Ann-Kathrin Büüsker
deutsche Journalistin
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Ann-Kathrin Büüsker (* 8. Mai 1988 in Oldenburg) ist eine deutsche Journalistin und Moderatorin. Seit 2014 arbeitet sie für den Deutschlandfunk in Berlin, von 2021 bis 2025 als Hauptstadtkorrespondentin für Klima- und Umweltpolitik.
Leben
Ann-Kathrin Büüsker wurde am 8. Mai 1988 in Oldenburg geboren.[1][2] Sie wuchs in Wiefelstede auf und machte 2007 ihr Abitur am Jade-Gymnasium in Jaderberg.[3][4] Von 2007 bis 2011 absolvierte sie ein Bachelorstudium der Geschichte und Gender Studies an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sowie an der Universität Groningen. Im Anschluss beendete sie dort 2014 ein Masterstudium in Europäischer Geschichte mit dem Schwerpunkt Römische Antike.[5][6]
Im Jahr 2011 begann sie, als Moderatorin und Musikredakteurin für den Lokalsender oldenburg eins zu arbeiten.[5] Für ihr dort produziertes Radio-Feature über „Asoziale im Nationalsozialismus“ wurde sie 2014 mit dem Niedersächsischen Medienpreis ausgezeichnet.[7] Von April 2014 bis September 2015 absolvierte sie ein Volontariat beim Deutschlandradio.[5] Im Oktober 2015 wechselte sie als Redakteurin und Moderatorin in die Abteilung Aktuelles beim Deutschlandfunk, wo sie unter anderem die Sendung Informationen am Morgen moderierte.[8] 2017 gehörte sie zu den Gründungs-Hosts des Podcasts Der Tag, den sie bis Mitte 2021 präsentierte.[9] Im Anschluss übernahm sie die Position der Hauptstadtkorrespondentin des Deutschlandfunks für Klima-, Umwelt-, Energie- und Landwirtschaftspolitik. Zum 1. Juni 2025 wechselte sie in die Umweltredaktion des Senders.[10]
Zwischenzeitlich moderierte sie die Podcasts Netz aus Lügen der Bundeszentrale für politische Bildung sowie Filterbabbel mit Karolin Schwarz.[11][12]
Büüsker ist regelmäßig als politische Beobachterin in Fernsehsendungen und Podcasts zu Gast, darunter Anne Will, Markus Lanz, Phoenix vor Ort, das ZDF-Morgenmagazin und die Aktuelle Stunde.[13]
Auszeichnungen
- 2014: Niedersächsischer Medienpreis (1. Platz in der Kategorie Information)
- 2017: Medium Magazin „Top 30 bis 30“
Schriften
- Arme Mieter, armes Klima: Reiches Heizungsgesetz. In: Blätter für deutsche und internationale Politik. Band 71, Nr. 4/2026. Blätter Verlagsgesellschaft mbH, ISSN 0006-4416, S. 17–20 (blaetter.de).
- Warum Oldenburg keine römische Stadt wurde. In: Jana Esther Fries (Hrsg.): Auf Spurensuche mit Bagger und Pinsel. Isensee Verlag, Oldenburg 2015, ISBN 978-3-7308-1184-9, S. 49–55.