Amt Elsterland

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Das Amt Elsterland ist ein 1992 gebildetes Amt im Landkreis Elbe-Elster des Landes Brandenburg, in dem zunächst neun Gemeinden im damaligen Kreis Finsterwalde zu einem Verwaltungsverbund zusammengefasst wurden. Amtssitz ist die Gemeinde Schönborn. Durch Gemeindezusammenschlüsse hat das Amt derzeit noch fünf Gemeinden.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Amt Elsterland
Deutschlandkarte, Position des Amtes Elsterland hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 51° 36′ N, 13° 30′ O
Bundesland:Brandenburg
Landkreis: Elbe-Elster
Fläche: 114,56 km²
Einwohner: 4299 (31. Dez. 2025)[1]
Bevölkerungsdichte: 38 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: EE, FI, LIB
Amtsschlüssel: 12 0 62 5202
Amtsgliederung: 5 Gemeinden
Adresse der
Amtsverwaltung:
Kindergartenstr. 2a
03253 Schönborn
Website: www.elsterland.de
Amtsdirektor: Benjamin Kaiser
Lage des Amtes Elsterland im Landkreis Elbe-Elster
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Geographische Lage

Das Amt Elsterland liegt in der Mitte des Landkreises Elbe-Elster. Es grenzt im Norden an die amtsfreie Stadt Doberlug-Kirchhain, im Osten an die amtsfreie Stadt Finsterwalde, im Süden an das Amt Plessa und die amtsfreie Stadt Bad Liebenwerda und im Westen an die Stadt Uebigau-Wahrenbrück.

Gemeinden und Ortsteile

Derzeit gliedert sich das Amt Elsterland in folgende Gemeinden:

Geschichte

Der Minister des Innern des Landes Brandenburg erteilte der Bildung des Amtes Elsterland am 13. Juli 1992 seine Zustimmung[2]. Als Zeitpunkt des Zustandekommens des Amtes wurde der 21. Juli 1992 festgelegt. Das Amt hat seinen Sitz in der Gemeinde Schönborn und bestand zunächst aus neun Gemeinden im damaligen Kreis Finsterwalde:

  1. Fischwasser
  2. Gruhno
  3. Lindena
  4. Oppelhain
  5. Rückersdorf
  6. Schadewitz
  7. Schilda
  8. Schönborn
  9. Tröbitz

Die Gemeinde Eichholz-Drößig wurde am 28. August 1992 dem Amt durch Verfügung des brandenburgischen Innenministers zugeordnet.[3] Zum 27. September 1998 schlossen sich die Gemeinden Schönborn, Lindena, Gruhno und Schadewitz zur neuen Gemeinde Schönborn zusammen.[4]

Zum 31. Dezember 2001 schlossen sich die Gemeinden Oppelhain und Rückersdorf zur neuen Gemeinde Rückersdorf zusammen.[5] Die Gemeinden Eichholz-Drößig und Fischwasser bildeten zum 31. Dezember 2001 die neue Gemeinde Heideland.[6]

Bevölkerungsentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr Einwohner
19926 690
19956 488
20006 093
20055 613
20105 081
20154 759
Jahr Einwohner
20204 442
20214 408
20224 381
20234 326
20244 322
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Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember[7][8][9], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011, ab 2022 auf Basis des Zensus 2022

Politik

Amtsdirektoren

  • 1992–2006: Joachim Sander
  • 2007–2010: Jörg Gampe
  • 2010–2026: Andreas Dommaschk[10]
  • seit 2026: Benjamin Kaiser

Dommaschk wurde am 5. September 2017 für weitere acht Jahre[11] in seinem Amt bestätigt.[12] Nach dem Ende seiner zweiten Amtszeit ging er am 31. Januar 2026 in den Ruhestand.

Das Amt war nach dem Ende von Dommaschks Amtszeit zunächst vakant, da die zunächst vorgesehene Nachfolgerin bei der Wahl am 30. September 2025 vom Amtsausschuss nicht genügend Ja-Stimmen erhalten hatte und die Stelle erneut ausgeschrieben werden musste.[13] Am 3. März 2026 wurde Benjamin Kaiser vom Amtsausschuss für acht Jahre zum neuen Amtsdirektor gewählt. Er ist seit dem 1. Mai 2026 im Amt.[14]

Wappen

Das Wappen wurde am 18. August 1993 genehmigt.

Blasonierung: „In Silber über schwarzem Schildfuß ein blaues Wellenband; darüber ein grünes in ein Lindenblatt ausgezogenes Schildhaupt.“[15]

Belege

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