Ansgar Walther

britischer Wirtschaftswissenschaftler From Wikipedia, the free encyclopedia

Ansgar Walther (* im 20. Jahrhundert) ist ein britischer Wirtschaftswissenschaftler.

Werdegang, Forschung und Lehre

Walther studierte Wirtschaftswissenschaft an der University of Oxford, an der er 2008 graduierte. Anschließend ging er zum Masterstudium an die University of Cambridge, nach dessen Abschluss 2009 folgte bis 2013 ein Ph.D.-Studium unter Anleitung von Hamid Sabourian und Söenje Reiche. Anschließend war er als Postdoc bis 2016 am Nuffield College der University of Oxford, ehe er als Assistant Professor an die University of Warwick ging. 2018 ging er ans Imperial College London, dort rückte er 2022 zum Associate Professor auf. 2025 wurde er zum ordentlichen Professor an der University of Oxford berufen.

Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Tätigkeiten Walthers stehen Finanzkrisen und Regulierung, die Rolle unvollständiger Informationen in der Finanzwirtschaft und Makroökonomie sowie Auswirkungen von Digitalisierung und moderner Technologien wie Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz auf Finanzmärkte und -akteure inklusive FinTechs.

Walther wurde mehrfach für seine Arbeiten ausgezeichnet, unter anderem erhielt er eine Lamfalussy-Fellowship der Europäischen Zentralbank sowie 2022 von der American Finance Association den ersten Preis bei den Brattle Group Prizes für einen gemeinsam mit Andreas Fuster, Paul Goldsmith-Pinkham und Tarun Ramadorai im The Journal of Finance veröffentlichten Artikel[1] und den Ieke van den Burg Prize.[2]

Walther nimmt verschiedene Rollen bei wissenschaftlicher Periodika wahr, unter anderem ist er Teil der Redaktion des The Review of Economic Studies und des Review of Finance.

Einzelnachweise

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