriet Tubmans Lieblingshymne war „Swing Low, Sweet Chariot“, ein geistliches Lied, das mit den geheimen Botschaften zwischen den sogenannten „Conductors“ der Underground Railroad und den versklavten Menschen, die über dieses Netzwerk flohen, in Verbindung gebracht wird. Die Bedeutung dieser Hymne für Tubmans Vermächtnis findet ihren Ausdruck in Saars Skulptur, die denselben Titel trägt.[18]

Die Skulptur aus Bronze und chinesischem Granit zeigt Harriet Tubman in schreitender Pose[19], während sie symbolisch die „Wurzeln der Sklaverei“ hinter sich herausreißt. Ihr Rock ist mit stilisierten Porträts geschmückt, die an westafrikanische „Passport Masks“ erinnern. Diese traditionellen westafrikanische Masken, insbesondere der Guro in der Elfenbeinküste, deren abstrahierte Gesichter soziale Zugehörigkeit, Status und Identität markieren, werden bei rituellen Tänzen getragen und dienen symbolisch als „Ausweis“ innerhalb der Gemeinschaft. Sie sind den Menschen der Underground Railroad gewidmet, denen Tubman zur Freiheit verhalf. Bronzetafeln am Sockel illustrieren Stationen ihres Lebens und traditionelle Quiltmuster. Die umgebende Anlage des Harriet Tubman Triangle wurde mit Pflanzen gestaltet, die sowohl in New York als auch in Tubmans Heimatstaat Maryland heimisch sind.[20]

Displacement Recollection Exchange and Archive of Mobile (2012)

Hier handelt es sich um eine partizipative Installation, die die Betrachterinnen und Betrachter aktiv in den Entstehungsprozess einbezieht. Die Arbeit thematisiert historische Formen von Vertreibung in der Stadt Mobile (Alabama) und verweist zugleich auf die damaligen anti-immigrantischen Gesetzgebungen des Bundesstaates. Durch die Verbindung von Erinnerung, Ortsgeschichte und sozialpolitischer Gegenwart untersucht die Installation Mechanismen von Ausschluss und Zugehörigkeit im amerikanischen Süden.[21]

Mammy Machine (2012)

Das Werk ist Teil einer Werkreihe, die sich formal an sogenannten moonshine stills – improvisierten Destillationsapparaturen – orientiert. Die Skulptur zeigt ein geschlossenes System, in dem schmutziges Spülwasser aus einer Metallwanne in gummierte Brüste geleitet wird, die das Wasser anschließend wieder zurück in die Wanne tropfen lassen.[22]

Das Werk zeigt ein autarkes System, in dem abgetrennte Brüste unaufhörlich Milch produzieren. Das Werk thematisiert kulturelle Stereotype, ökonomische Belastungen und gesellschaftliche Erwartungen an Schwarze Frauen bzw. Women of Color, ständig Fürsorge zu leisten.[23] Zugleich verweist die Arbeit auf die historische Figur der „Mammy“, die im Kontext der Sklaverei und des Antebellum-Südens als Pflegerin und Ernährerin weißer Familien diente. Darüber hinaus steht Mammy Machine in einer künstlerischen Tradition, die sich kritisch mit rassistisch geprägten Darstellungen wie der Werbefigur „Aunt Jemima“ auseinandersetzt.[24]

Weight (2012)

Alison Saars Skulptur aus Holz, Seil und Baumwolle zeigt ein schwarzes Mädchen, das nackt auf einer Schaukel aus alten Alltagsgegenständen wie einer Bratpfanne und Boxhandschuhen sitzt. Das Werk thematisiert die historische und gegenwärtige Erfahrung von Rassismus in den USA und verweist auf das Erbe der Sklaverei in den Vereinigten Staaten. Das Werk reflektiert die Last des Erbes von Sklaverei und Rassismus in den USA und entstand kurz nach der Wahl Barack Obamas, in einer Zeit, in der die Hoffnung auf ein „post-rassistisches“ Zeitalter von neuem Hass begleitet wurde. Saar verknüpft in der Arbeit Symbole der Versklavung – etwa eine Baumwollwaage – mit gegenwärtigen Erfahrungen sozialer Ungleichheit. Inspiriert wurde sie dabei auch von Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien in Los Angeles, deren Lebensrealität sie tief berührte. Weight wird so zu einer Meditation über Rassismus, gesellschaftliche Erwartungen und den unerfüllten Traum von Gleichheit.[24]

Weitere Werke (Auswahl)

