Sofía Izuzquiza

spanische Beachvolleyballspielerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Sofía Izuzquiza Corulla (* 10. Februar 2006 in Quijorna (Autonomen Gemeinschaft Madrid)) ist eine spanische Beachvolleyballspielerin.

Schnelle Fakten Porträt, Erfolge ...
Sofía Izuzquiza
Porträt
Geburtstag 10. Februar 2006
Geburtsort Quijorna, Spanien
Größe 1,83 m
Partnerin seit 2022 Marta Carro
2022–2023, 2025 Adriana Serrano
2023, 2025 Ana Vergara
2024–2025 Carolina Fernández
2025 Allanis Navas
2025 Sofía González
2026 Tania Moreno
Weltrangliste Position 87[1]
Erfolge
2023 – Dritte U22-EM
2023 – Europameisterin U18
2024 – Vizeweltmeisterin U19
2025 – NCAA Meisterin
2025 – Siegerin FIVB Futures Montpellier
2025 – EM-Teilnehmerin
2025 – Neunte FIVB Elite16 Itapema
2026 – Siegerin Futures Madrid
2026 – Siegerin Challenge Alanya
(Stand: 15. Juni 2026)
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Karriere

Karriere Jugend, Junioren und Universität

2022 fuhr die in der Izuzquiza noch zweigleisig. In der Halle war sie als Diagonalangreiferin für die Jugendnationalmannschaft aktiv. Größter Erfolg war die Bronzemedaille bei der Western European Volleyball Zonal Association (WEVZA)-Meisterschaft der unter Siebzehnjährigen 2022.[2] Im Sand war sie hauptsächlich bei nationalen Turnieren am Start. Mit Adriana Serrano scheiterte sie bei der U19-Weltmeisterschaft in der dritten Vorausscheidungsrunde.

Mit Adriana Serrano wurde sie ein Jahr später bei der U20-Europameisterschaft Fünfte und mit Ana Vergara Dritte in der nächsthöheren Altersstufe. Eine Woche später gewann sie in Madrid mit Marta Carro die Europameisterschaft der unter Achtzehnjährigen nach dem Sieg im Endspiel über die Lia Berger (der |Tochter von Nik Berger) und deren Partnerin Lilli Hohenauer. Bei den Welttitelkämpfen der U21 lief es dagegen mit einem weiteren Ausscheiden in der Qualifikation nicht so gut. Dies änderte sich 2024 bei der jüngeren Altersklasse, als Carro und Izuzquiza im Endspiel der Weltmeisterschaft standen. Zuvor hatten sie bei den europäischen U20-Titelkämpfen das Viertelfinale erreicht.

2025 begann sie ihr Studium an der Texas Christian University (TCU) in den Vereinigten Staaten. Als Freshman wurde sie sofort bei den Wettkämpfen der Horned Frogs eingesetzt. In 35 Begegnungen verlor sie dabei nur fünfmal. An der Seite der erfahrenen Allanis Navas in deren Seniorjahr war die Bilanz sogar noch etwas besser bei 26 Siegen und nur zwei Niederlagen. Höhepunkte waren die Play-offs der nationalen Meisterschaft. In allen vier Partien blieben die Europäerin und die Puertoricanerin ungeschlagen. Im Endspiel gegen die Loyola Marymount University (LMU) sorgten die beiden an Position drei für einen der drei benötigten Siegpunkte und sicherten sich und ihrer Hochschule die erste National Collegiate Athletic Association (NCAA)-Meisterschaft überhaupt.[3]

Bei den World University Games reichte es mit Carro nur zum geteilten siebzehnten Rang. Auch bei den internationalen Underage-Meisterschaften kamen in der Saison keine weiteren Medaillen dazu. Sowohl bei der U20- und der U22-EM mit Carro als auch bei der U21-WM mit Serrano war das Achtelfinale Endstation. 2026 hatte Izuzquiza mit sechs verschiedenen Partnerinnen an der Hochschule eine Bilanz von 21:7. Nicht so gut wie im vergangenen Jahr lief es in der Endrunde der NCAA-Championships. Gleich in der ersten Runde kam es zum Aufeinandertreffen mit dem Finalgegner der Meistersaison.[4] Dass die Revanche für die LMU erfolgreich verlief, war auch der Tatsache zu verdanken, dass die Sophomore und Morgan Williams ihr Match im dritten Satz mit 13:15 verloren und so die Löwen aus Los Angeles mit 3:2 die Oberhand behielten.[5]

