Altenburger Museen

Zusammenschluss von Lindenau-Museum Altenburg und Residenzschloss Altenburg From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Altenburger Museen sind ein Zusammenschluss von Lindenau-Museum Altenburg und Residenzschloss Altenburg, der am 1. Oktober 2020 als Kommunale Arbeitsgemeinschaft Altenburger Museen seine Arbeit aufgenommen hat. In der Kooperation der beiden Museen soll der Altenburger Schlossberg als touristisches Ausflugsziel und museale Bildungslandschaft weiterentwickelt werden. Die Gründung eines Zweckverbandes Altenburger Museen ist für 2027 beschlossen.[1]

Geschichte und Zusammenarbeit

Seit Oktober 2020 sind das Lindenau-Museum und das Residenzschloss Altenburg in der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Altenburger Museen verbunden.[2] In diesem Rahmen werden gemeinsame Projekte im Ausstellungswesen sowie in der kulturellen Bildung realisiert. Darüber hinaus erfolgt eine verstärkte Zusammenarbeit in Bereichen wie Restaurierung, Forschung, Vermittlung und Kommunikation.

Seit dem 1. Februar 2025 ist der Direktor der Altenburger Museen, Roland Krischke, sowohl Direktor des Lindenau-Museums als auch Erster Werkleiter des Schloss- und Kulturbetriebs Residenzschloss Altenburg.

Gründung des Zweckverbandes Altenburger Museen

Zum 1. Januar 2027 ist die Gründung des Zweckverbandes Altenburger Museen vorgesehen.[3] Dieser soll als juristisch eigenständige Körperschaft die bisher getrennten Trägerschaften beider Häuser zusammenführen. Träger des Zweckverbandes werden der Landkreis Altenburger Land und die Stadt Altenburg sein.

Bedeutung und Perspektiven

Mit der Gründung des Zweckverbandes soll die Zusammenarbeit der Altenburger Museen auf administrativer Ebene weiter intensiviert werden. Ziel ist die Weiterentwicklung des Altenburger Schlossbergs als Standort für Kunst- und Kulturvermittlung sowie für Restaurierung. Zugleich wird eine stärkere touristische Profilierung angestrebt.

Mit dem Masterplan „[4] Prinzen im Dornröschenschloss – Die Altenburger Museen im Aufbruch zur Bildungslandschaft“ (2025) für den Altenburger Schlossberg wird u. a. ein Szenario für von beiden Einrichtungen genutzte Depots entworfen, werden Fragen der Barrierefreiheit erörtert und Ideen für die bislang ungenutzten Gebäude des Schlossareals vorgelegt.[5] Der neue Masterplan ist Grundlage und Richtschnur für alle weiteren Maßnahmen am Schlossberg.

Einzelnachweise

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