Arthur Bach
Deutscher Pädagoge, evangelischer Religionslehrer und Autor
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Arthur Friedrich Karl Bach (* 3. Juni 1900 in Gosenbach, Kreis Siegen; † 15. November 1968) war ein deutscher Pädagoge, evangelischer Religionslehrer und Autor christlicher Jugendliteratur. Er war Mitglied der Bekennenden Kirche während der Zeit des Nationalsozialismus und wirkte nach 1945 maßgeblich am Aufbau der evangelischen Bildungsarbeit in der Evangelischen Kirche im Rheinland mit.
Herkunft und frühe Jahre
Arthur Bach wurde am 3. Juni 1900 als Sohn eines Obersteigers im vom Pietismus geprägten Siegerland geboren.[1] Er wuchs als ältester von vier Geschwistern auf. Ab seinem zehnten Lebensjahr lebte die Familie in Steele und anderen Orten des Ruhr- und Sieggebietes. Seine Mutter nahm ihn regelmäßig zu Bibelstunden mit.[2]
Nach Abschluss der Volksschule besuchte Bach ab Ostern 1914 die Seminarpräparandenanstalt in Essen und bestand im April 1917 die Seminaraufnahmeprüfung, die dem Erwerb der Mittleren Reife gleichkam. Anschließend wechselte er auf das Lehrerseminar in Kettwig. Seine Ausbildung wurde im Frühjahr 1918 durch ein halbes Jahr Militärdienst unterbrochen. Im Dezember 1919 legte er die erste Lehrerprüfung ab.[2]
Aufgrund des Lehrerüberschusses in der Rheinprovinz begann Bach im Januar 1920 seine berufliche Tätigkeit an der Handelsschule in Hamborn, wo sich die kuriose Situation ergab, dass seine Schülerinnen älter als ihr Lehrer waren. Von 1921 bis 1922 arbeitete er als kaufmännischer Angestellter, bis er 1922 eine Anstellung an der Volksschule in Hamborn fand.[2]
Von 1925 bis 1927 war Bach als Jugendverbandssekretär in die Bundeszentrale des Jugendbundes für Entschiedenes Christentum (E.C.) nach Berlin berufen. Dort gab er zusammen mit dem Bundesdirektor das Vereinsorgan Die Jugendhilfe heraus und arbeitete als Redakteur an der Zeitschrift Die Führerhilfe mit.[2] Nach seiner Rückkehr in den Schuldienst in Hamborn im Jahr 1927 legte er 1931 die Mittelschullehrerprüfung in den Fächern Religion und Geschichte ab, 1932 folgte die Prüfung in Deutsch. In allen drei Fächern wurde ihm das Prädikat „sehr gut“ zuerkannt.[3]
Zeit des Nationalsozialismus
Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde Bach nach der Umwandlung der gehobenen Klassen der Stadt Duisburg-Hamborn in eine Mittelschule im Jahr 1939 nicht übernommen, sondern aus politischen Gründen an die Volksschule zurückversetzt, obwohl sich Vorgesetzte und Kollegen für ihn eingesetzt hatten. Die Ablehnung erfolgte auf Grund eines Gutachtens der Gauleitung des Gaues Essen vom 31. Januar 1939, in dem es hieß: „Der Lehrer Arthur Bach [...] hat durch sein bisheriges Verhalten zu erkennen gegeben, daß er nicht auf dem Boden der Nationalsozialistischen Weltanschauung steht. Während er für die Bewegung nicht tätig ist, tritt er als fanatischer Kämpfer für die Bekenntnisfront ein.“[4]
Bach gehörte vor 1933 dem Christlich-Sozialen Volksdienst an. Mit 14 Jahren war er bereits Mitglied des Jugendbundes für Entschiedenes Christentum (E.C.) geworden, mit 16 Jahren übernahm er dort eine führende Rolle. Bis 1945 war er Vorsitzender des Jugendbundes für E.C. in Steele und bis in die 1950er Jahre zweiter Vorsitzender des rheinisch-westfälischen Verbandes.[2]
Mitglied der Bekennenden Kirche
1933 wurde Bach Mitglied der Bekennenden Kirche und in den Bruderrat der „Bekennenden Gemeinde“ Hamborn berufen. Im Januar 1934 nahm er an der Freien Reformierten Synode in Barmen teil, auf der zum ersten Mal die von Karl Barth auf der späteren Bekenntnissynode formulierte Barmer Erklärung vorgetragen wurde. Im Jahr 1934 leitete er eine große öffentliche Versammlung der Bekennenden Gemeinde Hamborn, auf der Martin Niemöller und Hermann Klugkist-Hesse sprachen. Nachdem er dem Leiter des Nationalsozialistischen Lehrerbundes (NSLB) auf dieser Versammlung das verlangte Wort zur Diskussion verweigert hatte, wurde er vom Kreisleiter des NSLB offiziell gerügt.[4] Trotz Verbot versammelte Bach den Bibelkreis weiterhin illegal in seiner Wohnung und blieb in der evangelischen Jugendarbeit tätig.[4]
