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Altstadt (Lüneburg)

Stadtteil von Lüneburg From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Altstadt ist ein Stadtteil der Hansestadt Lüneburg im heutigen Niedersachsen. Als ihr historischer Stadtkern hat sie den Zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden, wodurch zahlreiche, oftmals mittelalterliche Baudenkmale erhalten sind.

Schnelle Fakten Stadt Lüneburg ...
Altstadt
Stadt Lüneburg
Koordinaten: 53° 15′ N, 10° 24′ O
Fläche: 1,05 km²
Einwohner: 5645 (31. Dez. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte: 5.376 Einwohner/km²
Postleitzahl: 21335
Vorwahl: 04131
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Geografie

Der zentral gelegene Stadtteil umfasst nur geringfügig mehr Fläche als das historisch von Stadtwall und Ilmenau umfasste Gebiet und ist heute umgeben von acht Stadtteilen, im Uhrzeigersinn: Kreideberg und Goseburg-Zeltberg im Norden, Lüne-Moorfeld, Schützenplatz und Kaltenmoor im Osten, Rotes Feld und Mittelfeld im Süden, sowie Weststadt im Westen.

Im Osten wird die Altstadt von der Ilmenau durchflossen und durch den Lösegraben begrenzt. Der dazwischen liegende Werder gehört größtenteils zum Stadtteil, nur nördlich des Schifferwalls zu Goseburg-Zeltberg.

Gliederung

Die Altstadt lässt sich grob in die vier historischen Stadtviertel gliedern, zu denen jeweils eine der spätmittelalterlichen Stadtkirchen gehörte, von denen bis heute drei erhalten sind.

Marktviertel

Im Nordwesten der Altstadt liegt das Marktviertel um den Marktplatz, geprägt von Lunabrunnen, Rathaus und der Michaeliskirche. Heute zählen die nördlich des Viertels liegenden Grünflächen Scunthorpeplatz (Frommeplatz) und Liebesgrund zum Stadtteil.

Wasserviertel

Alter Kran

Im Nordosten der Altstadt liegt das Wasserviertel um den historischen Hafen mit der Nicolaikirche. Zu den Wahrzeichen der Stadt zählt der 1791 erbaute alte Kran.

Sandviertel

Im Südosten liegt das Sandviertel um den historischen Handelsplatz Am Sande mit der Johanniskirche. Dort steht auch der Wasserturm. Heute zählen auch der Calamart-Park sowie rechts der Ilmenau der Wandrahmpark zur Altstadt.

Sülzviertel

Im Südwesten liegt die Arbeitersiedlung Sülzviertel. Die dortige Lambertikirche wurde in den Jahren 1860–1861 aufgrund von Bauschäden abgerissen. Diese sind zum Teil zurückzuführen auf ihren Standort, den Lambertiplatz am Rande des Senkungsgebiets. Heute ist er eine Grünfläche.

Bevölkerungsentwicklung

Weitere Informationen Jahr 1, Bevölkerung 2 ...
Jahr 1 Bevölkerung 2
19925819
19935716
19945678
19955663
19965612
19975624
19985631
19995639
20005627
20015690
20025710
20035553
20045594
20055672
20065636
20075705
20085675
20095721
20105701
20115764
20125795
20135783
20145811
20155898
20165912
20175896[2]
20215810[1]
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Anmerkungen

1 
Stichtag: 31. Dezember
2 
Haupt- und Nebenwohnungen

Einzelnachweise

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