Amt Pritzwalk-Land

ehemaliges Amt im Landkreis Prignitz From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Amt Pritzwalk-Land war ein 1992 gebildetes Amt in Brandenburg, in dem zunächst 17 Gemeinden im damaligen Kreis Pritzwalk (heute Landkreis Prignitz, Brandenburg) zu einem Verwaltungsverbund zusammengefasst waren. Es wurde 2002 wieder aufgelöst.

Geographische Lage

Das Amt Pritzwalk-Land grenzte im Norden an das Amt Meyenburg und das Amt Wittstock-Land, im Osten an das Amt Heiligengrabe/Blumenthal, im Süden und Westen an das Amt Groß Pankow/Prignitz und im Nordwesten an das Amt Putlitz-Berge.

Geschichte

Der Minister des Innern des Landes Brandenburg erteilte der Bildung des Amtes Heiligengrabe/Blumenthal am 27. Juli 1992 mit Wirkung zum 1. August 1992 seine Zustimmung.[1] Das Amt hatte seinen Sitz in Pritzwalk und bestand aus den Gemeinden:

  1. Alt Krüssow
  2. Beveringen
  3. Boddin-Langnow
  4. Buchholz
  5. Falkenhagen
  6. Gerdshagen
  7. Giesensdorf
  8. Grabow-Buckow
  9. Halenbeck
  10. Kemnitz
  11. Klein Woltersdorf
  12. Mesendorf
  13. Preddöhl
  14. Rohlsdorf
  15. Sadenbeck
  16. Steffenshagen
  17. Wilmersdorf

Zum 31. Dezember 2001 erfolgten die Eingemeindungen von Grabow-Buckow und Preddöhl in die Gemeinde Kümmernitztal[2], von Giesensdorf nach Pritzwalk[3] sowie der Zusammenschluss von Halenbeck und Rohlsdorf zur neuen Gemeinde Halenbeck-Rohlsdorf.[4] Die Gemeinden Gerdshagen, Halenbeck-Rohlsdorf und Kümmernitztal wurden zum 1. Juli 2002 dem Amt Meyenburg zugeordnet.[5] Die Gemeinden Alt Krüssow, Beveringen, Buchholz, Falkenhagen, Kemnitz, Klein Woltersdorf, Mesendorf, Sadenbeck, Steffenshagen und Wilmersdorf wurden zum 31. Dezember 2002 nach Pritzwalk eingemeindet und das Amt damit aufgelöst.[6] Die Gemeinde Boddin-Langnow wurde zum 31. Dezember 2002 in die Gemeinde Groß Pankow eingegliedert.[7]

Amtsdirektor

Erster und einziger Amtsdirektor des Amtes Pritzwalk-Land war Rainer Greve. Er war nach der Wende zunächst Bürgermeister der Gemeinde Falkenhagen, bevor er 1992 zum Amtsdirektor gewählt wurde.[8]

Belege

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