1939 hatte Bach bei einer Vorladung durch die Geheime Staatspolizei (Gestapo) gegen den Vorwurf Stellung zu nehmen, er betreibe weiterhin konfessionelle Arbeit. In den Jahren 1937–1939 arbeitete er bei einer ganzen Reihe größerer öffentlicher Versammlungen des Jugendbundes für E.C., des CVJM und der Bekennenden Kirche mit und hielt Vorträge. Bei einer erneuten Vorladung wurde ihm grobe Dienstverletzung vorgeworfen und nahegelegt, seine öffentliche aktive kirchliche Tätigkeit unverzüglich einzustellen.[5]
Schriftstellerische Tätigkeit
Von etwa 1925 an entstanden eine Fülle kleinerer Lebensbilder über bedeutende christliche Gestalten aus Kirchengeschichte und Gegenwart. Sie waren für das christliche Haus sowie die Jugend- und Gemeindearbeit gedacht und gewannen in der nationalsozialistischen Zeit einen deutlich polemisch-apologetischen Akzent.[4]
Das 1936 erschienene Werk Große Soldaten und Christen sollte nachweisen, wie viele deutsche Soldaten überzeugte Christen gewesen sind, und aufzeigen, dass sich Christentum und Tapferkeit nicht ausschließen. Der Band So siegten sie (ebenfalls 1936 publiziert) sollte anhand von Märtyrerbeispielen Mut dazu machen, auch im Dritten Reich treu am christlichen Glauben festzuhalten. Nach 1939 durften beide Schriften nicht mehr gedruckt werden.[4]
1937 wurde Bach sowohl vom Kreisamtsleiter des Nationalsozialistischen Lehrerbundes wie von der Kreisleitung der Partei wegen dieser Bücher vorgeladen und ihm erklärt, dass sie als Störung der weltanschaulichen Ausrichtung des Volkes durch den Nationalsozialismus betrachtet würden.[6]
Angebliche Repressionen und NSDAP-Mitgliedschaft
Bei der Gestapo hatte sich eine umfangreiche Akte gegen Bach angesammelt. Der damalige Jugendpfarrer der Evangelischen Kirche im Rheinland machte ihn ausdrücklich darauf aufmerksam, dass bei der Gestapo in Düsseldorf sehr bedenkliches Material gegen ihn vorliege. Seine Post wurde mehrere Wochen durch die Gestapo überwacht, und es wurden berufliche Repressalien angewandt.[5]
Am 4. November 1939 versuchte der Ortsgruppenleiter von Hamborn ein Verfahren gegen Bach einzuleiten mit der Begründung, dass er im Religionsunterricht an zwei verschiedenen Schulen antinationalsozialistisch tätig sei. Dieses Verfahren kam nicht zustande, weil Bach bereits als Soldat eingezogen war. Noch 1944 wurde einer seiner Kollegen aufgefordert, belastendes Material gegen Bach beizubringen, wobei darauf hingewiesen wurde, es sei bereits ein umfangreiches Aktenstück zusammengestellt und es würde bestimmt noch gelingen, ihn ins Konzentrationslager zu bringen.[6]
Ungeachtet all dieser angeblichen Repressionen trat Bach zum 1. Mai 1937 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 4.034.801).[7]
Militärdienst
Von 1939 bis 1940 war Bach zur Wehrmacht einberufen. 1940 wurde er wieder entlassen und kehrte in die Volksschularbeit zurück. In der Endphase des Zweiten Weltkrieges wurde er 1944 wieder zur Wehrmacht eingezogen. In dieser Zeit konnte er sich nach einer anstrengenden Umschulung zum Pionier eine verhältnismäßig freie Stellung schaffen. Nach der Kapitulation geriet er in englische Gefangenschaft, aus der er nach kurzer Zeit entlassen wurde.[6]
Nachkriegszeit und kirchlicher Dienst
Entnazifizierung