  • 1984: Rufus Lupis Rap, Installation[25]
  • 1985: Sapphire, Holz, Scherben, elektrisches Licht, Armory Center for the Arts, Pasadena[26]
  • 1985: Snake Charmer[27]
  • 1989: Chitterlings and Wings, gepresstes Deckenblech, Nägel und Holz, Museum of Fine Arts, Houston[28]
  • 1989: Fanning the Fire II, Blei und bemaltes Blech über Holzarmatur genagelt, Museum of Fine Arts, Houston[29]
  • 1989: House of Gris Gris (zusammen mit Betye Saar)[30]
  • 1991: Hi Yella[31]
  • 1993: Catfish Dreamin’, Skulptur, Contemporary Museum Baltimore[32]
  • 1993: Heart and Sole, Radierung und Aquatinta mit Chine Collé, Museum of Modern Art, New York[33]
  • 1993: Skin/Deep, Whitney Museum of American Art, New York[34]
  • 1993: Stride Piano, Holzschnitt, Museum of Modern Art, New York[35]
  • 1994: Lazarus, Holzschnitt, Whitney Museum of American Art, New York[36]
  • 1994: Snake Man, Holzschnitt und Lithographie, Whitney Museum of American Art, New York[37]
  • 1994: Treesouls[10]
  • 1994: Ulysses, Holzschnitt, Museum of Modern Art, New York[38]
  • 1995: Caldonia, Verrostetes Wellblechdach mit Patina, Studio Museum in Harlem, New York[39]
  • 1995: Hoe[40]
  • 1995: Strange Fruit, Zinnlegierung, Holz, gefundene Objekte, Seil und Farbe, Baltimore Museum of Art[41]
  • 1996: Arcade, Holzschnitt, Museum of Modern Art, New York[42]
  • 1997: Burnt Ends[40]
  • 1997: Cake Walk[11]
  • 1997: Conked, Holzschnitt, Museum of Modern Art, New York[43]
  • 1997: Nappy Head Blues[44]
  • 1997: Pressed, Holz, Zinn, Draht, Eisen und Nägel, Museum of Fine Arts, Houston[45]
  • 1997: Sweeping Beauty, Whitney Museum of American Art, New York[46]
  • 1998: Briar Patch[47]
  • 1998: Topsy[40]
  • 1999: Untitled, Holzschnitt, Whitney Museum of American Art, New York[48]
  • 2000: Afro-di(e)ty, Skulptur[9]
  • 2000: Washtub Blues, Holzschnitt auf Papier, National Museum of Women in the Arts, Washington D.C.[49]
  • 2001: Cool Maman[47]
  • 2001: Smokin’ Papa Chaud[47]
  • 2003: Inheritance, Holz, Zinn und Baumwolle[47]
  • 2004: Undertow, Holz, Draht, Flaschen und Kupfer, Sammlung von Lois und Richard Neiter[41]
  • 2005: Blood/Sweat/Tears[50]
  • 2005: Tango, Holzschnitt auf Papier[51]
  • 2006: Mo’fro, Holz, Blech und Stacheldraht[41]
  • 2006: Proclamation, Bronze[52]
  • 2006: Suckle, Bronze[40]
  • 2007: J’attend[53]
  • 2010: En Pointe, Holz, Bronze, Graphit und Seil[54]
  • 2011: Floor, Bronze, Whitney Museum of American Art, New York[55]
  • 2011: Spring, Madison Square Park, New York[2]
  • 2011: Summer, Madison Square Park, New York[2]
  • 2011: Fall, Madison Square Park, New York[2]
  • 2011: Winter, Madison Square Park, New York[2]
  • 2011: Foison, Holzskulptur mit grün patinierter Kupferblechverkleidung überzogen, gegossene Bronzeelemente in Form von Baumwollbällchen und Motten sowie Acrylfarbe[56]
  • 2012: Fallow, Holz, Farbe, Bronze, Zinn, Spiegel[53]
  • 2012: Black Lightning[40]
  • 2012: Compton Nocturne, Holz, Blech, Flaschen, Farbe, Teer[3][57]
  • 2012: Coup de Grâce, Lithografie[58]
  • 2012: 50 Proof, Glas, Kupfer, Gummi, Stahl, Seife, Baumwolle, Emailschüssel und Stoff, Privatsammlung[41]
  • 2012: Hankerin‘ Heart, Bronze[54]
  • 2012: Rouse, Holz, Bronze, Papier und Geweih[59]
  • 2012: Still Run Dry, Glas, Kupfer, Gummi, Blei und Stahl[54]
  • 2012: Undone, glasfaserverstärkter Kunststoff, Baumwollkleid und Stuhl[60]
  • 2013: Cat’s Cradle, Holz, Zinn, Acryl, Graphit und Baumwollstoff[60]
  • 2013: Cotton Eater, Keramik, Acryl, Graphit und Baumwollbällchen[60]
  • 2013: Bramblin‘ Blues, Glas und Brombeeren[53]
  • 2015: Black Bottom Stomp, Denim, Zuckersäcke und Leinen[9]
  • 2015: Sluefoot Slide, Acryl, Gesso, Kohle, Zuckersäcke und Leinen[9]
  • 2016: Breach, Holz, Zinn, gefundene Baumstämme, Waschzuber, Los Angeles County Museum of Art[41]
  • 2016: Deluge, Holz, Zinn, Draht und Gusseisen, Sammlung von J. Michael Bewley[41]
  • 2017: Breach, Holzschnitt auf alten Leinsamensäcken, Museum of Modern Art, New York[61]
  • 2017: Stanch, Holzschnitt auf alten Leinsamensäcken, Museum of Modern Art, New York[62]
  • 2017: High Cotton, Linolschnitt, Holzschnitt und Monotypie auf handgeschöpftem Chiri Kozo Papier, Museum of Fine Arts, Houston[63]
  • 2018: Bitter Crop, Holz, Stahl, Bronze, Acryl, Teer[12]
  • 2019: Hot Comb Haint, Caldonia, Holz, Acryl, Teerspray und Kamm[64]
  • 2019: Kitchen Amazon, Holz, Zinndecke, Stacheldraht, Teer, Bratpfanne, Linoleum, Kette[64]
  • 2019: Set to Simmer, Holz, Deckenblech, Emaillefarbe, Deckenblechdraht, Tisch, Stuhl und Bratpfanne[64]
  • 2019: Suckle Study, Bronze[64]
  • 2020: The Big Singe, Holz, Metall, Emaillefarbe und Teerspray[64]
  • 2020: Congolene Resistance, Emaille und Zinn[64]
  • 2020: Hygiea[11]
  • 2020: Imbue, Bronze-Skulptur, Pomona College, Claremont[9]
  • 2020: Kitchen Amazon, Öle, Emaille und Teerspray auf verkohlter Tischplatte und Kette aus Fundholz[64]
  • 2020: Sorrow's Kitchen, Holz, Zinn, Acryl, Teerspray, Linoleum[64]
  • 2020: Rise, Linoleumdruck, Whitney Museum of American Art, New York[65] Der Druck entstand im Zusammenhang mit Black Lives Matter. Die Einnahmen kamen drei Gemeinden in Los Angeles zugute.[9]
  • 2022: Scorch Song, Holz, Nägel, Bratpfanne und Teer, National Museum of Women in the Arts, Washington, D.C.[66]
  • 2024: Kindred, Museum of Modern Art, New York[67]

Gruppenausstellungen (Auswahl)

Soweit nicht anders nachgewiesen, sind die Angaben den Informationen auf „Alison Saar“, Webseite der L.A. Louver Gallery, Los Angeles, entnommen.[13]

  • 1984: A Celebration of American Women Artists: Part II: The Recent Generation, Sidney Janis Gallery, New York
  • 1985: The Doll Show: Artists’ Dolls and Figurines, Hillwood Art Gallery, New York
  • 1987: The Mind's I. Part 4: on the concept of self in transition: exhibition of works by Albert Chong, Linda Peer, Alison Saar and Patti Warashina, Asian Art Institute, New York
  • 1988: Enigmatic inquiry: the search for meaning: works by Italo Scanga, Richard Reese, Alison Saar, Gray Art Gallery, East Carolina University, Greenville
  • 1988: Influences from the untaught: contemporary drawings: Trena Banks, Beverly Buchanan, Tom Duncan, Denis Gaston, Bert L. Long, Aminah Brenda L. Robinson, Alison Saar, Josette Urso, Drawing Center, New York
  • 1988: New Visions: James Little, Whitfield Lovell, Alison Saar, Queens Museum, New York[7]
  • 1988: Acts of Faith: Politics and the Spirit, Cleveland State University, Cleveland[7]
  • 1988: Sculptors Working: Socrates Sculpture Park, Socrates Sculpture Park, New York
  • 1989: Deja vu: Haitian Influence in Contemporary American Art, Jamaica Arts Center, New York
  • 1989: Currents: Installations by Sam Erenberg, Patrick Nagatani and Andree Tracey, Alison Saar, Bart Wasserman, Santa Barbara Museum of Art, Santa Barbara[7]
  • 1989: Traditions and Transformations: Contemporary Afro-American Sculpture, Bronx Museum of the Arts, New York
  • 1989: In a Dark Vein: Nancy Fried, Arlene Love, Deborah Masters, Louise McCagg, Alison Saar, Mary Ann Unger, SculptureCenter, New York
  • 1989: Ancient Explorations: Five Contemporary Sculptors, MetLife Gallery, New York
  • 1990: Secrets, Dialogues, Revelations: The Art of Betye and Alison Saar, Wight Art Gallery, University of California, Los Angeles[7]
  • 1990: Celebrations: Sights and Sounds of Being, Fischer Gallery, University of Southern California, Los Angeles[7]
  • 1990: The Decade Show: Frameworks of Identity in 1980s, New Museum of Contemporary Art, New York[7]
  • 1990: Sculptural Revolution, Socrates Sculpture Park, Long Island City, New York[68]
  • 1990: Whitney Biennial, Whitney Museum of American Art, New York[69]
  • 1990: National Drawing Invitational, Arkansas Arts Center, Little Rock
  • 1993: Whitney Biennial, Whitney Museum of American Art, New York[69]
  • 1993: Human Nature, Human Form: Figurative Dimensions in Clay, Metal, Stone and Wood, Laguna Gloria Art Museum, Austin
  • 1994: Black Male: Representation of Masculinity in Contemporary Art, Whitney Museum of American Art, New York[7]
  • 1994: Landscape as a Metaphor: Visions of America in the Late Twentieth Century, Denver Art Museum, Denver[7]
  • 1998: Skulptur-Figur-Weiblich, Oberösterreichisches Landesmuseum, Linz[70]
  • 1998: American Stories, Akita Perfectural Integrated Life Cultural Hall, Akita[7]
  • 1999: Looking Forward, Looking Black, Aidekman Arts Center, Tufts University, Boston
  • 1999–2000: Contemporary Narratives, Whitney Museum of American Art, New York[71]
  • 2000: California Now, Los Angeles County Museum of Art, Los Angeles
  • 2000: Strength and Diversity: A Celebration of African-American Artists, Carpenter Center for the Visual Arts, Harvard University, Cambridge[68]
  • 2000: Picturing the Amazon, New Museum of Contemporary Art, New York[68]
  • 2000: Departures: 11 Artists at the Getty, Getty Center, Los Angeles[68]
  • 2000: Passages: Contemporary Art in Transition, Studio Museum in Harlem, New York[68]
  • 2000: Alison & Lezley Saar, Ruth Chandler Williamson Gallery, Scripps College, Claremont[72]
  • 2000: Representing LA: Pictorial Currents in Southern California Art, Frye Art Museum, Seattle
  • 2000: Spiritual Presence: Joyce Scott, Judy Onofrio, Alison Saar, Laumeier Sculpture Park, St. Louis
  • 2002-02: Highlights from the Permanent Collection: From Pollock to Today, Whitney Museum of American Art, New York[73]
  • 2004: Sculpture, L.A. Louver, Los Angeles
  • 2004: African American artists in Los Angeles: a Survey, Los Angeles
  • 2005: Nine Contemporary Sculptors: Fellows of the Saint-Gaudens Memorial, UBS Art Gallery, New York
  • 2005: Along the Way: MTA Arts for Transit, UBS Art Gallery, New York
  • 2005: COLA, 2005 Artist Fellowships, Los Angeles Municipal Art Gallery, Barnsdall Art Park, Los Angeles
  • 2005: Family Legacies: The Art of Beyte, Lezley and Alison Saar, Ackland Art Museum, University of North Carolina at Chapel Hill, Chapel Hill
  • 2005-06: Linkages & Themes in the African Diaspora: Selections from the Eileen Harris Norton and Peter Norton Art Collections, Museum of the African Diaspora, San Francisco
  • 2006: Group Show, L.A. Louver, Los Angeles
  • 2006: Otis--L.A.: Nine Decades of Los Angeles Art Exhibition Highlights Lasting Impact of LA Artists & Movements, Municipal Art Gallery, Barnsdall Art Park, Los Angeles
  • 2007: Family Legacies: The Art of Betye, Lezley and Alison Saar, Ackland Art Museum, University of North Carolina at Chapel Hill, Chapel Hill[74]
  • 2012: The Memory Project, Space 301/Center for the Living Arts, Mobile (Alabama)[77]
  • 2012: Breaking in Two: Provocative Visions of Motherhood, Santa Monica Art Studios, Santa Monica Airport, Santa Monica
  • 2012: Seen & Scene, Descanso Gardens, La Cañada Flintridge
  • 2012: The Annual 2012, National Academy Museum, New York
  • 2012: The Bearden Project, Studio Museum in Harlem, New York
  • 2013: Skin Trade, PPOW Gallery, New York
  • 2013: New York City Parks Sculptures Honoring the African American Experience, The Arsenal, Central Park, New York
  • 2013: Makers in Print, Institute of Visual Arts, University of Wisconsin–Milwaukee, Milwaukee
  • 2013: Group Show, L.A. Louver, Venice (Los Angeles)
  • 2014: Mound City, Laumeier Sculpture Park, St. Louis
  • 2014: [In]justice: Art and Atrocity in the 20th Century, Appleton Museum of Art, Ocala
  • 2014: In Residence: Contemporary Artists at Dartmouth, Hood Museum of Art, Hanover (New Hampshire)[78]
  • 2014: Initial Public Offering: New Works from SJMA’s Permanent Collection, San Jose Museum of Art, San Jose
  • 2014: Women and Print, Ruth Chandler Williamson Gallery, Scripps College, Claremont
  • 2014: Viewpoints: 20 Years of Adderley, Backalar and Paine Galleries, Massachusetts College of Art and Design, Boston
  • 2015: In Profile Portraits from the Permanent Collection, Studio Museum in Harlem, New York[39]
  • 2015–16: African American Art Since 1950, Sheldon Museum of Art, Lincoln (Nebraska)
  • 2015–16: Identities: African-American Art from the Petrucci Family Foundation Collection, Schmucker Art Gallery, Gettysburg College, Gettysburg
