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Amt Gransee und Gemeinden

Amt im Landkreis Oberhavel des Landes Brandenburg From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Amt Gransee und Gemeinden ist ein 1992 gebildetes Amt im Landkreis Oberhavel des Landes Brandenburg, in dem zunächst 17 Gemeinden im damaligen Kreis Gransee zu einem Verwaltungsverbund zusammengefasst wurden. Amtssitz ist die Stadt Gransee. Durch Gemeindezusammenschlüsse und Eingliederungen hat das Amt derzeit fünf Gemeinden.

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Wappen Deutschlandkarte
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Amt Gransee und Gemeinden
Deutschlandkarte, Position des Amtes Gransee und Gemeinden hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 53° 0′ N, 13° 9′ O
Bestandszeitraum: 1992–
Bundesland:Brandenburg
Landkreis: Oberhavel
Fläche: 321,55 km²
Einwohner: 8858 (31. Dez. 2025)[1]
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: OHV
Amtsschlüssel: 12 0 65 5502
Amtsgliederung: 5 Gemeinden
Adresse der
Amtsverwaltung:
Baustraße 56
16775 Gransee
Website: gransee.de
Amtsdirektor: Nico Zehmke
Lage des Amtes Gransee und Gemeinden im Landkreis Oberhavel
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Logo des Amtes Gransee und Gemeinden

Geographie

Das Amt Gransee und Gemeinden liegt im nördlichen Teil des Landkreises Oberhavel. Es grenzt im Norden an das Land Mecklenburg-Vorpommern und die amtsfreie Stadt Fürstenberg/Havel, im Osten an die amtsfreie Stadt Zehdenick, im Süden an die amtsfreie Gemeinde Löwenberger Land, im Westen an das Amt Lindow (Mark) und die amtsfreie Stadt Rheinsberg. Im Amtsgebiet liegen der Große Stechlinsee und teilweise der Große Wentowsee.

Gemeinden und Ortsteile

Das Amt Gransee und Gemeinden verwaltet fünf Gemeinden:[2]

Geschichte

Am 8. Juli 1992 erteilte der Minister des Innern seine Zustimmung zur Bildung des Amtes Gransee und Gemeinden, für dessen Zustandekommen der 21. Juli 1992 festgelegt wurde.[3] Als Sitz der Amtsverwaltung wurde die Stadt Gransee bestimmt. Folgende 17 Gemeinden aus dem damaligen Kreis Gransee waren darin zusammengefasst:

  1. Altlüdersdorf
  2. Baumgarten
  3. Dollgow
  4. Großwoltersdorf
  5. Kraatz-Buberow
  6. Menz
  7. Meseberg
  8. Neuglobsow
  9. Neulögow
  10. Rönnebeck
  11. Schönermark
  12. Schulzendorf
  13. Seilershof
  14. Sonnenberg
  15. Wolfsruh
  16. Zernikow
  17. Stadt Gransee

Zum 13. Februar 1997 wurden die Gemeinden Altlüdersdorf, Kraatz-Buberow, Meseberg und Neulögow in die Stadt Gransee eingegliedert.[4] Am 1. Mai 1998 schlossen sich die Gemeinden Baumgarten und Sonnenberg zur neuen Gemeinde Sonnenberg zusammen.[5]

Am 27. September 1998 schlossen sich die Gemeinden Großwoltersdorf, Wolfsruh und Zernikow zur neuen Gemeinde Großwoltersdorf zusammen.[6] Zum 27. September 1998 schlossen sich die Gemeinden Dollgow, Menz und Neuglobsow zur neuen Gemeinde Stechlin zusammen.[7] Ebenfalls zum 27. Oktober 1998 wurde die Gemeinde Seilershof in die Stadt Gransee eingegliedert.[8] Zum 1. Januar 2003 wurde die Gemeinde Dannenwalde in die Stadt Gransee eingegliedert.[9] Und zum 26. Oktober 2003 wurden die Gemeinden Schulzendorf[10] und Rönnebeck[11] in die Gemeinde Sonnenberg eingegliedert.

Bevölkerungsentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr Einwohner
199210 815
199510 484
200010 369
200510 095
20109 390
20159 063
Jahr Einwohner
20209 108
20219 151
20229 047
20238 965
20248 922
20258 858
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Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember[12][13][14], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011, ab 2022 auf Basis des Zensus 2022

Politik

Amtsdirektoren

  • 1992–2003: Dietmar Nobis
  • 2003–2024: Frank Stege
  • seit 2024: Nico Zehmke

Stege wurde am 8. April 2019 vom Amtsausschuss für weitere acht Jahre in seinem Amt bestätigt.[15] Stege trat am 30. September 2024 in den Ruhestand.[16]

Am 15. April 2024 wählte der Amtsausschuss Nico Zehmke für eine achtjährige Amtszeit ab 1. Oktober 2024 zum Amtsdirektor.[16]

Gemeindepartnerschaften

Commons: Amt Gransee und Gemeinden – Sammlung von Bildern und Audiodateien

Belege

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