Bereits am 18. Juli 1945 – nur zwei Monate nach Kriegsende – wurde Bach entnazifiziert und in Kategorie V (Entlastet) eingestuft.[8] Am 18. Juli 1945 wurde er an die Mittelschule in Hamborn zurückberufen. Die britische Militärregierung erkannte seine Rolle im Widerstand gegen den Nationalsozialismus und in der Bekennenden Kirche an.[9]
Kirchliche Ämter und Schulpolitik
Nach dem Krieg entfaltete Bach eine rege kulturelle Tätigkeit innerhalb des Evangelischen Kulturkreises in Hamborn. Diese Initiative war von dem Ziel geleitet, in der verworrenen Situation der Zeit den geistig interessierten Kreisen der Gemeinde durch Vorträge namhafter Wissenschaftler Wegweisung anzubieten. Die Abende waren von 300 bis 400 Personen besucht. Auf der Rednerliste standen prominente Namen wie die Professoren Paul Jordan, Hans-Rudolf Müller-Schwefe, Gerhard Ritter und die Schriftsteller Alois Wernig und Otto von Taube.[10]
1945 wurde Bach erneut ins Presbyterium seiner Gemeinde gewählt. Er wurde Mitglied der Kreissynode in Dinslaken und zweiter Vorsitzender der dortigen Arbeitsgemeinschaft "Pfarrer und Lehrer". Nach der Verlegung der Gemeinde Hamborn zum Kirchenkreis Duisburg gehörte er der Kreissynode an, war Mitglied des Kreissynodalvorstandes und Abgeordneter bei der rheinischen Landessynode. 1946 oder 1947 wurde er in die Schulkammer der Rheinischen Kirche berufen.[10]
Gemeinschaft evangelischer Erzieher
Nach dem Krieg war es Bach von vornherein klar, dass es seine Aufgabe sei, alles zu tun, um ein neues Vertrauensverhältnis zwischen Kirche und Schule zu erwirken. Schon von 1946 an fanden insbesondere mit Oskar Hammelsbeck Besprechungen darüber statt, wie die evangelische Lehrerschaft mithelfen könne, in der Not der Zeit Wege zu einem rechten Neuansatz in der Erziehung zu finden.[10]
Um Pfingsten 1950 trafen sich Männer der Kirche und der Schule in Niederdorf, um endgültig über die Gründung einer Gemeinschaft evangelischer Erzieher zu beschließen. Bach gehörte dem Arbeitsausschuss an, der die Richtlinien für den Zusammenschluss erarbeitete. Er stellte Räume seiner Wohnung in der Gottliebstraße als Geschäftsstelle zur Verfügung und wurde Geschäftsführer der neuen Organisation.[11]
Die Gemeinschaft evangelischer Erzieher sollte keine Einrichtung der Kirche sein, sondern in völliger Freiheit den Lehrern helfen, sich im Leben und Beruf vom Wort Gottes ausrichten zu lassen. Von Juni 1950 bis März 1965 wurden insgesamt 296 Tagungen mit 10.499 Teilnehmern und 29.101 Kurstagen durchgeführt. 1952 hatte die Gemeinschaft bereits 1.300, 1965 weit über 2.000 eingeschriebene Mitglieder.[11]
Zur Gemeinschaft evangelischer Erzieher trat ab 1952 noch der Zusammenschluss mehrerer evangelischer Lehrerverbände der Bundesrepublik zur „Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Erzieher in Deutschland“, die bis 1954 und dann wieder von 1964 bis 1966 von Bach geleitet wurde.[11]
Elternarbeit
Besondere Verdienste erwarb sich Bach hinsichtlich der Wiederbelebung einer evangelischen Elternarbeit. Zwei große Elterntage – der erste 1951 in einer Halle der August-Thyssen-Hütte in Hamborn und der zweite 1953 in der Rudolf-Oetker-Halle in Bielefeld – wurden im Wesentlichen von ihm organisiert. Als Redner konnte er Bischof Hanns Lilje, die Präsides Heinrich Held und Ernst Wilm sowie Ministerpräsident Karl Arnold und Kultusminister Edo Osterloh gewinnen.[11]
Bei der Gründung der Freien Vereinigung evangelischer Eltern und Erzieher (der heutigen „Bundesvereinigung evangelischer Eltern und Erzieher“) war es Bach zu verdanken, dass man nicht im alten Vereinsstil die einst von Friedrich Wilhelm Dörpfeld gegründete „Evangelische Schulgemeinde“ aufleben ließ, sondern dass Eltern und Erzieher je nach der Situation der Gemeinde in freier Weise zur Mitarbeit herangezogen wurden.[12]
Kolleg für Evangelische Unterweisung
1950 endete Bachs aktive Schultätigkeit, als er als erster hauptamtlicher Dozent von der rheinischen Kirche in das „Kolleg für evangelische Unterweisung“ (heute „Pädagogisch-theologisches Institut“ mit Sitz in Bad Godesberg) eingestellt wurde. Das Kolleg hatte die Aufgabe, Kurse für Lehrer zu halten, die noch die Befähigung zur Erteilung der evangelischen Unterweisung an Volksschulen erwerben mussten. Bach widmete sich dieser Aufgabe mit großer Hingabe und half vielen Lehrern zur Klärung der sie bewegenden Glaubensfragen.[13]
Ein wichtiges Anliegen des Kollegs war die Einführung der kirchlichen Bevollmächtigung (Vokation) für Religionslehrer. Bach setzte sich energisch dafür ein, um der Kirche und der Gemeinde deutlich zu machen, dass der Dienst des Lehrers im schulischen Religionsunterricht ein kirchlicher Dienst sei, der dem Dienst des Pfarrers gleichzusetzen ist. Im Herbst 1950 beschloss die Landessynode die Einführung der Vokation. Die Einrichtung von Vorbereitungsfreizeiten, die mit einem Vokationsgottesdienst abgeschlossen wurden, gehörten zum wichtigsten Arbeitsauftrag des Kollegs.[13]
Um die Mitte der 1950er Jahre setzte sich Bach in Zusammenarbeit mit Gertrud Grimme, Helmuth Kittel und Ilse Peters für die Erarbeitung eines Schulbuches für den Religionsunterricht ein. Es erschien 1957 mit Band 1 für die Unterstufe der Volksschule unter dem Titel Freut euch, ihr lieben Christen und 1960 mit Band 2 für die Oberstufe unter der Überschrift Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort.[14]
Comenius-Institut
1953 schlug bei einer Tagung der Gemeinschaft evangelischer Erzieher in Mülheim Rektor Vogt, der Vorsitzende der Gemeinschaft evangelischer Erzieher in Bayern, vor, ein Forschungsinstitut zu gründen. Bei einer Ausschusssitzung der Arbeitsgemeinschaft evangelischer Erzieher in Deutschland, die im Mai 1954 in Frankfurt tagte, wurde der Beschluss zur Gründung des Comenius-Instituts als einer Evangelischen Arbeitsstätte für Erziehungswissenschaft gefasst.[14]
Bach gehörte zunächst dem vorläufigen geschäftsführenden Ausschuss an. Bei der Bildung des ersten ordentlichen Vorstandes im Jahre 1957 übernahm er das Amt des Geschäftsführenden Vorsitzenden, das er bis zu seinem Tode innehatte. Hauptsächlich seiner Initiative ist es zu verdanken, dass alle westdeutschen evangelischen Gliedkirchen und zahlreiche evangelische Lehrer-, Erzieher- und Schulverbände zur Mitarbeit gewonnen wurden. Sein unermüdlicher Einsatz für das Comenius-Institut reichte weit über organisatorische, technische und finanzielle Hilfestellungen hinaus. Anfang Oktober 1968 erlebte er noch die Einweihung eines größeren Anbaues des Comenius-Instituts.[14]
Landeskirchenrat
Bei dem starken Anwachsen der Schularbeit in der Kirche wurde Bach 1956 als Landeskirchenrat in die neu gegründete Schulabteilung des Landeskirchenamtes der Evangelischen Kirche im Rheinland übernommen. Er wurde in erster Linie Dezernent für den Religionsunterricht an Volks-, Real- und Sonderschulen.[15]
In dieser Zeit sah Bach sehr deutlich, dass die Kandidaten der Theologie keine ausreichende Ausbildung erhielten, um in rechter Weise zu unterrichten. So regte er die Einrichtung eines Schulvikariats in der Kirche für diese Kandidaten an. Da er durch die Gemeinschaft evangelischer Erzieher viele Lehrer im Lande kannte, gelang es ihm, geeignete Lehrer zu finden, die bereit waren, als Mentoren tätig zu sein. Heute gehört das Schulvikariat zum nicht mehr wegzudenkenden Bestand der Ausbildung der Kandidaten der Theologie.[16]
Schriftstellerische Tätigkeit
Bach war ein produktiver Autor, vor allem von religiösen und pädagogischen Schriften. Sein Werk umfasst Erzählungen, Biografien und Jugendliteratur. Die thematischen Schwerpunkte lagen auf christlichen Lebensbildern, historischen Persönlichkeiten (Martin Luther, preußische Generäle) und Jugenderzählungen.
Seit 1949 gab er zunächst zusammen mit Martin Heilmann und Superintendent Bernstein und später allein das Kindergottesdienstblatt Laß mich hören heraus, das im Schriftenmissionsverlag in Gladbeck erschien und im Jahre 1968 eine Auflage von ca. 8.000 Exemplaren erreichte.[12]
In den 1950er Jahren gab er in Zusammenarbeit mit Pastorin Gertrud Grimme eine auf die rheinisch-westfälischen Verhältnisse bezogene Bearbeitung des sieben-, später neunbändigen Werkes Evangelische Unterweisung in der Volksschule von Professor Kurt Frör heraus. Nach mehrfachen Auflagen der Einzelbände wurde das Werk zu einem Standardwerk.[13]
Familie und Tod
1925 heiratete Bach Elfriede Stiepel, mit der er fünf Kinder hatte, die alle in einem kirchlichen Beruf arbeiteten.[17]
Arthur Bach starb am 15. November 1968. Die Beerdigung fand gemäß seinen Wünschen im engsten Familien- und Freundeskreis auf dem Evangelischen Friedhof Freisenbruch in Essen statt.[2]
Veröffentlichungen (Auswahl)
Vor 1933
- Das Preußengrab bei Ichtershausen im Herzogtum Gotha. Ein Erinnerungsblatt zur Jahrhundertfeier am 20. Juli 1913. 1913.
- Geschichte des E.C. in Essen. 1921.
- Der moderne Jungmensch. Jugendbund-Buchhandlung, Woltersdorf bei Erkner 1929.
- Was ein Junge vermag. Jugendbund-Buchhandlung, Woltersdorf bei Erkner 1929.
- Klein Elschens Puppe. Jugendbuch-Buchhandlung, Woltersdorf bei Erkner 1931.
- Karl Kampmann und seine Freunde. Jugendbund-Buchhandlung, Woltersdorf bei Erkner 1931.
- Heldinnen. Verlagshaus der Deutschen Baptisten Oncken, Kassel 1932.
1933–1945
- Eine ganze Entscheidung. Verlagsbuchhandlung Bethel, Wandsbek 1933.
- Hannelore. Christophorus-Verlag, Neumünster 1933 (2. Aufl. 1937; 4. Aufl. Möbius, Neumünster 1950).
- Bismarck. Diesterweg, Frankfurt am Main 1934.
- Du und dein Kind. Buchdruckerei und Verlag Harfe, Bad Blankenburg 1934.
- Gesegnete Kinderarbeit. Majer, Basel 1935.
- Der Page des Königs. Ihloff, Neumünster 1935.
- Der Mutter Segen. Ihloff, Neumünster 1936.
- Der Soldatenkönig. Woltersdorf-Verlag, Woltersdorf 1936.
- Der "verrückte" Graf. Woltersdorf-Verlag, Woltersdorf 1936 (2. Aufl. 1939).
- Der fromme Admiral. Woltersdorf-Verlag, Woltersdorf 1936 (2. Aufl. 1939).