  • 2015–16: Mindful: Exploring Mental Health Through Art, Society of Contemporary Craft, Pittsburgh
  • 2015–16: Experience 19: Touch, ESMoA, El Segundo
  • 2015–16: Permanent Installation (on rotation), Baltimore Museum of Art, Baltimore
  • 2016: Tribute: Women Artists of the African Diaspora, Deborah Colton Gallery, Houston
  • 2016: Reflections on the Self, African American Museum and Library at Oakland, Los Angeles
  • 2016: California 101: Art from the Collection, AD&A Museum, Santa Barbara
  • 2016–17: Beyond Mammy, Jezebel, & Sapphire: Reclaiming Images of Black Women, Alexandria Museum of Art, Alexandria
  • 2016–17: Taking Place: Selections from the Permanent Collection, African American Museum and Library at Oakland, Los Angeles[30]
  • 2016-17: Human Interest: Portraits from the Whitney’s Collection, Whitney Museum of American Art, New York[79]
  • 2016–17: Group Show, L.A. Louver, Venice (Los Angeles)
  • 2017: Near & Dear, EFA Project Space, New York
  • 2017: Dialogues in Drawing, Jenkins Johnson Gallery, San Francisco
  • 2017: Earth, Wind, and Fire, Richmond Art Center, Richmond
  • 2017: March Madness, Fort Gansevoort, New York
  • 2017: Mindful: Exploring Mental Health Through Art, Virginia Museum of Contemporary Art, Virginia Beach
  • 2017: Seeing with Our Own Eyes, Forum Gallery, New York
  • 2017: A Collaborative Language: Selections from the Experimental Printmaking Institute, Pennsylvania Academy of the Fine Arts, Philadelphia
  • 2017: We Wanted a Revolution: Black Radical Women, 1965-85, Brooklyn Museum, Brooklyn (New York)
  • 2017–2018: Forge and Stone Work by Contemporary California Women Sculptors, Sonoma Valley Museum of Art, Sonoma
  • 2017–2018: Revival, National Museum of Women in the Arts, Washington, D.C.
  • 2017–2018: Race and Ethnicity in Book Arts, Clark Humanities Museum, Scripps College, Claremont
  • 2017–2018: Versus Rodin: Bodies Across Space and Time, Art Gallery of South Australia, Adelaide
  • 2017–2018: Signifying Form, The Landing, Los Angeles[11]
  • 2017–2018: The Future is Female, 21c Museum Hotel, Louisville
  • 2018: If Not Now, Pratt Institute, Brooklyn (New York)
  • 2018: 0.10 Reloaded Avantgarde 2018, Knust Kunz, München
  • 2018: Witness: Themes of Social Justice in Contemporary Printmaking and Photography from the Collections of Jordan D. Schnitzer and His Family Foundation, Hallie Ford Museum of Art, Salem
  • 2018: Black Matter/ing: An Activist Poiesis, Wright Museum of Art, Beloit College, Beloit
  • 2018: Dread & Delight: Fairy Tales in an Anxious World, Weatherspoon Art Museum, Greensboro (North Carolina)
  • 2018: Edging Forward: New Prints 2018/Winter, Print Center New York, New York
  • 2018: Evolver, L.A. Louver, Venice
  • 2018: Figures to Remember: The Human Form in Major African American Works, Fort Wayne Museum of Art, Fort Wayne
  • 2018: Hopes Springing High: Gifts of African American Art, Crocker Art Museum, Sacramento
  • 2018: 2018 Invitational Exhibition of Visual Arts, American Academy of Arts and Letters, New York
  • 2018: It Takes A Village, Museum of Art and History, Lancaster (Kalifornien)
  • 2018: Natural Affinity: California Sculptors in the Landscape, Sonoma Valley Museum of Art, Sonoma
  • 2018: Reclamation! Pan-African Works From the Beth Rudin Dewoody Collection, Taubman Museum of Art, Roanoke (Virginia)
  • 2018: Rise Up! Social Justice in Art From The Collection of J. Michael Bewley, San Jose Museum of Art, San Jose
  • 2019: Aspects of Nude: Selections from the Permanent Collection, California African American Museum, Los Angeles
  • 2019: Celebrating a Cultural Heritage: Selections from the Mott-Warsh Collection, Lansing Community College, Lansing
  • 2019: Celebrating Reunion At The Johnson, Johnson Museum of Art, Cornell University, Ithaca (New York)
  • 2019: Centennial: 100 Years of Otis College Alumni, Ben Maltz Gallery, Otis College of Art and Design, Los Angeles
  • 2019: Dread & Delight: Fairy Tales In An Anxious World, Akron Art Museum, Akron
  • 2019: F**nism*, University of Arizona Museum of Art, Tucson
  • 2019: Made in California: Art + Photographic Portraits of Artists by Shimabukuro, Robert and Frances Fullerton Museum of Art (RAFFMA), University of California, San Bernardino (Kalifornien)
  • 2019: People, Deitch Projects, Los Angeles
  • 2019: Re: assemble: Kim Abeles, Nancy Kyes, Nancy Monk, Sarah Perry, Alison Saar, Deborah Butterfield, Susanna Meiers, Echiko Ohira, Vida Ratzlaff Hackman, Lezley Saar, Todd Madigan Gallery, California State University, Bakersfield
  • 2019: Shoulder to Shoulder: Depicting the Figure, Palm Springs Art Museum, Palm Desert
  • 2019: Stories: Selections from the Permanent Collection, Pomona College Museum of Art, Pomona
  • 2019: [Un]Common Collections: Selections from Fifteen Collectors, David C. Driskell Center, University of Maryland, College Park
  • 2019–20: Afrocosmologies: American Reflections, Wadsworth Athenaem, Hartford (Connecticut)
  • 2019–20: Dust My Broom: Southern Vernacular from the Permanent Collection, California African American Museum, Los Angeles
  • 2019–20: The Red Bean Grows in the South, Faurschou New York, New York
  • 2019–20: Detroit Collects: Selections of African American Art from Private Collections, Detroit Institute of Art, Detroit
  • 2019–20: LA Blacksmith, California African American Museum, Los Angeles
  • 2019–20: Through Positive Eyes, Fowler Museum, University of California, Los Angeles
  • 2020: “But we’ll have our rights”: Black Suffragists and Their Push for the Vote, Watzek Library, Lewis & Clark College, Portland
  • 2020: The Master Printer, the Artist, and the Publisher, Catharine Clark Gallery, San Francisco
  • 2020: Mojo Rising, Ronald H. Silverman Fine Arts Gallery, California State University, Los Angeles, Los Angeles
  • 2020: Presence: African American Artists from the Museum’s Collection, Honolulu Museum of Art, Honolulu
  • 2020: Questions of Identity, San Diego Museum of Art, San Diego
  • 2020: Re-materialize: El Anatsui, Shari Mendelson, Jackie Milad, Alison Saar, Arthur Ross Gallery, University of Pennsylvania, Philadelphia
  • 2020: Tell Me Your Story, Kunsthal KAdE, Amersfoort
  • 2020: Woven Threads: Migration of Myths and Metaphors, La Sierra University, Brandstater Gallery, Riverside (Kalifornien)
  • 2020–21: Woman – Made: From the Collection, Leepa-Rattner Museum of Art, Saint Petersburg College, Tarpon Springs
  • 2020–21: Bud Shark’s Ink: The California Crew, Boulder Museum of Contemporary Art, Boulder
