Andrij Martynjuk

ukrainischer Leichtathlet From Wikipedia, the free encyclopedia

Andrij Andrijowytsch Martynjuk (ukrainisch Андрій Андрійович Мартинюк,[1] international nach englischer Umschrift Andriy Martynyuk; * 23. September 1990) ist ein ukrainischer Hammerwerfer.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Andrij Martynjuk
Nation Ukraine Ukraine
Geburtstag 23. September 1990 (35 Jahre alt)
Größe 184 cm
Gewicht 110 kg
Karriere
Disziplin Hammerwurf
Bestleistung 77,70 m (2012)
Status nicht aktiv
Medaillenspiegel
Jugend-WM 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Junioren-EM 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Logo der EAA
 U20-Europameisterschaften
Gold Novi Sad 2009 79,54 m (6 kg)
Logo der IAAF
 U18-Weltmeisterschaften
Gold Ostrava 2007 76,09 m (5 kg)
letzte Änderung: 2. Februar 2020
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Karriere

Andrij Martynjuk nahm bei den Jugendweltmeisterschaften 2007 im tschechischen Ostrava erstmals an einem bedeutenderen internationalen Wettbewerb teil, den er mit erzielten 76,09 m (5-kg-Hammer) als Erstplatzierter beendete.[2]

Nachdem sich Martynjuk ein Jahr später bei den Juniorenweltmeisterschaften 2008 in Bydgoszcz, Polen, mit 72,26 m (6-kg-Hammer) nur auf dem neunten Platz positionieren konnte,[3] verhalfen ihm geworfene 79,54 m (6-kg-Hammer) bei den Junioreneuropameisterschaften 2009 im serbischen Novi Sad zum Gewinn der Goldmedaille.[4]

2010 schleuderte Martynjuk den Hammer beim Winterwurf-Europacup in Arles, Frankreich, 70,54 m weit, was ihm Rang zwei einbrachte,[5] ehe er sich beim Winterwurf-Europacup 2011 in der bulgarischen Hauptstadt Sofia mit 71,10 m als Dritter erneut auf das Siegertreppchen begab.[6] Nur kurz darauf wurde Martynjuk bei den U23-Europameisterschaften 2011 in Ostrava, Tschechien, mit 71,47 m Siebter.[7]

Beim Winterwurf-Europacup 2012 im montenegrinischen Bar mit 71,37 m auf Platz zwei erfolgreich,[8] schied Martynjuk bei den anschließenden Europameisterschaften in Helsinki mit 71,69 m bereits in der Qualifikation aus.[9]

Nach einem Sieg beim Winterwurf-Europacup 2014 in Leiria, Portugal (71,83 m),[10] sowie beim Wurf-Europacup 2016 in Arad, Rumänien (69,77 m),[11] ging Martynjuk bei den Europameisterschaften 2016 in Amsterdam leer aus, wo 72,37 m seiner Teilnahme schon im Vorausscheid ein Ende setzten.[12] Noch drei Wochen zuvor hatte sich Martynjuk mit 74,90 m in Luzk als Ukrainischer Meister feiern lassen können.[13]

2017 errang Martynjuk beim Wurf-Europacup im spanischen Las Palmas de Gran Canaria einen weiteren Europacuptriumph – er gewann mit 70,46 m.[14]

Einzelnachweise

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