Andrea Anastasi
italienischer Volleyballspieler und -trainer
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Andrea Anastasi (* 8. Oktober 1960 in Poggio Rusco) ist ein italienischer Volleyballtrainer und ehemaliger Volleyball-Nationalspieler.
| Andrea Anastasi | |
|---|---|
| 2012 beim FinalFour | |
| Porträt | |
| Geburtsdatum | 8. Oktober 1960 |
| Geburtsort | Poggio Rusco, Italien |
| Größe | 1,83 m |
| Position | Zuspiel |
| Vereine | |
1977–1980 1980–1983 1983–1987 1987–1991 1991–1992 1992–1993 1994–1995 1995–1999 1999–2003 2003–2005 2005–2007 2007–2010 2011–2013 2014–2019 2018 2019–2022 2022–2023 2023–2025 seit 2026 |
Stationen als Spieler: Pallavolo Parma Panini Modena Kutiba Falconara Sisley Treviso Schio Sport Gioia del Colle Stationen als Trainer: Pallavolo Brescia Gabeca Volley Monza Italien Piemonte Volley Spanien Italien Polen Trefl Gdańsk Belgien Projekt Warschau Sir Safety Perugia Pallavolo Piacenza Berlin Recycling Volleys |
| Nationalmannschaft | |
| 1981–1991 | A-Nationalmannschaft |
| Erfolge | |
| 1983 1986 1988 1989 1990 1990 1991 1991 |
CEV-Pokalsieger CEV-Pokalsieger Platz 9 Olympische Spiele Seoul Europameister in Schweden Sieger Weltliga Weltmeister in Brasilien CEV-Pokalsieger Sieger Weltliga |
| Stand: 1. Juni 2026 | |
Karriere als Spieler
Andrea Anastasi begann seine Karriere als Zuspieler 1977 bei Pallavolo Parma. 1980 wechselte er zu Panini Modena, mit dem er 1983 den CEV-Pokal gewann. Danach ging er zu Kutiba Falconara, wo er 1986 erneut CEV-Pokalsieger wurde. 1987 wechselte Anastasi zu Sisley Treviso. Auch hier gewann er in seinem letzten Jahr 1991 den CEV-Pokal. Seine Spielerkarriere ließ er bei Schio Sport und bei Gioia del Colle ausklingen.
Seit 1981 spielte Andrea Anastasi auch in der Italienischen Nationalmannschaft, mit der er 141 Länderspiele absolvierte. Höhepunkte waren hier 1988 die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Seoul, der Sieg bei der Europameisterschaft 1989 in Schweden, der Weltmeistertitel 1990 in Brasilien sowie die Siege in der Weltliga 1990 und 1991.
Karriere als Trainer
Andrea Anastasi startete seine Trainerkarriere 1994 in der Serie A2 bei Pallavolo Brescia. Danach wechselte er in die Serie A1 zu Gabeca Montechiari, wo er vier Jahre Trainer war. 1999 übernahm er für vier Jahre die Italienische Männer-Nationalmannschaft, mit der er 1999 und 2000 die Weltliga gewann, 1999 und 2003 Europameister wurde und bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney die Bronzemedaille gewann. Von 2003 bis 2005 war er wieder in der Serie A1 bei BreBranca Lannutti in Cuneo tätig. Danach übernahm Anastasi die Spanische Nationalmannschaft, mit der er 2007 Europameister wurde. Von 2007 bis 2010 trainierte er wieder Italien. Von 2011 bis 2013 arbeitete er als Trainer der Polnischen Nationalmannschaft. 2011 und 2012 wurde er dort zum Trainer des Jahres gewählt. Er wechselte 2014 zu Danzig, wo er mehrfach den Pokal gewinnen konnte. 2018 die belgische Nationalmannschaft. 2019 wechselte er für 3 Jahre wieder nach Polen zu Projekt Warschau, anschließend nach Italien zu Perugia und gewann dort den Italienischen Supercup sowie die Volleyball-Klub-Weltmeisterschaft 2022. Zwischen 2023 und 2025 war er Trainer bei Piacenza[1]. Nach einem Jahr Pause ist Anastasi Trainer der Berlin Recycling Volleys[2].
Weblinks
- Trainerprofil beim europäischen Volleyballverband CEV (englisch)
- Profil bei Volleybox
- Andrea Anastasi in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
- Andrea Anastasi auf Prabook.com