  • 2020–21: Collective Constellation: Selections from The Eileen Harris Norton Collection, Art + Practice in Zusammenarbeit mit dem Armand Hammer Museum of Art, Los Angeles
  • 2020–21: 45 at 45: L.A. Louver Celebrates 45 Years with 45 Artists, L.A. Louver, Venice (Los Angeles)
  • 2020–21: Black Stories, Des Moines Art Center, Des Moines
  • 2020–21: Say It Loud, Bonnefantenmuseum, Maastricht
  • 2021–22: Encounters with the Collection: Wood, University of Connecticut, Storrs
  • 2021–22: Textures: The History and Art of Black Hair, Kent State University Museum, Kent (Ohio)
  • 2021: Eye to I: Self-Portraits from 1900 to Today, Albuquerque Museum, Albuquerque
  • 2021: For the Record: Celebrating Art by Women, Norton Museum of Art, West Palm Beach
  • 2021: Psychosomatic, Various Small Fires, Los Angeles
  • 2021: PRINT+, Hunterdon Art Museum, Clinton (New Jersey)
  • 2021: Building Character: Works from the Riverside Art Museum Permanent Collection, Riverside Art Museum, Riverside (Kalifornien)
  • 2021: A Face Like Mine, Mattatuck Museum, Waterbury (Connecticut)
  • 2021: Irresistible Delights: Recent Gifts to the Art Collection, Design & Architecture Museum, Santa Barbara
  • 2021: NOT I: Throwing Voices (1500 BCE–2020 CE), Los Angeles County Museum of Art, Los Angeles
  • 2021: New Iconography: Artists Raising Children, The Landing, Los Angeles
  • 2021: Magic Dance, L.A. Louver, Venice (Los Angeles)
  • 2021: No Mask is Wholly a Mask, L.A. Louver, Venice (Los Angeles)
  • 2021: Blood, Sweat, and Tears, UMLAUF Sculpture Garden + Museum, Austin
  • 2021: Legends from Los Angeles: Betye, Lezley and Alison Saar in the Crocker Collection, Crocker Art Museum, Sacramento
  • 2021: She Rises: Selections from the Samella Lewis Contemporary Art Collection, Ruth Chandler Williamson Gallery, Scripps College, Claremont
  • 2021: Then & Now, Telluride Gallery of Fine Art, Telluride
  • 2021: Lives that Bind: A Restorative Justice Installation, City of Santa Monica Percent for Art Program, Santa Monica City Services Building, Santa Monica[80]
  • 2021: LOOK. Listen. Learn. Act., University of Oregon, Eugene
  • 2021: Frieze Los Angeles IRL, L.A. Louver, Venice (Los Angeles)
  • 2021: Call & Response: Collecting African American Art, Munson-Williams-Proctor Arts Institute, Utica (New York)
  • 2021: Supernatural America: The Paranormal in American Art, Toledo Museum of Art, Toledo
  • 2021: Never Done: 100 Years of Women in Politics and Beyond, Frances Young Tang Teaching Museum and Art Gallery am Skidmore College, Saratoga Springs
  • 2021–22: Nevertheless She Persisted, Hofstra University Museum of Art, Hempstead
  • 2021–22: Fire, Metal, Monument: Bronze, Santa Barbara Museum of Art, Santa Barbara
  • 2021–22: Explore the Vaults: Black Portraits, Museum of Fine Arts (St. Petersburg), Saint Petersburg
  • 2021-22: Our Whole, Unruly Selves, San Jose Museum of Art, San Jose
  • 2021-22: SeenUNseen, L.A. Louver, Venice (Los Angeles) Saar war nicht nur Künstlerin, sondern gleichzeitig auch Kuratorin der Ausstellung[81]
  • 2021-22: Luster and Light, Arizona State University Art Museum, Tempe (Arizona)
  • 2021-22: Afro-Atlantic Histories, Museum of Fine Arts, Houston
  • 2021-22: Picturing Motherhood Now: Images for a New Era, Cleveland Museum of Art, Cleveland[82]
  • 2021-22: There is a Woman in Every Color: Black Women in Art, Bowdoin College Museum of Art, Brunswick (Maine)
  • 2022: New Work: Rebecca Campbell, Yvette Gellis, Iva Guerorguieva, Heather Gwen Martin, Sandra Mendelsohn Rubin, Alison Saar, L.A. Louver, Venice (Los Angeles)
  • 2022: Pedagogy, Bates College Museum of Art, Lewiston (Maine)
  • 2022: The Art of Food: From the Collections of Jordan D. Schnitzer and his Family Foundation, Jordan D. Schnitzer Museum of Art, Portland State University, Portland
  • 2022: The Future is Female, 21c Museum Hotel, Nashville
  • 2022: Drawing Down the Moon, Armand Hammer Museum of Art, Los Angeles
  • 2022: America: Between Dreams and Realities, Selections from The Hirshhorn Museum and Sculpture Garden Collection [America: entre rêves et réalités], Musée national des beaux-arts du Québec, Québec
  • 2022: Behind the Scenes, Tandem Press, Madison (Wisconsin)
  • 2022: Behind the Scenes, Southern Graphics Council International printmaking conference am UW-Madison Department of Art, Tandem Press, Madison (Wisconsin)
  • 2022: FAST FORWARD: The Future is Female, Bermudez Projects, Los Angeles
  • 2022: Feminine Power: The Divine to the Demonic, British Museum, London
  • 2022: Sculpture, L.A. Louver, Venice (Los Angeles)[52]
  • 2022: Radical Enchantments, Aicon Gallery, New York
  • 2022: The Phoenix Project: Continuing the Dialogue from 1992, Korean Cultural Center Los Angeles, Los Angeles
  • 2022: Women Artists: Highlights from the Hunter Museum of American Art, Hunter Museum of American Art, Knoxville (Tennessee)
  • 2022: Strange Weather: Contemporary Art from the Collections of Jordan D. Schnitzer and His Family Foundation, Santa Cruz Museum of Art and History, Santa Cruz (Kalifornien)
  • 2022: Candlewood Arts Festival, Borrego Springs
  • 2022: The Printer’s Proof: Artist and Printmaker Collaborations, Albuquerque Museum, Albuquerque
  • 2022: Contemporary Spotlight: New Acquisitions from the Brandywine Workshop, Telfair Museum of Art, Savannah (Georgio)
  • 2022: Monuments: Commemoration and Controversy, The New York Historical, New York
  • 2022: A Site of Struggle: American Art Against Anti-Black Violence, Mary and Leigh Block Museum of Art, Evanston (Illinois)
  • 2022: Witness to this Game: Selections from the Collections of Jordan D. Schnitzer and His Family Foundation, Christie’s, San Francisco
  • 2022: Make My Presence Known: Magdalena Abakanowicz, Nick Cave, and Alison Saar, Weatherspoon Art Museum, Greensboro (North Carolina)
  • 2022-23: Afro-Atlantic Histories, Los Angeles County Museum of Art, Los Angeles
  • 2022-23: Social Fabric: Textiles and Contemporary Issues, Newport Art Museum, Newport (Rhode Island)
  • 2022-23: Juan Francisco Elso: Por América, El Museo del Barrio, New York
  • 2022-23: Adornment | Artifact, Transformative Arts, Los Angeles
  • 2022-23: Start Talking: Fischer/Shull Collection of Contemporary Art, North Carolina Museum of Art, Joyce W. Pope Gallery, Raleigh (North Carolina)
  • 2022-23: Dialogues Across Disciplines: Building a Teaching Collection at the Wellin Museum, Ruth and Elmer Wellin Museum of Art, Hamilton College, Clinton (New York)
