Ordina debütierte im Dezember 1984 in Val di Sole im Weltcup und belegte dabei den zweiten Platz über 5km. Es folgte ein fünfter Platz über 10km und zum Saisonende der 13. Platz im Gesamtweltcup. In der Saison 1986/87 kam sie im Weltcupeinzel fünfmal unter die ersten Zehn. Dabei errang sie in Lahti den dritten Platz über 5km Freistil. Zudem siegte sie dort mit der Staffel. Bei den nordischen Skiweltmeisterschaften 1987 in Oberstdorf holte sie mit der sowjetischen Staffel die Goldmedaille und belegte den neunten Rang über 20km Freistil. Die Saison beendete sie auf dem 11. Platz im Gesamtweltcup. In der folgenden Saison wurde sie bei drei Weltcupstarts zweimal Dritter und einmal Zehnter und erreichte damit zum Saisonende den 14. Platz im Gesamtweltcup. Bis zum Ende der Saison 1992/93 startete sie für Russland, in der nächsten Saison wechselte sie zum schwedischen Verband.[1] Ihren ersten internationalen Auftritt nach dem Verbandswechsel hatte sie bei den Olympischen Winterspielen 1994 in Lillehammer. Dort waren der siebte Platz über 15km Freistil und der sechste Rang mit der Staffel ihre besten Resultate. Im Weltcupeinzel errang sie zudem drei Platzierungen unter die ersten Zehn. Beim Weltcup in Falun wurde sie Dritte mit der Staffel. Zum Saisonende belegte sie den 14. Platz im Gesamtweltcup. Ebenfalls im Jahr 1994 gewann sie den Kangaroo Hoppet.[2] In der folgenden Saison kam sie im Weltcupeinzel fünfmal unter die ersten Zehn und erreichte damit den 12. Platz im Gesamtweltcup. Beim Saisonhöhepunkt den nordischen Skiweltmeisterschaften 1995 in Thunder Bay gewann sie mit der Staffel und über 30km Freistil jeweils die Bronzemedaille. Zudem errang sie den 14. Platz über 15km klassisch, den zehnten Platz über 5km klassisch und den sechsten Platz im Verfolgungsrennen. Beim folgenden Weltcup in Sapporo wurde sie Dritte mit der Staffel. Außerdem siegte sie in der Saison 1994/95 zweimal im Continental-Cup. Nachdem sie in der Saison 1995/96 pausierte, war in der Saison 1996/97 der vierte Platz in Falun über 5km Freistil ihr bestes Saisonergebnis im Weltcup. Ihre besten Resultate bei den nordischen Skiweltmeisterschaften 1997 in Trondheim waren der achte Platz im Verfolgungsrennen und der siebte Rang über 5km klassisch. Die Saison beendete sie auf dem 16. Platz im Gesamtweltcup. In der Saison 1997/98 erreichte sie im Weltcupeinzel drei Top-Zehn-Ergebnisse und belegte abschließend den 16. Rang im Gesamtweltcup. Ihre besten Ergebnisse beim Saisonhöhepunkt den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano waren der 11. Platz über 30km Freistil und der achte Rang mit der Staffel. Nach Platz sieben zu Beginn der folgenden Saison in Muonio über 5km Freistil, wurde sie in Toblach Zweite über 5km Freistil und Dritte beim anschließenden Verfolgungsrennen. Es folgte beim Weltcup in Otepää ein zweiter Platz über 10km klassisch. Bei den nordischen Skiweltmeisterschaften 1999 in Ramsau am Dachstein belegte sie den 13. Platz über 5km klassisch, den neunten Rang über 15km Freistil und den siebten Platz im Verfolgungsrennen. Die Saison beendete sie auf dem 16. Platz im Langdistanzweltcup, auf dem zehnten Rang im Sprintweltcup und auf dem siebten Platz im Gesamtweltcup. In der Saison 1999/2000 kam sie zehnmal in die Punkteränge. Ihre beste Platzierung dabei war der sechste Platz über 10km Freistil in Sappada. In der folgenden Saison startete sie im Marathon-Cup. Dabei belegte sie den zweiten Platz beim American Birkebeiner und den dritten Platz beim Wasalauf. Zudem siegte sie beim Finlandia-hiihto und gewann damit die Gesamtwertung des Marathoncups. Auch in ihrer letzten aktiven Saison 2001/02 nahm sie an Wettbewerben des Marathon Cups teil. Sie errang dabei jeweils den zweiten Platz beim Marcialonga und beim Tartu Maraton und den dritten Platz beim Wasalauf. Im Februar 2002 siegte sie beim Transjurassienne und gewann wie im Vorjahr die Gesamtwertung.
Ordina wurde 23-mal schwedische Meisterin, davon 22 Einzeltitel. Sie siegte viermal über 5km (1994, 1998–2000), einmal über 10km (1994), viermal über 15km (1995, 1998–2000), siebenmal über 30km (1993–1995, 1998–2001), sechsmal in der Verfolgung (1994, 1995, 1997–2000) und einmal mit der Staffel (1995) von Skellefteå SK.[3] Bereits 1988 war sie UdSSR-Meisterin über 30km geworden.
Nach einem Studium der Rechtswissenschaften arbeitete Ordina schon in Russland als Polizistin, nach ihrer Aktivenkarriere im Jahre 2002 schloss sie eine weitere Ausbildung bei der schwedischen Polizei ab und ist bei der Grenzpolizei in Karlstad beschäftigt.[1] Sie ist mit ihrem früheren Trainer Leonid Kusmin verheiratet und hat eine Tochter.
Teilnahmen an Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen
Olympische Spiele
1994 Lillehammer: 6. Platz Staffel, 7. Platz 15km Freistil, 9. Platz 10km Verfolgung, 9. Platz 30km klassisch, 10. Platz 5km klassisch, 11. Platz 5km klassisch
1998 Nagano: 8. Platz Staffel, 11. Platz 30km Freistil, 19. Platz 15km klassisch, 19. Platz 10km Verfolgung, 24. Platz 5km klassisch