Amt Schradenland
Amt in Brandenburg
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Das Amt Schradenland ist ein 1992 gebildetes Amt im Landkreis Elbe-Elster des Landes Brandenburg, in dem sich vier Gemeinden im damaligen Kreis Bad Liebenwerda (ab 1993 im Landkreis Elbe-Elster) zu einem Verwaltungsverbund zusammengeschlossen haben. Amtssitz ist die Gemeinde Gröden.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 51° 24′ N, 13° 34′ O | |
| Bestandszeitraum: | 1992– | |
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Elbe-Elster | |
| Fläche: | 75,48 km² | |
| Einwohner: | 4283 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 57 Einwohner je km² | |
| Kfz-Kennzeichen: | EE, FI, LIB | |
| Amtsschlüssel: | 12 0 62 5211 | |
| Amtsgliederung: | 4 Gemeinden | |
| Adresse der Amtsverwaltung: |
Großenhainer Str. 25 04932 Gröden | |
| Website: | www.amt-schradenland.de | |
| Amtsdirektorin: | Kathleen Wilken | |
| Lage des Amtes Schradenland im Landkreis Elbe-Elster | ||
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Geographische Lage
Das Amt Schradenland liegt im südlichen Teil des Landkreises Elbe-Elster. Es grenzt im Norden an die amtsfreie Stadt Bad Liebenwerda und das Amt Plessa, im Osten an das Amt Ortrand und ansonsten an den Freistaat Sachsen (Landkreis Meißen).
Gemeinden
Das Amt Schradenland wird von vier Gemeinden gebildet:[2]
Geschichte
Der Minister des Innern des Landes Brandenburg erteilte der Bildung des Amtes Schradenland am 30. Juli 1992 seine Zustimmung[3]. Als Zeitpunkt des Zustandekommens des Amtes wurde der 10. August 1992 festgelegt. Das Amt hat seinen Sitz in der Gemeinde Gröden und bestand aus vier Gemeinden im damaligen Kreis Bad Liebenwerda (in der Reihenfolge der Nennung im Amtsblatt):
- Großthiemig
- Hirschfeld
- Gröden
- Merzdorf
Außerdem wurde die Gemeinde Wainsdorf dem Amt zugeordnet. Diese Zuordnung wurde allerdings bereits zum 15. September 1992 wieder aufgehoben[4]. Wainsdorf ist heute ein Ortsteil der Gemeinde Röderland.
Bevölkerungsentwicklung
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Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember[5][6][7], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011, ab 2022 auf Basis des Zensus 2022
Amtsdirektoren
- 1992–2008: Christa Schliebe
- 2008–2020: Thilo Richter[8]
- seit 2021: Kathleen Wilken
Richter wurde am 23. Juni 2016 vom Amtsausschuss für weitere acht Jahre in seinem Amt bestätigt.[9] Am 27. Januar 2020 wurde er vom Amtsausschuss abgewählt[10], der am 11. Februar 2021 Kathleen Wilken zu seiner Nachfolgerin wählte.[11]