  • 2022-23: Claiming Space: Refiguring the Body in Landscape, Montalvo Arts Center, Saratoga (Kalifornien)
  • 2022-23: Luster and Light, ASU Art Museum, Arizona State University, Tempe (Arizona)
  • 2023: Hélio Melo & Alison Saar, Sea View, Los Angeles[83]
  • 2023: Roar!!!, Jim Kempner Fine Art, New York City
  • 2023: Prints and Works on Paper, Hemphill Fine Arts, Washington, D.C.
  • 2023: Basic Matters: Substance in Contemporary Art, Columbus Museum of Art, Columbus
  • 2023: Intent/Content: Celebrating Women Artists, Susquehanna Art Museum, Harrisburg (Pennsylvania)
  • 2023: Crosscurrents: Intercultural Conversations in Art, Mott Warsh Collection, Flint (Michigan)
  • 2023: Resting Our Eyes, Institute of Contemporary Art, San Francisco
  • 2023: Like A Good Armchair: Getting Uncomfortable With Modern And Contemporary Art, Allen Memorial Art Museum, Oberlin College, Oberlin (Ohio)
  • 2023: Collage / Assemblage, Barry Whistler Gallery, Dallas
  • 2023: Rising Sun: Artists in an Uncertain America, Pennsylvania Academy of the Fine Arts, Philadelphia
  • 2023: Strange Weather: From the Collections of Jordan D. Schnitzer and His Family Foundation, Bellevue Arts Museum, Bellevue (Washington)
  • 2023: Work in Progress: The Weisman Museum Collection at 30, Pepperdine University, Malibu (Kalifornien)
  • 2023: The Flower Show, L.A. Louver, Venice (Los Angeles)
  • 2023: Strike Fast, Dance Lightly: Artists on Boxing, The Church, Sag Harbor (New York)
  • 2023: Ahorita!, Charlie James Gallery, Los Angeles
  • 2023: Tales of Soil and Concrete, Pippy Houldsworth Gallery, London
  • 2023: hidden figures: unveiling selfhood, Tandem Press, Madison (Wisconsin)
  • 2023: Gettin’ It Done, Ruth Chandler Williamson Gallery, Scripps College, Claremont
  • 2023: The Polonsky Exhibition of the New York Public Library’s Treasures, Stephen A. Schwarzman Building, New York Public Library, New York
  • 2023: RED, L.A. Louver, Venice (Los Angeles)
  • 2023: Family Affair, Bunker Artspace, West Palm Beach
  • 2023-24: American Voices and Visions: Modern and Contemporary Art, Smithsonian American Art Museum, Washington, D.C.
  • 2023-24: LACMA x Snapchat: Monumental Perspectives (Collection III), Los Angeles County Museum of Art, Los Angeles
  • 2023-24: Monument, Cameron Art Museum, Wilmington (North Carolina)
  • 2023-24: In Focus: Artists at Work, National Museum of Women in the Arts, Washington, D. C.
  • 2023-24: Strange Weather: From the Collections of Jordan D. Schnitzer and his Family Foundation, Jordan Schnitzer Museum of Art, University of Oregon, Eugene
  • 2023-24: The Sky’s the Limit, National Museum of Women in the Arts, Washington, D.C.
  • 2023-24: Juan Francisco Elso: Por América, Museum of Contemporary Art (North Miami), North Miami
  • 2023-24: Monument, Cameron Art Museum, Wilmington (North Carolina)
  • 2023-24: Interlaced: The Fabric of Art, Childs Gallery, Boston
  • 2023-24: Not Your Mother’s Wrapping Paper: Works on Paper, Addison/Ripley Fine Art, Washington, D.C.
  • 2023-24: Fantasy, Myth, Legend: Imagining the Past in Works on Paper since 1750, Rhode Island School of Design Museum, Providence
  • 2023-25: Currents: Art Since 1875, Bowdoin College Museum of Art, Brunswick (Maine)
  • 2023-25: Tender Loving Care, Museum of Fine Arts, Boston
  • 2024: Polly Apfelbaum & Alison Saar: New Editions, Mixografia, Los Angeles[84]
  • 2024: PRINT+: Sameness and Otherness in Contemporary Print Media, William Roland Gallery of Fine Art, California Lutheran University, Thousand Oaks[85]
  • 2024: Don’t You Miss Us?, Deli Gallery, New York
  • 2024: Printmaking And The Unconventional Pathways Of African American Artists, Mystic Museum of Art, Mystic (Connecticut)
  • 2024: 5 Years of Acquisitions, Cameron Art Museum, Wilmington (North Carolina)
  • 2024: On Tenterhooks, Tandem Press, Madison (Wisconsin)
  • 2024: Together: Selections from the Cochran Collection of African American Art, Michael C. Carlos Museum, Emory University, Atlanta
  • 2024: Generational Echoes: Privilege, Power and the Transmission of Knowledge, Toledo Museum of Art, Toledo
  • 2024: The Rains are Changing Fast: New Acquisitions in Context, Heckscher Museum of Art, Huntington (New York)
  • 2024: There is a Woman in Every Color: Black Women in Art, Delaware Art Museum, Wilmington (North Carolina)
  • 2024: Art A to Z, Jack Rutberg Fine Arts, Pasadena
  • 2024: Artist as Cultivator, Pennsylvania Academy of the Fine Arts, Philadelphia
  • 2024: (Re) Work It! Women Artists on Women’s Labor, Mattatuck Museum, Waterbury (Connecticut)
  • 2024: Common Seeing: My Body, My Choice? Art and Reproductive Justice, Jordan Schnitzer Museum of Art, Eugene
  • 2024: Group Exhibition, L.A. Louver, Venice (Los Angeles)
  • 2024-25: brackish water, University Art Gallery, California State University, Dominguez Hills, Carson (Kalifornien)
  • 2024: Pooch: The Art Full Life Of Keith Julius Puccinelli, AD&A Museum, Santa Barbara
  • 2024: Where My Girls At?: New Editions from Tandem Press, Tandem Press, Madison (Wisconsin)
  • 2024-25: A New Chapter: Arion Press at Haines, Haines Gallery, San Francisco
  • 2024-25: View from the Studio, L.A. Louver, Venice (Los Angeles)[13]
  • 2024-25: The Shape of Power: Stories of Race and American Sculpture, Smithsonian American Art Museum, Washington, D.C.
  • 2024-25: Shifting Landscapes, Whitney Museum of American Art, New York[86]
  • 2024-25: Dream On, Bonnefantenmuseum, Maastricht
  • 2024-25: Strike Fast, Dance Lightly: Artists on Boxing, Norton Museum of Art, West Palm Beach
  • 2024: Where My Girls At?: New Editions from Tandem Press, Tandem Press, Madison (Wisconsin)
  • 2024-25: Line & Thread: Prints and Textiles from the 1600s to the Present, New York Public Library, New York
  • 2025: Sculptors: From Degas to Ruscha!, Jack Rutberg Fine Arts, Pasadena
  • 2025: With Passion and Purpose, National Gallery of Art, Washington, D.C.
  • 2025: Black Gold: Stories Untold, FOR-SITE, Fort Mason National Historic Site, San Francisco[87]
  • 2025: This Gallery Is a Poem: Unearthing Stories from the Collection, Hudson River Museum, Yonkers
  • 2025: The Censored, Artspace 304, Carbondale (Illinois)
  • 2025: Five L.A. Artists, Frieze, Los Angeles[88]
  • 2025: L.A. Louver Celebrates 50 Years, L.A. Louver, Venice (Los Angeles)
  • 2025: Black Ecologies in Contemporary American Art, Benson Museum of Art, Pomona College Museum of Art, Claremont
  • 2025-26: Front Lines: Women Etchers at the Fore, 1880 to Today, Bowdoin College Museum of Art, Brunswick (Maine)

