Allanis Navas

puertoricanische Beachvolleyballspielerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Allanis Navas Sanchez (* 4. Januar 2002 in Manati, Puerto Rico) ist eine puerto-ricanische Beachvolleyballspielerin.

Schnelle Fakten Porträt, Erfolge ...
Allanis Navas
Porträt
Geburtstag 4. Januar 2002
Geburtsort Manati, Puerto Rico
Größe 1,63 m
Partnerin seit 2016 María González
2021 Paula Hoffmann
2022 Allison Hansen
2023 Samaya Morin
2025 Sofía Izuzquiza
Weltrangliste Position 41[1]
Erfolge
2022 – Bronze FISU-Weltmeisterschaft
2023 – Siegerin Zentralamerika- und Karibikspiele
2023 – WM-Teilnehmerin
2025 – NCAA Meisterin
2025 – Dritte FIVB Challenge Veracruz
2025 – WM-Siebzehnte
(Stand: 3. Dezember 2025)
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Karriere

Navas spielte schon während ihrer High-School-Zeit an der Academia Discipulos de Cristo Volleyball in der Halle und im Sand. so wurde sie 2017 mit der U18 ihres Heimatlandes Siebte beim Pan-American Cup. In der Saison zuvor hatte sie mit María González beim NORCECA-Turnier in Boquerón den gleichen Rang belegt. Bei einem weiteren NORCECA-Wettbewerb erreichten die beiden Mittelamerikanerinnen 2018 das Halbfinale. Bei den olympischen Jugendspielen standen sie in der Runde der besten acht Teams.

Drei Jahre später begann Allanis Navas ihr Studium an der Grand Canyon University in Phoenix, Arizona. Als Freshman gelang ihr mit Paula Hoffmann die perfekte Serie mit 18:0 Spielgewinnen auf Court 4, insgesamt hatte sie eine Bilanz von 25:4. In der gleichen Spielzeit gewann sie mit González die Bronzemedaille bei den NORCECA-Finals. Außerdem standen die beiden im Finale der Panamerikanischen Juniorenmeisterschaften. Als Sophomore erreichte Allanis mit 28 Siegen gemeinsam mit Allison Hansen einen neuen Saisonrekord. Mit ihrer ständigen Partnerin außerhalb der Universitätsveranstaltungen stand sie als Dritte auf dem Podest der FISU-Studentenweltmeisterschaften im brasilianischen Maceió. Darüber hinaus gewannen die beiden Athletinnen aus der Karibik ein NORCECA-Turnier und erreichten bei zwei weiteren Veranstaltungen sowie im Finale dieser Beachserie den Silberrang. In der Junior-Saison an der Hochschule gelangen Navas wie im Vorjahr 28 Siege und sie stand mit 81 Gesamterfolgen auf dem zweiten Platz der ewigen Rangliste der GCU.

Allanis Navas und María González siegten bis einschließlich September 2023 bei fünf weiteren Events. Dazu gehörte auch der Gewinn der Goldmedaille bei den Zentralamerika- und Karibikspielen. Der wichtigste Sieg gelang ihnen jedoch im Juni des Jahres, als sie in Punta Cana die Qualifikation zur WM für sich erfolgreich gestalten konnten und dabei unter anderem die Finalistin der Vorjahres WM Sophie Bukovec mit ihrer neuen Partnerin hinter sich ließen. Bei der WM im mexikanischen Tlaxcala schafften sie in ihrem zweiten Spiel die große Überraschung, als sie die klar favorisierten Schweizerinnen Esmée Böbner und Zoé Vergé-Dépré in drei Sätzen bezwangen. Dies war die erste Teilnahme und somit auch der erste Erfolg eines weiblichen puerto-ricanischen Teams bei Welttitelkämpfen im Beachvolleyball.[2]

Der erste Einzug in den Hauptwettkampf eines Challenges der World Pro Tour gelang dem Duo im März 2024 in Saquarema. Fünf Monate später reichte die bis dahin erzielte Punktzahl sogar für den Direktteilnahme am Hauptwettbewerb beim Elite16 in Hamburg. Anschließend schrieb sich Navas nach einem Jahr Studienpause an der Texas Christian University (TCU) ein. Als Senior gelangen ihr an der Seite von Freshman Sofía Izuzquiza in 27 Begegnungen 25 Siege. In sämtlichen Play-off-Begegnungen der National Collegiate Athletic Association (NCAA)-Meisterschaft des Jahres 2025 blieb das Beachpaar ungeschlagen und sorgte mit dem Spielgewinn an Position drei für einen der drei entscheidenden Punkte im Endspiel gegen die Loyola Marymount University. Dies war der erste NCAA-Titel für die TCU überhaupt.[3]

Nach Ende der Hochschulzeit folgten mit der Standardpartnerin aus dem größten Außengebiet der Vereinigten Staaten sechs Siege bei der NORCECA-Beachserie und der zweite Rang bei der Qualifikation zur Weltmeisterschaft. Den größten gemeinsamen Erfolg bis zu diesem Zeitpunkt erkämpfte das Duo jedoch im Oktober beim Challenge in Veracruz. Waren die Auftritte im Vorjahr in Brasilien und Deutschland im Hauptfeld satz- und sieglos geblieben, gelang in Mexiko nach dem Erfolg in der Quali und dem zweiten Platz im Pool der Durchmarsch bis ins Semifinale. Dabei blieben die Niederländerinnen Konink / Hogenhout in der Runde der 24, die Ukrainerinnen Serdjuk / Romanjuk im Achtelfinale sowie die tschechischen Zwillinge Anna und Kateřina Pavelková in der Runde der besten Acht auf der Strecke. Erst dann konnten González und Navas von Corinne Quiggle und Chloe Loreen aus den Vereinigten Staaten gestoppt werden. Das hinderte das puerto-ricanische Beachpaar jedoch nicht daran, die Chance auf einen Platz auf dem Treppchen wahrzunehmen. Dies mussten Olivia MacDonald und Shaunna Polley aus Neuseeland im Spiel um Bronze schmerzlich erfahren. Bei der Weltmeisterschaft in Adelaide sicherten sich die Sportlerinenn aus dem Inselstaat in der Karibik durch den Sieg über die Argentinierinnen Churin / Abdala den dritten Platz im Pool und damit die Teilnahme an der ersten Hauptrunde. Dort waren die Weltmeisterinnen und amtierenden Olympiasiegerinnen Duda und Ana Patrícia noch zu stark, sodass González und Navas im Abschlussklassement den geteilten siebzehnten Platz belegten.

Einzelnachweise

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