Amt Spreenhagen

Amt im Land Brandenburg From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Amt Spreenhagen ist ein 1992 gebildetes Amt im Landkreis Oder-Spree des Landes Brandenburg, in dem sich ursprünglich sieben Gemeinden im damaligen Kreis Fürstenwalde zu einem Verwaltungsverbund zusammengeschlossen hatten. Sitz der Amtsverwaltung ist die Gemeinde Spreenhagen. Durch Eingliederungen und Gemeindezusammenschlüsse hat sich die Zahl der amtsangehörigen Gemeinden auf drei Gemeinden reduziert.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
?
Amt Spreenhagen
Deutschlandkarte, Position des Amtes Spreenhagen hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 52° 21′ N, 13° 52′ O
Bestandszeitraum: 1992–
Bundesland:Brandenburg
Landkreis: Oder-Spree
Fläche: 173,88 km²
Einwohner: 8636 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 50 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: LOS, BSK, EH, FW
Amtsschlüssel: 12 0 67 5709
Amtsgliederung: 3 Gemeinden
Adresse der
Amtsverwaltung:
Hauptstraße 13
15528 Spreenhagen
Website: Amt Spreenhagen
Amtsdirektor: Sascha Sefeloge[2]
Lage des Amtes Spreenhagen im Landkreis Oder-Spree
KarteBriesenFriedlandGrünheideSchöneicheStorkowVogelsangWoltersdorf
Karte
Schließen
Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen

Geographische Lage

Das Amt Spreenhagen liegt im Westen des Landkreises Oder-Spree und grenzt im Westen an die amtsfreie Stadt Königs Wusterhausen (Landkreis Dahme-Spreewald) und an den Bezirk Treptow-Köpenick (Berlin), im Norden an die amtsfreie Stadt Erkner und die amtsfreie Gemeinde Grünheide (Mark), im Osten an die amtsfreie Stadt Fürstenwalde/Spree und im Süden an das Amt Scharmützelsee, die amtsfreie Stadt Storkow (Mark) und die amtsfreie Gemeinde Heidesee (Landkreis Dahme-Spreewald). Nächstgelegene Bahnstrecken sind die Bahnstrecke Grunow–Königs Wusterhausen und die Bahnstrecke Berlin–Guben.

Gemeinden und Ortsteile

Das Amt Spreenhagen verwaltet drei Gemeinden[3][4]:

Geschichte

Der Minister des Innern des Landes Brandenburg erteilte der Bildung des Amtes Spreenhagen am 20. Juli 1992 seine Zustimmung[5]. Als Zeitpunkt des Zustandekommens des Amtes wurde der 31. Juli 1992 festgelegt. Das Amt hat seinen Sitz in der Gemeinde Spreenhagen und bestand zunächst aus sieben Gemeinden im damaligen Kreis Fürstenwalde:

  1. Braunsdorf
  2. Gosen
  3. Hartmannsdorf
  4. Markgrafpieske
  5. Neu Zittau
  6. Rauen
  7. Spreenhagen

Zum 31. Dezember 2001 wurde Braunsdorf in die Gemeinde Spreenhagen eingegliedert[6]. Zum 31. Juli 2002 bildeten die Gemeinden Hartmannsdorf und Spreenhagen die neue Gemeinde Spreenhagen[7]. Zum 26. Oktober 2003 wurde die Gemeinde Markgrafpieske per Gesetz in die Gemeinde Spreenhagen eingegliedert, und die Gemeinden Gosen und Neu Zittau bildeten die neue Gemeinde Gosen-Neu Zittau.[8] Damit bestand das Amt Spreenhagen aus nur noch drei Gemeinden.

Bevölkerungsentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr Einwohner
19926 682
19956 922
20007 785
20058 152
20108 289
20158 263
Jahr Einwohner
20208 803
20218 878
20228 674
20238 711
20248 636
Schließen

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember[9][10][11], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011, ab 2022 auf Basis des Zensus 2022

Amtsdirektor

  • 1992–2023: Hans-Joachim Schröder
  • seit 2024: Sascha Sefeloge

Schröder wurde am 11. April 2016 durch den Amtsausschuss für seine vierte achtjährige Amtsperiode gewählt.[12] Sefeloge wurde im Oktober 2023 durch den Amtsausschuss für eine achtjährige Amtszeit gewählt.[13]

Commons: Amt Spreenhagen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI