Ardning

Gemeinde im Bezirk Liezen, Steiermark From Wikipedia, the free encyclopedia

Ardning ist eine Gemeinde mit 1308 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025) in der Obersteiermark im Gerichtsbezirk bzw. Bezirk Liezen.

Schnelle Fakten Wappen, Österreichkarte ...
Ardning
WappenÖsterreichkarte
Wappen von Ardning
Ardning (Österreich)
Ardning (Österreich)
Basisdaten
Staat: Osterreich Österreich
Land: Steiermark Steiermark
Politischer Bezirk: Liezen
Kfz-Kennzeichen: LI
Fläche: 34,05 km²
Koordinaten: 47° 35′ N, 14° 22′ O
Höhe: 696 m ü. A.
Einwohner: 1.308 (1. Jän. 2025)
Bevölkerungsdichte: 38 Einw. pro km²
Postleitzahl: 8904
Vorwahl: 03612
Gemeindekennziffer: 6 12 06
Adresse der Gemeinde-
verwaltung:
Oberdorf 250
8904 Ardning
Website: ardning.at
Politik
Bürgermeister: Reinhard Metschitzer (SPÖ)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2020)
(15 Mitglieder)
10
5
10 5 
Insgesamt 15 Sitze
Lage von Ardning im Bezirk Liezen
Übersichtskarte der Gemeinden im gesamten Bezirk LiezenAich (Expositur Gröbming)Gröbming (Expositur Gröbming)Haus (Expositur Gröbming)Michaelerberg-Pruggern (Expositur Gröbming)Mitterberg-Sankt Martin (Expositur Gröbming)Öblarn (Expositur Gröbming)Ramsau am Dachstein (Expositur Gröbming)Schladming (Expositur Gröbming)Sölk (Expositur Gröbming)GrundlseeLassing
Übersichtskarte der Gemeinden im gesamten Bezirk Liezen
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Ardning von Süden
Ardning von Süden
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
Schließen

Geografie

Ardning liegt im Bezirk Liezen. Die Seehöhe beträgt 696 Meter. Die Gesamtfläche beträgt 34,05 km². Damit liegt die Gemeinde Ardning flächenmäßig unter den 51 Gemeinden des Bezirks Liezen auf Platz 39. Auf dem Gemeindegebiet liegt das Pürgschachen-Moor, das sich über einen Kilometer durch das Ennstal zieht.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende drei Ortschaften (Einwohner Stand 1. Jänner 2025[1]):

  • Ardning (906) samt Haindlgraben, Harsbach, Hinterstatt, Lainken, Oberdorf und Unterdorf
  • Frauenberg (253) samt Forchner und Kulm (mit Wallfahrtskirche auf der Kuppe)
  • Pürgschachen (149)
  • Ardningalm samt Ardningalm-Bungalowsiedlung

Die Gemeinde besteht aus der einzigen Katastralgemeinde Ardning.

Nachbargemeinden

Spital am Pyhrn (KI)
Liezen Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Admont
Selzthal

Geschichte

Die Herkunft des Gemeindenamens ist umstritten. Nicht unwahrscheinlich ist, dass sich „Ardning“ vom slawischen Wort „jar“ für „Graben“ oder „Schlucht“ ableitet, was durch die geographische Lage gestützt wird. Erstmals erwähnt wurde Ardning im Jahre 1077 als „Arnich“.[2]

Nach den Februarkämpfen 1934 wurde der Nationalratsabgeordnete Koloman Wallisch am 18. Februar 1934 in Ardning verhaftet und am folgenden Tag in Leoben zum Tode verurteilt.[3]

Bevölkerungsentwicklung

Ardning: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2025
Jahr  Einwohner
1869
 
769
1880
 
811
1890
 
746
1900
 
709
1910
 
861
1923
 
852
1934
 
905
1939
 
835
1951
 
887
1961
 
907
1971
 
1.003
1981
 
1.063
1991
 
1.237
2001
 
1.251
2011
 
1.185
2021
 
1.279
2025
 
1.308
Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wallfahrtskirche Frauenberg an der Enns
Filialkirche Ardning
Rundblättriger Sonnentau (Drosera rotundifolia) im Pürgschachen-Moor.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaftssektoren

Von den landwirtschaftlichen Betrieben des Jahres 2010 wurden 23 im Haupt-, 38 im Nebenerwerb, zwei von Personengesellschaften und sechs von juristischen Personen geführt. Von den 25 Erwerbstätigen im Produktionssektor arbeiteten 22 im Baugewerbe. Die größten Arbeitgeber im Dienstleistungssektor waren die Bereiche soziale und öffentliche Dienste (53), Verkehr (32) und Handel (20 Erwerbstätige).[4][5][6]

Weitere Informationen Wirtschaftssektor, Anzahl Betriebe ...
Wirtschaftssektor Anzahl Betriebe Erwerbstätige
2011 2001 2011 2001
Land- und Forstwirtschaft 1) 69 79 37 30
Produktion 4 7 25 107
Dienstleistung 45 33 145 130
Schließen

1) Betriebe mit Fläche in den Jahren 2010 und 1999

Arbeitsmarkt, Pendeln

Von den 586 Erwerbstätigen, die 2011 in Ardning wohnten, arbeiteten 111 in der Gemeinde. Mehr als achtzig Prozent der Arbeitnehmer pendelten aus.[7]

Fremdenverkehr

Die Gemeinde bildet gemeinsam mit Altenmarkt bei St. Gallen, Admont, Landl und St. Gallen den Tourismusverband „Alpenregion Nationalpark Gesäuse“. Dessen Sitz ist in Admont.[8]

Verkehr

Politik

Die Wikipedia wünscht sich an dieser Stelle ein Bild vom hier behandelten Ort.

Motiv: Gemeindeamt/Rathaus der Gemeinde

Falls du dabei helfen möchtest, erklärt die Anleitung, wie das geht.
BW

Gemeinderat

Der Gemeinderat hat 15 Mitglieder.

Bürgermeister

  • bis 2005 Adolf Koinegg
  • 2005–2017 Johann Egger (SPÖ)[14]
  • seit 2017 Reinhard Metschitzer (SPÖ)[15]

Wappen

Im Jahr 1980 wurde der Gemeinde folgendes Wappen verliehen:

Im geteilten und oben wieder geteilten Schild eine silberne Lilie im grünen, ein schwarzer Querfaden im silbernen und ein silberner Sonnentau mit einer Blüte und sechs Blättern im roten Feld.

Die Lilie symbolisiert die Wallfahrtskirche Frauenberg, der Querfaden die Landesgrenze und der Sonnentau wächst im Feuchtgebiet Pürgschachen-Moor.[2]

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI