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Angela Krauß

deutsche Schriftstellerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Angela Krauß (* 2. Mai 1950 in Chemnitz, DDR)[1] ist eine deutsche Schriftstellerin.

Angela Krauß 2001 beim Schlittschuhfahren
Angela Krauß beim Schlittschuhfahren während ihres Aufenthalts in der Villa Waldberta (2001)

Leben

Angela Krauß studierte nach einer Ausbildung zur Plakatmalerin[2] von 1969 bis 1972 Werbeökonomie an der Fachschule für Werbung und Gestaltung in Ost-Berlin. Anschließend arbeitete sie in der Werbung und Öffentlichkeitsarbeit. Von 1976 bis 1979 studierte sie am Literaturinstitut Johannes R. Becher in Leipzig, wo sie seit 1980 als freie Schriftstellerin lebt. 1984 erschien ihr Debütbuch Das Vergnügen. Seit 1988 ist sie Autorin des Suhrkamp Verlags.[3]

2000 hatte sie die Poetik-Dozentur der Universität Paderborn inne, 2004 hielt sie die Poetik-Vorlesungen an der Universität Frankfurt am Main.[4] 2016 hielt sie die Poetikvorlesung an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin.

Ehrenamtliches Engagement

Angela Krauß ist Mitglied des PEN Deutschland[5] und der Sächsischen Akademie der Künste,[4] seit 2006 ist sie auch Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz[6] sowie seit 2014 Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

Auszeichnungen

Werke (Auswahl)

Nachweise Werke:[4][13][14][15][16]

Hörbücher

Literatur

  • Anke Bastrop, Marion Gees (Hrsg.): Angela Krauß. (= Text + Kritik. Heft 208). edition text+kritik im Richard Boorberg Verlag, München 2015, ISBN 978-3-86916-432-8.
  • Marion Gees, Bernadette Malinowski, Michael Ostheimer, Jörg Pottbeckers (Hrsg.): Poetik des Zwischenraums: Zum Werk von Angela Krauß. Königshausen & Neumann, Würzburg 2014, ISBN 978-3-8260-5247-7.
  • Anke Jaspers: Suhrkamp und DDR: Literaturhistorische, praxeologische und werktheoretische Perspektiven auf ein Verlagsarchiv. Walter de Gruyter, 2022, ISBN 978-3-11-074275-6.
  • Astrid Köhler: Angela Krauß. In: Dies: Brückenschläge. DDR-Autoren vor und nach der Wiedervereinigung. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2007, ISBN 978-3-525-20853-3, S. 157–186.
  • Astrid Köhler: „Eben drehte ich mich beiläufig um“. Angela Krauß’ Rückblicke. In: Cahiers d'études germaniques. Publication semestrielle des Instituts d'Etudes Germaniques 58 (2010), ZDB-ID 2972296-2, S. 113–122.
  • Karsten Kruschel: Krauß, Angela. [hier falsch: Datierung Ausbildung Berlin]. In: Wilhelm Kosch (Begr.): Deutsches Literatur-Lexikon. Das 20. Jahrhundert. Biographisch-Bibliographisches Handbuch. Band 32: Krämer-Badoni – Kriegelstein, hrsg. von Lutz Hagestedt. De Gruyter, Berlin/Boston 2019, ISBN 978-3-11-063190-6, Sp. 307–323.
  • Claudia Löschner: Krauß, Angela. In: Killy Literaturlexikon. Band 7, De Gruyter, Berlin/Boston 2010, ISBN 978-3-11-022048-3, S. 26–28.
  • Jörg Magenau: Das Werk sind nicht die Bücher. Ein Gespräch mit Angela Krauß über Lebenskunst und poetische Existenz. In: Sinn und Form 3/2025, S. 357–367.

Einzelnachweise

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