Einzelausstellungen (Auswahl)

  • 1985: Sculpture Installation, Art Park Niagara Falls, New York[27]
  • 1985: Shaman, Saints & Sinners, Jan Baum Gallery, Los Angeles[7]
  • 1985: Soul Service Station, Roswell Museum of Art, Roswell (New Mexico)[27]
  • 1986: New Icons, Monique Knowlton Gallery, New York[27]
  • 1987: Figures and Frescoes, Jan Baum Gallery, Los Angeles[27]
  • 1987: Rises of Spring, Zeus-Trabia Gallery, New York[27]
  • 1988: Alison Saar, Thomas Barry Fine Art, Minneapolis[27]
  • 1988: Alison Saar, The New Gallery, Calgary[27]
  • 1988: Zombies, Totems, Rootmen and Others, Jan Baum Gallery, Los Angeles[7]
  • 1990: Milagros Pequenos, Jan Baum Gallery, Los Angeles[27]
  • 1991: Dreamin’s, Jan Baum Gallery, Los Angeles[7]
  • 1992: Alison Saar: Slow Boat, Whitney Museum of American Art, New York[27]
  • 1992: Inside Looking In, Neuberger Museum of Art, State University of New York, New York[7]
  • 1993: Directions: Alison Saar, Hirshhorn Museum and Sculpture Garden, Washington D.C.[89]
  • 1993: Myth, magic and ritual: Figurative work by Alison Saar, Freedman Gallery, Albright College, Reading (Berks County, Pennsylvania)[90][91]
  • 1994: Fertile Ground: Art at the Edge, High Museum of Art, Atlanta[92]
  • 1994: Catfish Dreamin’, Contemporary Museum, Baltimore[32]
  • 1994: Sculptural Portraits, Wall Works and Artist’s Books, Addison Gallery of American Art, Phillips Academy, Andover (Massachusetts)[7]
  • 1995-96: The Woods Within: Alison Saar, Brooklyn Museum, New York[93]
  • 1996: Strange Fruit, Phyllis Kind Gallery, New York[68]
  • 1997: Hairesies, Phyllis Kind Gallery, New York[68]
  • 1997: Alison Saar, Jan Baum Gallery, Los Angeles[13]
  • 1997: Alison Saar, Laumeier Sculpture Park, St. Louis[68]
  • 1998: Half in Shadow and Half in Light, Jan Baum Gallery, Los Angeles[13]
  • 1998: Alison Saar, List Gallery, Swarthmore College, Swarthmore[7]
  • 1998: Sculpture by Alison Saar, The Trustees of The Saint-Gaudens Memorial, Cornish (New Hampshire)[68]
  • 1999: Political Visions, Fassbender Gallery, Chicago[68]
  • 1999: Terra Incognita, Phyllis Kind Gallery, New York[68]
  • 1999: Recent Work, Herron Gallery, Indiana University, Indianapolis[68]
  • 1999: New Works, Santa Monica Museum of Art, Santa Monica[13]
  • 2000: Body Politics: The Female Image in Luba Art and the Sculpture of Alison Saar, University of California, Los Angeles[68]
  • 2000: The Swamp: On the Edge of Eden, Harn Museum of Art, University of Florida, Gainesville[68]
  • 2001: (Post)Teriors, Phyllis Kind Gallery, New York[68]
  • 2001: Diggin, Jan Baum Gallery, Los Angeles[13]
  • 2002: Alison Saar, Biennale Dakar, Dakar[68]
  • 2003: Lost/Found, Phyllis Kind Gallery, New York[68]
  • 2003: Alison Saar: Tête à Tête, Springfield Art Museum, Springfield[68]
  • 2003: Alison Saar: Artist in Residence, Jaffe-Friede & Strauss Galleries, Hopkins Center, Dartmouth College, Hanover (New Hampshire)[68]
  • 2003: Topsy Turvy: Sculpture by Alison Saar, Arizona State University Art Museum, Tempe (Arizona)[94]
  • 2003: Bittersweet, Jan Baum Gallery, Los Angeles[68]
  • 2005: Alison Saar, Pasadena City College, Pasadena[68]
  • 2006: Alison Saar: Coup, L.A. Louver, Los Angeles[95]
  • 2007: Duped: Prints by Alison Saar, Towson University, Towson[96]
  • 2007: Whither, Phyllis Kind Gallery, New York[68]
  • 2008: Alison Saar: Hither: New Sculpture and Works on Paper, L.A. Louver, Los Angeles[68]
  • 2008: Alison Saar, Deborah Ronnen Fine Art at Rochester Contemporary Art Center, Rochester (New York)[13]
  • 2009: Alison Saar, Atkinson Gallery, Santa Barbara City College, Santa Barbara[13]
  • 2010: Alison Saar: Bound for Glory, Lewis & Clark College, Portland (Oregon)[50]
  • 2010: Foison and Fallow, L.A. Louver, Los Angeles[13]
  • 2011: Alison Saar, Lux Art Institute, Encinitas[15]
  • 2011: Alison Saar: Feallan andFallow, Madison Square Park Conservancy, New York[10]
  • 2012: Still, Otis College of Art and Design, Los Angeles[59]
  • 2013: Alison Saar: Slough, L.A. Louver, Los Angeles[13]
  • 2013: Alison Saar: Still…, Figge Art Museum, Davenport (Iowa)[6] und David C. Driskell Center, University of Maryland, College Park, College Park[15]
  • 2013: Summer and Winter, Art Omi, New York[97]
  • 2014-15: Hot house, Watts Towers Art Center, Los Angeles[98]
  • 2014-15: Winter, The Fields Sculpture Park, Art Omi, Ghent (New York)[13]
  • 2015: Alison Saar: Thistle and Twitch, Sonoma County Museum, Santa Rosa (Kalifornien)[13]
  • 2015: Alison Saar: Thistle and Twitch, Tuttle Gallery, McDonogh School, Owings Mills[13]
  • 2016: Bearing, Museum of the African Diaspora, San Franisco[24] Die Ausstellung untersucht, wie das historische Erbe auf den Körper einwirkt und wie diese Vergangenheit die gesellschaftliche Vorstellung von Identität prägt und leitet. Im Zentrum steht Saars Auseinandersetzung mit dem Körper, insbesondere dem mütterlichen Körper, der sowohl die körperliche als auch die kulturelle Widerstandskraft afroamerikanischer Frauen verkörpert. Saar verwendet sowohl bearbeitete Materialien wie Glas und Teer als auch gefundene Objekte wie Zuckersäcke, Wischmopps und rohe Baumwolle, um die historische Vergangenheit mit gegenwärtigen Körpern zu verbinden. Die mit diesen Materialien verknüpften historischen Bedeutungen regen eine Auseinandersetzung mit den Belastungen an, die Afroamerikanerinnen und Afroamerikaner infolge des Erbes von Sklaverei und rassistischer Diskriminierung in Vergangenheit und Gegenwart tragen.[60]
  • 2016: Alison Saar: Silt, Soot and Smut, L.A. Louver, Los Angeles[99]
  • 2016: Alison Saar: Breach, Lafayette College, Easton (Pennsylvania)[13]
  • 2016: Alison Saar in Print, National Museum of Women in the Arts, Washington, D.C.[100]
  • 2017: Alison Saar: The Nature of Us, Harvey B. Gantt Center, Charlotte (North Carolina)[13]
  • 2017: Alison Saar: Work on Paper, David Klein Gallery, Detroit[13]
  • 2017: Crepuscular Blue: Prints and Sculpture by Alison Saar from the Collections of Jordan D., Pacific Northwest College of Art, Center for Contemporary Art and Culture, Portland (Oregon)[13]
  • 2018: Alison Saar: Topsy Turvy, L.A. Louver, Los Angeles[94]
  • 2019: Alison Saar: Grow’d, Skyroom installation, L.A. Louver, Los Angeles[13]
  • 2019: Mirror Mirror: The Prints and Sculpture of Alison Saar from the Collections of Jordan D. Schnitzer and His Family Foundation, University of North Texas, Denton[101]
  • 2019: Alison Saar: Printmaker, Tandem Press, University of Wisconsin-Madison, Madison[102]
  • 2019-20: Mirror, Mirror: The Prints of Alison Saar, Weatherspoon Art Museum, Greensboro (North Carolina)[58]
  • 2020: Alison Saar: Chaos in the Kitchen, Frieze Los Angeles, Paramount Pictures Studio, Los Angeles[103]
  • 2020: Alison Saar: Syncopation, L.A. Louver, Los Angeles[104]
  • 2020-21: Alison Saar: Of Aether and Earthe, Benton Museum of Art, Pomona College, Claremont (Kalifornien) und Armory Center for the Arts, Pasadena[105]
  • 2021-22: Alison Saar: Works from the Permanent Collection, Appleton Museum, College of Central Florida, Ocala[13]
  • 2022: Alison Saar: Backwater Blues, Galerie Lelong, Paris[13]
  • 2023: Alison Saar: To Sit A While, Museum of the African Diaspora, San Francisco[13]
  • 2023: Cycle of Creativity: Alison Saar and the Toni Morrison Papers, Princeton University Art Museum, Princeton[13]
  • 2023: Alison Saar: Uproot, L.A. Louver, Los Angeles[106]
  • 2025: Alison Saar: Sweet Life, Galerie Lelong, Paris[13]
  • 2025: Alison Saar: Soul Service Station, Desert X, Palm Desert[107]