Karriere Erwachsene

Der erste Sieg bei einer Veranstaltung der Erwachsenen gelang der zu diesem Zeitpunkt Achtzehnjährigen 2024 gemeinsam mit Carolina Fernández bei einem nationalen Turnier in Alicante. Die erste Goldmedaille bei einem Event der World Pro Tour kam eine Spielzeit später dazu. Beim Futures in Montpellier standen Sofía González und Sofía Izuzquiza nach dem Sieg über die Französinnen Elsa Descamps und Anouk Dupin ganz oben auf dem Treppchen. Bei der Europameisterschaft in Düsseldorf mussten sich die Spanierinnen im ersten Spiel erst nach hartem Kampf und einem 14:16 im dritten Satz gegen die späteren Weltmeisterinnen Tīna Graudiņa / Anastasija Samoilova geschlagen geben und besiegten anschließend die Estinnen Heleene Hollas / Liisa Remmelg in zwei Durchgängen. In der ersten Hauptrunde kam jedoch das Aus gegen die Deutschen Anna-Lena Grüne und Sandra Ittlinger.

Nicht gut erging es Izuzquiza bei ihren ersten beiden Teilnahmen an Challengers der Fédération Internationale de Volleyball (FIVB), bei denen sie und ihre jeweilige Partnerin nicht die Quali überstanden. Wesentlich besser lief es dagegen beim höherwertigen ersten Elite16 in Itapema für die Neunzehnjährige. Nach überstandener Vorausscheidung erkämpften sich sie und Ana Vergara durch den Erfolg gegen die Litauerinnen Ainė Raupelytė und Monika Paulikienė im Pool einen Platz in der Runde der Achtzehn. Auch von den Ukrainerinnen Walentyna Dawidowa und Anhelina Chmil konnten sie danach nicht gestoppt werden, sodass sie im Abschlusstableau den geteilten neunten Platz belegten.

2026 bilden Tania Moreno und Sofía Izuzquiza ein Beachpaar. Nach dem zweiten Platz in der Vorrunde des CEV Nations Cups mit der Nationalmannschaft siegten sie beim Futures in der Hauptstadt ihres Heimatlandes. Nach einem siebzehnten Rang beim Elite16 in Ostrava war ihr nächster Auftritt beim Challenge in Alanya. In der Türkei gewannen sie ihren Pool sowie die weiteren Spiele bis zum Einzug ins Halbfinale gegen die tschechischen Zwillinge Kateřina und Anna Pavelková sowie deren Landsfrauen Kylie Neuschaeferová / Martina Maixnerová ohne Satzverlust. In der Vorschlussrunde trafen die Sportlerinnen von der Iberischen Halbinsel zum zweiten Mal an diesem Wochenende auf die Schweizerinnen Joana Mäder / Leona Kernen und brauchten jetzt drei Sätze, um sie in die Begegnung um Bronze zu verweisen. Das Finale beendeten Tania Moreno und Sofía Izuzquiza mit einem deutlichen 21:14, 21:18 gegen die US-Amerikanerinnen Savannah Cory und Devon Newberry zu ihren Gunsten. Dies war für beide Spanierinnen der erste Sieg bei einem hochklassigen Turnier der FIVB World Pro Tour. Sofía Izuzquiza hatte darüber hinaus noch nie zuvor ein Viertelfinale bei einem bedeutenden internationalen Event der Erwachsenen (WM, EM, Elite16, Challenge) erreicht.

Auszeichnungen

  • 2025: Big 12 Freshman of the Year
  • 2026: All-Big 12 Team

Einzelnachweise

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