Anton Digeon von Monteton
preußischer Generalmajor
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Anton Digeon von Monteton (* 28. Februar 1860 in Alt-Bertkow; † 8. Februar 1937 in Ilsenburg (Harz)) war ein preußischer Generalmajor.

Leben und Wirken
Anton Digeon von Monteton entstammte dem ursprünglich französischen protestantischen Adelsgeschlecht Digeon von Monteton, das nach der Aufhebung des Edikts von Nantes im 18. Jahrhundert in protestantische deutsche Gebiete auswanderte. Die Familie war im preußischen Militär und Adel verankert und gliederte sich in zwei große Familienlinien. Seine Vorfahren gehörten zur Linie II, die zeitweise[1] bis auf das altmärkische Gut (Alt)-Bertkow ohne größeren nennenswerten Grundbesitz blieb.
Anton Digeon von Monteton diente in der preußischen Armee mit Eintritt 1879 beim Anhaltischen Infanterie-Regiments Nr. 93[2] wurde 1880 Seconde-Leutnant und 1889 Premieur-Leutnant (Oberleutnant), zunächst ohne Patent. Wenige Wochen danach erhielt er sein Patent mit Charge und war ab Ende Januar 1894 vom Dienstrang Hauptmann und von der Dienststellung Kompaniechef, Standort Dessau. Weitere militärische Daten liegen noch nicht vor. Anton Digeon von Monteton erreichte den Rang eines Generalmajors.
Familie
Seine Eltern waren der kgl. preußische Rittmeister Otto Digeon von Monteton (1822–1913) und Armgard von Krosigk-Hohenerxleben (1823–1875), Tochter der Lisette von Westphalen und des anhalt. Landrats Adolf von Krosigk-Hohenerxleben. Anton hatte mehrere Geschwister, darunter den Generalleutnant Adolf (Adolf Wilhelm) Digeon von Monteton (1851–1946),[3] den Generalmajor Wilhelm Digeon von Monteton (1853–1931). Seine Schwester Armgard Digeon von Montenton (1863–1942) blieb unvermählt, lebte in Ilsenburg (Harz) und war zuletzt Oberin i. R. Die beiden Nichten Armgard, sie Johanniterschwester, und Marie lebten lange in der DDR. Der Vater war als Schriftsteller tätig und neunzehn Jahre Gutsherr in Bertkow, welches er mit Gewinn wieder verkaufte.[4]
Anton Digeon von Montenton heiratete 1885 in Ballenstedt Elisabeth von Alvensleben aus dem Hause Eichenbarleben, einer Tochter des kgl. preußischen Generalleutnants Werner VIII. von Alvensleben und der Elisabeth Kahl. Aus ihrer Ehe gingen mehrere Kinder hervor, darunter:
- Constantin Digeon von Monteton (1886–1944), dt. Generalmajor, unvermählt
- Albrecht Digeon von Monteton (1887–1946), dt. Generalleutnant, verheiratet m. Margarete Gräfin von der Schulenburg (1898–1958), drei Kinder
Literatur
- Hans Friedrich von Ehrenkrook, Friedrich Wilhelm Euler, Jürgen von Flotow: Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser. B (Briefadel). 1957. Band II, Band 16 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsche Adelsverbände, Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke, Glücksburg/Ostsee 1957, ISSN 0435-2408, S. 80–81.
- Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der Deutschen Adelsgenossenschaft. Teil B (Briefadel). 1939. Jahrgang 88, Justus Perthes, Gotha 1938, S. 95 ff.
- Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser. 1882. Jahrgang 32, Justus Perthes, Gotha 1881, S. 505.