Auftragswerke

  • 1991: Hear the Lone Whistle Moan, Metro Transit Authority, Metro North 125th Station, New York[108]
  • 1996: Monument to the Great Northern Migration, Chicago[109]
  • 1998: Nocturne Navigator, Columbus Museum of Art, Columbus[110]
  • 2004: Califia, Capitol Area East End Complex, Sacramento[111]
  • 2005: Conjure, California Endowment, Los Angeles[112]
  • 2005: Apathetic Angel, McDonald’s Corporation, Minneapolis[113]
  • 2005: Prudential Bache, New York[114]
  • 2005: Philip Morris International, New York[114]
  • 2010: York: Terra Incognita, Ronna and Eric Hoffman Gallery of Contemporary Art, Lewis & Clark College, Portland[115]
  • 2012: Paraje, Metro Silver Line, Harbor Gateway Transit Cente, Gardena (Kalifornien)[116]
  • 2012–2014: Scenic Designs for Lighthouse/Lightning Rod, Garth Fagan Dance Company, New York[117]
  • 2014: Embodied, Hall of Justice, Los Angeles[118]
  • 2018: Copacetic, Metro Transit Authority, Metro North 125th Station, New York[108]
  • 2022: To Sit Awhile, Lorraine Hansberry Initiative, Chicago Die Skulptur wurde zwischen 2022 und 2024 in den Vereinigten Staaten gezeigt. Sie ist Teil der Initiative, das Vermächtnis der amerikanischen Dramatikerin und Bürgerrechtsaktivistin Lorraine Hansberry zu würdigen und zugleich nachfolgende Generationen zu fördern. Nach einer landesweiten Tournee, u. a. durch Städte wie New York, Philadelphia, Detroit, Minneapolis, Washington, D.C., Atlanta, Seattle, San Francisco und Los Angeles wurde Chicago als Geburtsort Hansberrys der dauerhafte Standort der Skulptur. In jeder Station arbeitete die Initiative mit lokalen Theatern und Organisationen für soziale Gerechtigkeit zusammen, um parallel zur Präsentation der Skulptur zeitgenössische Werke von Autorinnen und Autoren of Color vorzustellen.[119]
  • 2022: Carrefour, Hollywood Park, Inglewood[120]
  • 2022: Summer, Hollywood Park, Inglewood[120]
  • 2024: Tree Souls, Freedom Monument Sculpture Park, Montgomery (Alabama)[121]
  • 2024: Bearing Witness, Destination Crenshaw, Los Angeles[122]
  • 2024: Alison Saar – Little Big Sister, Joslyn Art Museum, Omaha[123]
  • 2024: Salon, Auftragsarbeit des Internationalen Olympischen Komitees und der Stadt Paris, dauerhaft installiert im öffentlichen Garten der Avenue des Champs Élysées, Paris.[124] Die Bronzeskulptur zeigt eine schwarze Frau, die einen Olivenzweig und eine goldene Flamme hält, Symbole für Frieden und die Kraft der Frauen. Umgeben ist die Figur von einem Kreis aus Stühlen unterschiedlicher kultureller Herkunft, darunter ein westafrikanischer Hocker, ein französischer Melkschemel und ein chinesischer Gartenstuhl, die zum Verweilen und Dialog einladen. Das Werk versteht sich als partizipatives Monument, das Begegnung und Gemeinschaft fördern soll. Der Titel bezieht sich auf Gertrude Steins literarische Salons in Paris und soll einen Ort schaffen, an dem sich Menschen, insbesondere außerhalb der dominierenden weißen, männlichen Repräsentationsfiguren, wiederfinden können. Das Werk ist ihr erstes öffentliches Werk außerhalb der USA und schließt thematisch an frühere Arbeiten wie das Harriet-Tubman-Denkmal an.[125]

Werke in öffentlichen Sammlungen

Saar ist mit ihren Werken in zahlreichen Museen und Privatsammlungen in den Vereinigten Staaten vertreten.[9] Darunter befindet sich das High Museum of Art in Atlanta, das Walker Art Center in Minneapolis sowie das Whitney Museum of American Art in New York.[10]

Zudem befinden sich ihre Werke in Sammlungen wie dem Hirshhorn Museum and Sculpture Garden sowie dem Metropolitan Museum of Art.[126]

Preise und Auszeichnungen

  • 1983: Artist in Residence, Studio Museum in Harlem, New York[7]
  • 1984: Kunststipendium, National Endowment for the Arts[10]
  • 1985: Engelhard Award, Institute of Contemporary Art, Boston[13]
  • 1985: Artist in Residence, Roswell Museum of Art, Roswell (New Mexico)[7]
  • 1985: Sculpture Installation, Artpark, Niagara Falls, New York[7]
  • 1985: Kunststipendium, National Endowment for the Arts[13]
  • 1986: Artist in Residence, Washington Project for the Arts, Washington, D.C.[7]
  • 1988: Kunststipendium, National Endowment for the Arts[15]
  • 1989: Guggenheim-Stipendium, New York[7]
  • 1998: Joan Mitchell Foundation Award, New Orleans[13]
  • 1998: Augustus St. Gaudens Memorial Foundation, Cornish (New Hampshire)[13]
  • 1999: Distinguished Alumnus of the Year, Otis College of Art and Design, Los Angeles[68]
  • 2000: Flintridge Foundation Awards for Visual Artists, Pasadena[10]
  • 2003: Artist in Residence, Hopkins Center, Dartmouth College, Hanover (New Hampshire)[13]
  • 2003: Distinguished Alumna Award, Scripps College, Claremont[68]
  • 2003: Kunstpreis Anonymous Was A Woman[126]
  • 2004: Stipendium City of Los Angeles (C.O.L.A.), Los Angeles[127]
  • 2005: Excellence in Design Award, New York City Art Commission, New York[68]
  • 2013: Joan Mitchell Foundation, New York[13]
  • 2018: Kunstpreis der American Academy of Arts and Letters[13]
  • 2019: Lifetime Achievement Award in Printmaking der Southern Graphics Council International[13]
  • 2022: Preisträgerin auf der 22. National Print Exhibition der Los Angeles Printmaking Society, Los Angeles[128]
  • 2025: David Driskell-Preis, High Museum of Art, Atlanta[129]
  • 2026: Art Gala Artist, San Jose Museum of Art, San Jose[13]

Rezeption

In der kunsthistorischen Rezeption wird Saars Werk als Ausdruck eines amerikanischen Prozesses spiritueller und politischer Spaltung sowie historischer Aufarbeitung beschrieben. Die amerikanische Kunsthistorikerin und Kuratorin Lowery Stokes Sims betont Saars „Bibliothek an Bezügen“, die so vielfältig sei wie ihr eigenes kulturelles Erbe. Ihre besondere Leistung liege darin, persönliche und kulturell spezifische Themen in eine Form zu übersetzen, die über Fragen von „Rasse“ und Geschlecht hinaus universelle Anliegen thematisiere.[126]

Die Kritikerin Leah Ollman hob hervor, dass sich in Saars Skulpturen „das Persönliche, Politische und Poetische“ vereinten.[130]

Der amerikanische Kunstkritiker Christopher Knight verglich in seiner 1993 in der Los Angeles Times erschienenen Rezension Alison Saar: Big Ideas and Considerable Skill die Originalität von Saars Werk mit derjenigen Michelangelos.[131]

Publikationen

  • Zusammen mit Erica Hunt: Arcade, 1996. Small Pr Distribution, 1996, ISBN 0-932716-39-3.
  • Zusammen mit Mary Nooter Roberts: Body Politics: The Female Image in Luba Art and the Sculpture of Alison Saar. Fowler Museum of Cultural History, University of California, 2000.
  • Recipes for Trouble. Frieze Los Angeles, 2020.

Literatur

  • Elizabeth Shepherd (Hrsg.): Secrets, Dialogues, Revelations: The Art of Betye and Alison Saar. University of Washington Press, 1994, ISBN 0-943739-14-4.
  • Ruth Twiggs: Tangible Spirits. Virginia Museum of Fine Arts, 2004, ISBN 0-917046-72-2.
  • Carolyn Vaughn (Hrsg.): Mirror, Mirror: The Prints of Alison Saar: From the Collections of Jordan D. Schnitzer and His Family Foundation. Jordan Schnitzer Family Foundation, 2019, ISBN 978-1-73232-121-2.
  • Rebecca Mcgrew und Irene Tsatsos (Hrsg.): Alison Saar: Of Aether and Earthe. Pomona College Museum of Art, 2020, ISBN 978-0-9979306-3-4.

Einzelnachweise

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