- Der Feldmarschall des Königs. Woltersdorf-Verlag, Woltersdorf 1936 (2. Aufl. Woltersdorf-Buchhandlung und Verlag, Woltersdorf 1940).
- So siegten sie. Woltersdorf-Verlag, Woltersdorf 1936.
- Der eiserne General. Woltersdorf-Verlag, Woltersdorf 1937.
- Der preußische Rebell. Woltersdorf-Verlag, Woltersdorf 1937.
- Der Reiter Brandenburgs. Woltersdorf-Verlag, Woltersdorf 1937.
- Papa Wrangel. Woltersdorf-Verlag, Woltersdorf 1937.
- Soldaten und Christen. Woltersdorf-Verlag, Woltersdorf 1937.
- Große Soldaten und Christen von der Zeit des Großen Kurfürsten bis in unsere Tage. Hochweg-Verlag, Berlin 1938.
- Gesegnetes Leid. Möbius, Neumünster 1940.
- Der Weihnachtsbrief. St.-Johannis-Druckerei, Lahr-Dinglingen 1940 (Neuausgabe 1948).
Ab 1945
- Der dunkle Weg. Aus dem Tagebuch einer Flüchtlingsfrau. R. Brockhaus, Wuppertal-Elberfeld 1949.
- Die sterbend siegen. Erzählungen aus dem Leben von Boten des Königs Jesus Christus. 1949.
- Umbruch der Herzen. Erzählungen aus dem Leben von Menschen, die ihrem Gott begegneten. Christliches Verlagshaus, Stuttgart 1949.
- Die zerbrochene Freundschaft. Verlag der St.-Johannis-Druckerei, Lahr-Dinglingen 1950.
- Erich Jung und seine Freunde. Verlag Junge Gemeinde, Stuttgart 1950.
- Weihnachten bei Mathilda Wrede. St.-Johannis-Druckerei, Lahr-Dinglingen 1950.
- Zwei Jungscharfreunde. Christliche Verlags-Anstalt, Konstanz 1950.
- Ein ganzer Kerl. St. Johannis-Druckerei, Lahr-Dinglingen 1951.
- Treu bis zum Tod. Heilmann, Gladbeck 1952.
- Peters schönstes Weihnachtsfest. Martin-Heilmann Verlag, Gladbeck 1952.
- Adelberdt von der Recke von Volmerstein. Der Helfer der Bedrängten (= Christliche Lebensbilder, Heft 12). Christliche Verlags-Anstalt, Konstanz 1955.
- Vom Schiffsjungen zum Admiral (= Jugendfreude, Heft 40). Verlag Junge Gemeinde, Stuttgart 1955.
- Der Bergmannssohn von Eisleben. Aus der Jugendzeit D. Martin Luthers (= Weg und Ziel). Verlag der St.-Johannis-Druckerei Schweickhardt, Lahr-Dinglingen 1958.
- Weihnachten bei Mathilda Wrede (= Weihnachtsrosen). Verlag der St.-Johannis-Druckerei Schweickhardt, Lahr-Dinglingen 1958.
Herausgebertätigkeit und Bearbeitungen
- Die evangelische Unterweisung an der Volksschule, Band 1, 1./2. Jahrgang (zusammen mit Gertrud Grimme). Crüwell, Dortmund 1955.
Periodika
- Die Jugendhilfe (Vereinsorgan des E.C., Mitherausgeber zusammen mit dem Bundesdirektor, 1925–1927).
- Die Führerhilfe (Redaktionsmitglied, 1925–1927).
- Laß mich hören (Kindergottesdienstblatt, Herausgeber, Schriftenmissionsverlag Gladbeck, ab 1949).
Literatur
- Edgar Boué: Arthur Bach. Ein Porträt. In: Hermann Horn, Ingeborg Röbbelen (Hrsg.): Im Dienst für Schule, Kirche und Staat. Gedenkschrift für Arthur Bach (= Pädagogische Forschungen. Veröffentlichungen des Comenius-Instituts. Band 45). Quelle & Meyer, Heidelberg 1970, S. 9–26, ISBN 3-494-00628-8.
- Arthur Bach: Ein Rückblick auf 15 Jahre. In: Erziehung in unserer Zeit. Mitteilungsblatt der Gemeinschaft evangelischer Erzieher, Nr. 2, Juni 1965, S. 59 ff.